Sankt Anna am Lavantegg

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Sankt Anna am Lavantegg
Wappen von Sankt Anna am Lavantegg
Sankt Anna am Lavantegg (Österreich)
Sankt Anna am Lavantegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Politischer Bezirk: Gemeindekennzahl fehlt!
Hauptort: Lavantegg
Koordinaten: 47° 2′ N, 14° 41′ O47.03861111111114.6886111111111291Koordinaten: 47° 2′ 19″ N, 14° 41′ 19″ O
Höhe: 1291 m ü. A.
Postleitzahl: 8742
Vorwahl: 03578
Gemeindekennziffer: Gemeindeschlüssel fehlt!
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 47
8742 Obdach
Website: www.st-anna-lavantegg.at
Politik
Bürgermeister:

Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Bezirk unbekannt

St. Anna am Lavantegg ist eine ehemalige Gemeinde mit 388 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] im österreichischen Bundesland Steiermark. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Judenburg. Mit 1. Jänner 2015 wurde sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Amering, Obdach und Sankt Wolfgang-Kienberg zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde führt den Namen „Obdach“ weiter.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

St. Anna am Lavantegg liegt ca. 15 km südlich der Bezirkshauptstadt Judenburg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[3]):

  • Bärnthal (26)
  • Lavantegg (214)
  • Sankt Anna-Feriensiedlung (21)
  • Winterleiten (138)
  • Zanitzen (18)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Lavantegg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Lavantegg wurde 1849/50 errichtet.[4] Der Gemeindename wurde 1990 von Lavantegg auf St. Anna am Lavantegg geändert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Anna am Lavantegg

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 11 Arbeitsstätten mit 20 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 146 Auspendler und 6 Einpendler. Es gibt 54 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 22 im Haupterwerb), die zusammen 2.584 ha bewirtschaften (Stand 1999).

Politik[Bearbeiten]

Der am 31. Dezember 2014 aufgelöste Gemeinderat bestand nach der Gemeinderatswahl 2010 aus 9 Mitgliedern und setzte sich wie folgt zusammen: 6 SPÖ und 3 ÖVP.

Letzter Bürgermeister war bis zur Auflösung der Gemeinde am 31. Dezember 2014 Josef Moitzi (SPÖ)

Wappen[Bearbeiten]

Wappenbeschreibung: Ein durch zwei an die Oberecken stoßende auswärtsgekehrte altartige silberne türkische Säbel gespaltener Schild mit roten Flanken und grünem Feld, darin eine silberne benadelte Zirbelnuß.

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1985 (LGBl. 1985, 13. Stück, Nr. 51).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Dr. Eduard Schützenauer (Arzt, 1936)
  • Dr. Josef Krainer (Landeshauptmann, 1985)
  • Pater Liborius Schäckermann OSB von Stift Admont
  • Reiter Konrad (60 Jahre Chorleiter Kirchenchor St. Anna)

Literatur[Bearbeiten]

Gernot Fournier, Reiner Puschnig: Das Obdacherland und seine Geschichte. Obdach 1990.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Obdach und der Gemeinden Amering, Sankt Anna am Lavantegg und Sankt Wolfgang-Kienberg, alle politischer Bezirk Murtal. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 6. Dezember 2013. Nr. 149, 35. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 680–681.
  3. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  4. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sankt Anna am Lavantegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien