St. Anton an der Jeßnitz

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St. Anton an der Jeßnitz
Wappen von St. Anton an der Jeßnitz
St. Anton an der Jeßnitz (Österreich)
St. Anton an der Jeßnitz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 69,7 km²
Koordinaten: 47° 58′ N, 15° 12′ O47.96111111111115.205555555556400Koordinaten: 47° 57′ 40″ N, 15° 12′ 20″ O
Höhe: 400 m ü. A.
Einwohner: 1.236 (1. Jän. 2011)
Bevölkerungsdichte: 17,73 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3283
Vorwahl: 07482
Gemeindekennziffer: 3 20 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Anton an der Jeßnitz 5
3283 St. Anton an der Jeßnitz
Politik
Bürgermeister: Waltraud Stöckl (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
15 ÖVP, 4 SPÖ
Lage der Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing NiederösterreichLage der Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

St. Anton an der Jeßnitz[1] (auch Sankt Anton an der Jeßnitz) ist eine österreichische Gemeinde im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich mit 1236 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

St. Anton an der Jeßnitz liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 69,64 Quadratkilometer. 70,98 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind: St. Anton, Anger, Gärtenberg, Grafenmühl und Wohlfahrtsschlag, weitere Orte sind Gabel, Gnadenberg, Gruft, Hochreith, Hollenstein und Kreuztanne.

Vom Ski- und Wandergebiet Hochbärneck hat man einen herrlichen Blick auf den Ötscher.

Nachbargemeinden sind:

Scheibbs St. Georgen an der Leys
Nachbargemeinden Frankenfels
Gaming Puchenstuben

[Bearbeiten] Geschichte

Gebäude der Bruderlade

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Vom Fabrikanten Andreas Töpper wurde die "Bruderlade" 1868 als Versorgungshaus für in Not geratene Arbeiter seines Werkes eingerichtet. Seit 1998 befindet sich im Erdgeschoss ein historisches Museum.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.287 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.273 Einwohner, 1981 1.287 und im Jahr 1971 1.299 Einwohner.

[Bearbeiten] Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
75,63 %
(+19,51 %p)
24,37 %
(-19,51 %p)
2005

2010



Der Gemeinderat hat 19 Sitze, Bürgermeisterin der Gemeinde ist Waltraud Stöckl, Amtsleiter Hermann Weiß.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 11 und die SPÖ 8 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ vier Sitze an die ÖVP.[2]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Anton an der Jeßnitz

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 25, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 142. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 590. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,3 Prozent.

[Bearbeiten] Film

  • Die Kinder von St. Anton: ist ein 90 minütiger Kinofilm über das Musikleben in St. Anton. 2007 produziert unter der Regie von Anita Lackenberger, Kamera und Schnitt von Gerhard Mader. Der Film ist ein 'einfühlsames und unkonventionelles Portrait über das Musikschulwesen im ländlichen Raum in Niederösterreich. Kinostart war April 2009.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Sankt Anton an der Jeßnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt im Gesetz über die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden LGBl.Nr.1030–94 vom 9. Dezember 2011
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
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