Sankt Johann (Rheinhessen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Sankt Johann
Sankt Johann (Rheinhessen)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Sankt Johann hervorgehoben
49.8683333333338.0191666666667150Koordinaten: 49° 52′ N, 8° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Sprendlingen-Gensingen
Höhe: 150 m ü. NN
Fläche: 5,66 km²
Einwohner:

824 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55578
Vorwahl: 06701
Kfz-Kennzeichen: MZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 050
Adresse der Verbandsverwaltung: Elisabethenstraße 1
55576 Sprendlingen
Webpräsenz: www.sprendlingen-gensingen.de/
Ortsbürgermeister: Hans Bergmann
Lage der Ortsgemeinde Sankt Johann im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild

Sankt Johann in Rheinhessen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen an.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Das typische rheinhessische Weindorf hieß im Mittelalter Weiler Megelsheim und wurde im Jahr 1220 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Gemeinsam mit Sprendlingen kam Megelsheim von den Raugrafen an die Grafschaft Sponheim (1234–1417). Aus dieser Zeit stammt der untere Teil des Gemeindewappens Schachbrett Blau-Gold. Von den Sponheimern ging die Ortsherrschaft an ein Kondominat aus Baden, Pfalz-Simmern-Zweibrücken und Kurpfalz, das bis 1707 andauerte. Nach dem Tod von Markgraf Ludwig Wilhelm wurde Sprendlingen badischer Besitz und bildete ein markgräflich-badisches Amt, dem Sankt Johann zugeordnet wurde. Der Ort blieb bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches bei Baden. [2]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Sankt Johann besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

St. Johanneskirche

[Bearbeiten] Bauwerke

Wahrzeichen des Ortes ist die hochgotische evangelische Johanniskirche mit einer bedeutenden Oberndörfer-Orgel aus dem Jahr 1793. Diese Kirche wurde in der zweiten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts durch die Grafen von Sponheim als Wallfahrtskirche erbaut. Sie ist Johannes dem Täufer geweiht. Sehenswert sind ihre mittelalterlichen Wandmalereien und die modernen Kirchenfenster von Heinz Hindorf.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Sankt Johann

[Bearbeiten] Sport

Oberhalb des Ortes auf dem Wißberg befindet sich ein Golfplatz.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

In der Johanniskirche finden regelmäßig Konzerte statt. Der Sankt Johanner Jahrmarkt geht noch auf das Mittelalter zurück und wird am Wochenende nach dem Johannistag gefeiert.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Literatur

  • Heimatkundlicher Arbeitskreis des Volksbildungswerks St.Johann unter der Leitung von Ludwig Diehl:Sankt Johann - Erinnerung in Bildern aus alten Tagen, Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 1989, ISBN 3-89264-319-9

[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart - Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung., Verlag Emil Roth, Mainz, 1905
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Sankt Johann (Rheinhessen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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