Santa Maria Immacolata a Via Veneto

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Außenfassade der Kirche Santa Maria Immacolata a Via Veneto.
Der Erzengel Michael von Guido Reni ist eines der hier zu sehenden Kunstwerke.

Santa Maria Immacolata a Via Veneto oder Nostra Signora della Concezione dei Cappuccini ist der Name eines Kirchengebäudes in Rom.

Die Kirche wurde auf Betreiben von Kardinal Antonio Barberini, dem Bruder von Papst Urban VIII., nach Plänen von Antonio Casoni in den Jahren 1626 bis 1631 erbaut und befindet sich an der Via Veneto nahe der Piazza Barberini. Sie gehört bis heute zu einem Kapuzinerkloster. In der Krypta befindet sich ein Ossuarium.

Das Beinhaus machte die Kirche berühmt, weil dort noch bis 1870 hunderte von Skeletten nicht nur gelagert, sondern künstlerisch verarbeitet wurden. In sechs, durch einen gemeinsamen Gang verbundenen Räumen wurden Schädel, Beckenknochen, Wirbel und Schulterblätter zu Wanddekorationen, Blüten, und biblischen Darstellungen arrangiert. Besonders bemerkenswert ist ein komplett aus Knochen gefertigter Leuchter, der von der Decke des Raumes hängt.

Besichtigung der Krypta ist im angeschlossenen Kapuziner Museum gegen Eintritt möglich.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Santa Maria Immacolata a via Veneto (Rome) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


41.90472222222212.488611111111Koordinaten: 41° 54′ 17″ N, 12° 29′ 19″ O