Sandra Schmitt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sandra Schmitt Freestyle-Skiing
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 26. April 1981
Geburtsort Mörfelden
Größe 168 cm
Gewicht 55 kg
Sterbedatum 11. November 2000
Sterbeort Kaprun, Österreich
Karriere
Disziplin Moguls, Dual Moguls
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
Gold Hasliberg 1999 Dual Moguls
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 5. Dezember 1997
 Weltcupsiege 5
 Gesamtweltcup 5. (1999/00)
 Moguls-Weltcup 3. (1999/00)
 Dual-Moguls-Weltcup 3. (1999/00)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Moguls 3 0 1
 Dual Moguls 2 1 3
 

Sandra Schmitt (* 26. April 1981 in Mörfelden; † 11. November 2000 in Kaprun, Österreich) war eine deutsche Freestyle-Skierin. Sie war auf die Buckelpisten-Disziplinen Moguls und Dual Moguls spezialisiert. Ihr größter Erfolg war der Gewinn des Dual-Moguls-Weltmeistertitels im Jahr 1999.

Biografie[Bearbeiten]

Ab Januar 1997 startete Schmitt im Europacup und etablierte sich mit einem Sieg bei ihrer ersten Teilnahme sogleich an der Spitze. Ihr Debüt im Freestyle-Weltcup hatte sie am 5. Dezember 1997 in Tignes; mit Platz 10 im Moguls-Wettbewerb gewann sie gleichzeitig ihre ersten Weltcuppunkte. Mit drei weiteren Top-10-Platzierungen qualifizierte sie sich für die Olympischen Winterspiele 1998 in Nagano, wo sie den 9. Platz erzielte. Am 16. Januar 1999 gelang ihr in Steamboat Springs der erste Weltcupsieg.

Bei der Weltmeisterschaft 1999 in Hasliberg gewann Schmitt in der Disziplin Dual Moguls die Goldmedaille. Dabei setzte sie sich im Finaldurchgang gegen die Norwegerin Kari Traa durch. Im Verlaufe der Weltcupsaison 1999/2000 gewann sie vier Mal, hinzu kamen drei weitere Podestplätze. Sowohl in der Moguls- als auch in der Dual-Moguls-Disziplinenwertung belegte sie den 3. Platz, in der Gesamtweltcupwertung reichte es für Platz 5.

Ein tödlicher Unfall beendete Schmitts Sportkarriere jäh. Sie kam am 11. November 2000 bei der Brandkatastrophe der Gletscherbahn in Kaprun ums Leben, zusammen mit ihren Eltern und einer Alpin-Trainingsgruppe des Deutschen Skiverbandes.[1]

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • Saison 1998/99: 5. Dual-Moguls-Weltcup
  • Saison 1999/00: 5. Gesamtweltcup, 3. Moguls-Weltcup, 3. Dual-Moguls-Weltcup
  • 10 Podestplätze, davon 5 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
16. Januar 1999 Steamboat Springs USA Dual Moguls
8. Januar 2000 Deer Valley USA Moguls
29. Januar 2000 Madarao Japan Dual Moguls
30. Januar 2000 Madarao Japan Moguls
15. März 2000 Livigno Italien Moguls

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

  • 4 Podestplätze im Europacup

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freestyle-Star Sandra Schmitt unter den Opfern. Spiegel Online, 12. November 2000, abgerufen am 4. Januar 2012.