Sankt Marein im Mürztal

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Sankt Marein im Mürztal
Wappen von Sankt Marein im Mürztal
Sankt Marein im Mürztal (Österreich)
Sankt Marein im Mürztal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Bruck-Mürzzuschlag
Kfz-Kennzeichen: BM
Fläche: 29,46 km²
Koordinaten: 47° 28′ N, 15° 22′ O47.47444444444415.371111111111537Koordinaten: 47° 28′ 28″ N, 15° 22′ 16″ O
Höhe: 537 m ü. A.
Einwohner: 2.675 (1. Jän. 2015)
Postleitzahlen: 8600, 8641
Vorwahl: 03864
Gemeindekennziffer: 6 21 46
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 1
8641 Sankt Marein im Mürztal
Website: www.stmarein-mzt.at
Politik
Bürgermeister: Rupert Wrobel (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
7
4
4
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Sankt Marein im Mürztal im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag
Aflenz Breitenau am Hochlantsch Bruck an der Mur Kapfenberg Kindberg Krieglach Langenwang Mariazell Mürzzuschlag Neuberg an der Mürz Pernegg an der Mur Sankt Barbara im Mürztal Sankt Lorenzen im Mürztal Sankt Marein im Mürztal Spital am Semmering Stanz im Mürztal Thörl Tragöß-Sankt Katharein Turnau SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Marein im Mürztal im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Schloss Graschnitz um 1830, Lith. Anstalt J.F. Kaiser, Graz

Sankt Marein im Mürztal ist eine Marktgemeinde mit 2675 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Gerichtsbezirk Bruck an der Mur und im politischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark. Mit 1. Jänner 2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark mit der vordem selbständigen Gemeinde Frauenberg fusioniert.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Sankt Marein im Mürztal liegt nordöstlich von Kapfenberg an der Mürz.

Sankt Marein im Mürztal besteht aus folgenden Katastralgemeinden (Fläche 2001):

  • Frauenberg
  • Graschnitz (71,70 ha),
  • Sonnleiten (578,35 ha) und
  • St. Marein im Mürztal (237,38 ha).

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Frauenberg (72)
  • Graschnitz (282)
  • Graschnitzgraben (85)
  • Sankt Marein im Mürztal (1372)
  • Schaldorf (858)
  • Sonnleiten-Wieden (9)

Nachbarorte und -gemeinden sind: Sankt Lorenzen im Mürztal, Kindberg, Breitenau am Hochlantsch, Pernegg an der Mur, Bruck an der Mur und Kapfenberg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Marein im Mürztal

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2004 Rupert Wrobel (SPÖ). In der Zeit von 1. Jänner 2015 bis zur Wiederwahl am 27. April 2015 im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats war er aufgrund der Gemeindezusammenlegung als Regierungskommissär tätig.

Dem Gemeindevorstand gehören weiters Vizebürgermeister Günther Ofner (ÖVP) und Gemeindekassier Ralph Ranner (FPÖ) an.[3]

Amtsleiter ist Johannes Dobrovits.

Liste der Bürgermeister[Bearbeiten]

von bis Bürgermeister[4] von bis Bürgermeister
1850 1874 Matheus Ofner 1938 1941 Walter Kubitza
1874 1878 Alois Posch 1941 1943 Rudolf Eisenkölbl
1878 1882 Josef Weißengruber 1943 1945 Franz Hammer
1883 1904 Alois Posch 1945 Sebastian Paller
1904 1913 Georg Baumgartner 1945 1960 Emil Faltus
1913 1919 Erwin Jokesch 1960 1975 Wilhelm Schramm
1919 1922 Franz Thomüller 1975 1980 Max Schörkmayer
1922 1926 Franz Hofer 1980 1993 Hans Schenk
1926 1931 Franz Kollment 1993 2004 Franz Anninger
1933 1934 Konstantin Kammerhofer 2004 31.12.2014 Rupert Wrobel
1935 1938 Peter Mandelberger 27.04.2015 Rupert Wrobel[3]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich nach der Gemeinderatswahl 2015 wie folgt zusammen:

  • 7 Mandatare der SPÖ,
  • 4 Mandatare der ÖVP und
  • 4 Mandatare der FPÖ.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Sankt Marein im Muerztal.jpg

Mit Wirkung vom 25. Juli 1968 hat die Steiermärkische Landesregierung der Marktgemeinde St. Marein im Mürztal das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen.

Blasonierung: „In einem grün-gold schräglinks geteilten Schild oben eine silberne Lilie und unten ein schräglinks gestelltes Sägeblatt. Das Wappen nimmt zunächst bezug auf den Gemeindenamen, ist also ein redendes Wappen: Die silberne Wappenlilie ist das Symbol der Jungfrau Maria, das auch andere Orte mit Marienkirchen führen, z.B. St. Marein am Pickelbach und Fernitz mit seiner Mariatrost-Wallfahrtskirche. Im vorliegenden Fall wurde eine von den anderen Lilienwappen abweichende Gestaltung gewählt. Durch die silberne Lilie im grünen oberen Schildfeld wird zugleich auf die steirischen Landesfarben Bezug genommen, somit die Gemeinde als eine steirische bezeichnet. Das Sägeblatt bezeichnet deutlich die Sägewerke der Gemeinde und die Holzindustrie im allgemeinen. Das untere Schildfeld ist golden, um auf die Erwerbsquelle der Gemeinde hinzuweisen.“[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1985 Hans Gross (1930–1992), Landeshauptmann-Stellvertreter

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sankt Marein im Mürztal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 28. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Marein im Mürztal und der Gemeinde Frauenberg, beide politischer Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 12. Dezember 2013. Nr. 163, 36. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 692.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. a b Meine Woche: Wrobel setzt sich als Teilzeit-Bürgermeister durch (abgerufen am 28. April 2014)
  4. Gemeinde St. Marein im Mürztal: Bürgermeisterchronik (abgerufen am 2. Jänner 2015)
  5. Gemeinde St. Marein im Mürztal: Wappen (abgerufen am 2. Jänner 2015)