Sankt Georgen am Leithagebirge

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f1f0f1

Sankt Georgen am Leithagebirge (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde St. Georgen
Sankt Georgen am Leithagebirge (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Eisenstadt (E), Burgenland
Gerichtsbezirk Eisenstadt
Pol. Gemeinde Eisenstadt
Koordinaten 47° 51′ 20″ N, 16° 33′ 10″ O47.85555555555616.552777777778160Koordinaten: 47° 51′ 20″ N, 16° 33′ 10″ Of1
Höhe 160 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 2002 (2001)
Gebäudestand 668 (2001)
Fläche d. KG 14,13 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 00003
Katastralgemeindenummer 30019
Zählsprengel/ -bezirk St. Georgen am Leithagebirge (10101 010)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Bgld

St. Georgen am Leithagebirge ist ein Angerdorf und ein Ortsteil sowie Katastralgemeinde von Eisenstadt und hatte bei der Volkszählung 2001 2002 Einwohner. Es ist auch bekannt als das "Grinzing von Eisenstadt" und wird einheimisch als "Sank' Diring" oder "San' Diring" sowie "Schurldorf" bezeichnet.

Geographie[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche

Der Stadtbezirk St. Georgen liegt auf einer Seehöhe von rund 160 m über der Adria. Die Bundeshauptstadt Wien liegt ca. 50 km nördlich, Ödenburg/Sopron ca. 20 km südlich und Preßburg/Bratislava ca. 60 km östlich. Die Entfernung zu Budapest beträgt rd. 350 km.

Die Katastralgrenze zu Eisenstadt verläuft südlich des Burgstallberges größtenteils auf dem markant gerade verlaufenden Verkehrsweg bis nach Trausdorf. Zu Trausdorf wird die Grenze durch den Eisbach gebildet. Die Grenze zu Stotzing liegt zur Gänze im Leithagebirgswald und die zu Oslip im Esterházy'schen Tiergarten, im Leithagebirgswald und in Weingartenrieden beim Flachgraben.

Geschichte[Bearbeiten]

Urgeschichte und Römerzeit[Bearbeiten]

Seit fast 8.000 Jahren ist das Ortsgebiet von St. Georgen von Menschen besiedelt; es gibt Funde aus der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der Hallstattkultur. Das Dorf wurde bei der Ersten (1529) und Zweite Wiener Türkenbelagerung (1683) jeweils zerstört.[1]

Der „Attila-Stein“[Bearbeiten]

Das interessanteste und über die Grenzen des Landes hinaus bekannte archäologische Denkmal von St. Georgen ist der sogenannte "Attila-Stein", eine sagenumrankte römische Grabstelle beim ehemaligen Dorfbrunnen vor dem Gasthaus "Zum Attilabrunnen". Der Römerstein steht seit mindestens 250 Jahren an dieser Stelle. Da am Oberteil des Steines die Brustbilder eines Mannes und einer Frau eingemeißelt sind und in der Inschrift mehrfach die Namen "Atili." und "Atiliae" zu lesen sind, erzählte man um 1800, dass der Gedenkstein anlässlich der Hochzeit des Hunnenkönigs Attila mit Ildiko im Jahre 453 n. Chr. aufgestellt worden sei. Einige Zeit später, um 1830–1840, hieß es, dort wo der Stein stehe, habe Attila, die Geißel Gottes, das Christentum angenommen, und seit etwa 1900 geht die Sage, bei dem Stein befinde sich das Grab Attilas.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sankt Georgen am Leithagebirge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Burgenland. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1980, Seite 270, ISBN 3-7031-0493-7