Sankt Lambrecht

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Sankt Lambrecht
Wappen von Sankt Lambrecht
Sankt Lambrecht (Österreich)
Sankt Lambrecht
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murau
Kfz-Kennzeichen: MU
Fläche: 70,18 km²
Koordinaten: 47° 4′ N, 14° 18′ O47.06666666666714.31028Koordinaten: 47° 4′ 0″ N, 14° 18′ 0″ O
Höhe: 1028 m ü. A.
Einwohner: 1.919 (1. Jän. 2015)
Bevölkerungsdichte: 27 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8813
Vorwahl: 03585
Gemeindekennziffer: 6 14 43
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 12
8813 Sankt Lambrecht
Website: www.stlambrecht.at
Politik
Bürgermeister: Johann Pirer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
8
5
2
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Sankt Lambrecht im Bezirk Murau
Krakau Mühlen Murau Neumarkt in der Steiermark Niederwölz Oberwölz Ranten Sankt Georgen am Kreischberg Sankt Lambrecht St. Peter am Kammersberg Scheifling Schöder Stadl-Predlitz Teufenbach-Katsch SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Lambrecht im Bezirk Murau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Sankt Lambrecht mit Benediktinerstift im Winter

Sankt Lambrecht ist eine Marktgemeinde mit 1919 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark und höchstgelegene Marktgemeinde des Bundeslandes (1028 Meter über dem Meeresspiegel) im Thajagraben der steirisch-kärntnerischen Grenzberge. Mit 1. Jänner 2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark die Gemeinde Sankt Blasen eingemeindet.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden St. Blasen und St. Lambrecht.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

An St. Lambrecht grenzen (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn) die Gemeinden:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Lambrecht

Das Stift St. Lambrecht ist eines der bedeutendsten Benediktinerstifte Österreichs im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen gelegen. Das früheste Wirken der Mönche ist für das Jahr 1076 belegt.

Sehenswert sind die Benediktinerabtei (Gründung 1096) und die gotische Stiftskirche (Neubau bis 1421).

Von 1945 bis 1951 verband der Oberleitungsbus Sankt Lambrecht die Dynamitfabrik mit dem Bahnhof Mariahof-Sankt Lambrecht an der Rudolfsbahn. Die Anlage diente überwiegend dem Güterverkehr.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wirtschaftliche Standbeine sind eine Sprengstofffabrik und der Tourismus. Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Mühlen und Neumarkt in der Steiermark den Tourismusverband „Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen“. Dessen Sitz ist die Gemeinde Neumarkt in der Steiermark.[3]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Becker: Leben und Lieben in einem kalten Land. Sexualität im Spannungsfeld von Ökonomie und Demographie. Das Beispiel St. Lambrecht 1600-1850. = Studien zur historischen Sozialwissenschaft 15, Frankfurt am Main 1990. ISBN 3-593-34208-1
  • Walter Brunner: St. Lambrecht: Geschichte einer Marktgemeinde, 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sankt Lambrecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 24. Oktober 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Lambrecht und der Gemeinde Sankt Blasen, beide politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 131, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 635.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 312. ZDB-ID 1291268-2 S. 627.