Sankt Anna am Lavantegg

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Sankt Anna am Lavantegg
Wappen von Sankt Anna am Lavantegg
Sankt Anna am Lavantegg (Österreich)
Sankt Anna am Lavantegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT (ab 1.7.2012; alt JU)
Hauptort: Lavantegg
Fläche: 47,14 km²
Koordinaten: 47° 2′ N, 14° 41′ O47.03861111111114.6886111111111291Koordinaten: 47° 2′ 19″ N, 14° 41′ 19″ O
Höhe: 1291 m ü. A.
Einwohner: 388 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 8,2 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8742
Vorwahl: 03578
Gemeindekennziffer: 6 20 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 47
8742 Obdach
Website: www.st-anna-lavantegg.at
Politik
Bürgermeister: Josef Moitzi (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(9 Mitglieder)
6
3
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Sankt Anna am Lavantegg im Bezirk Murtal
Amering Apfelberg Bretstein Eppenstein Feistritz bei Knittelfeld Flatschach Fohnsdorf Gaal Großlobming Hohentauern Judenburg Kleinlobming Knittelfeld Kobenz Maria Buch-Feistritz Obdach Oberkurzheim Oberweg Oberzeiring Pöls Pusterwald Rachau Reifling Reisstraße Sankt Anna am Lavantegg Sankt Georgen ob Judenburg Sankt Johann am Tauern Sankt Lorenzen bei Knittelfeld Sankt Marein bei Knittelfeld Sankt Margarethen bei Knittelfeld Sankt Oswald-Möderbrugg Sankt Peter ob Judenburg Sankt Wolfgang-Kienberg Seckau Spielberg Unzmarkt-Frauenburg Weißkirchen in Steiermark Zeltweg SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Anna am Lavantegg im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Anna am Lavantegg ist eine Gemeinde mit 388 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im österreichischen Bundesland Steiermark. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Judenburg. Ab 1. Jänner 2015 ist sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Amering, Obdach und Sankt Wolfgang-Kienberg zusammengeschlossen, die neue Gemeinde wird den Namen „Obdach“ weiterführen.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

St. Anna am Lavantegg liegt ca. 15 km südlich der Bezirkshauptstadt Judenburg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Bärnthal (26)
  • Lavantegg (214)
  • Sankt Anna-Feriensiedlung (21)
  • Winterleiten (138)
  • Zanitzen (18)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Lavantegg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Lavantegg wurde 1849/50 errichtet.[3] Der Gemeindename wurde 1990 von Lavantegg auf St. Anna am Lavantegg geändert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Anna am Lavantegg

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 11 Arbeitsstätten mit 20 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 146 Auspendler und 6 Einpendler. Es gibt 54 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 22 im Haupterwerb), die zusammen 2.584 ha bewirtschaften (Stand 1999).

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 9 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister[Bearbeiten]

Josef Moitzi (SPÖ)

Wahlergebnisse[Bearbeiten]

Ergebnis der Gemeinderatswahl 2005:

  • ÖVP 105 Stimmen / 31,82 %
  • SPÖ 208 Stimmen / 63,03 %

Wappen[Bearbeiten]

Wappenbeschreibung: Ein durch zwei an die Oberecken stoßende auswärtsgekehrte altartige silberne türkische Säbel gespaltener Schild mit roten Flanken und grünem Feld, darin eine silberne benadelte Zirbelnuß.

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1985 (LGBl. 1985, 13. Stück, Nr. 51).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Dr. Eduard Schützenauer (Arzt, 1936)
  • Dr. Josef Krainer (Landeshauptmann, 1985)
  • Pater Liborius Schäckermann OSB von Stift Admont
  • Reiter Konrad (60 Jahre Chorleiter Kirchenchor St. Anna)

Literatur[Bearbeiten]

Gernot Fournier, Reiner Puschnig: Das Obdacherland und seine Geschichte. Obdach 1990.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Obdach und der Gemeinden Amering, Sankt Anna am Lavantegg und Sankt Wolfgang-Kienberg, alle politischer Bezirk Murtal. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 6. Dezember 2013. Nr. 149, 35. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 680–681.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sankt Anna am Lavantegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien