Santigold

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Santigold bei einem Auftritt in Guadalajara, México 2008
Santigold bei einem Auftritt in Guadalajara, México 2008
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Santogold
  UK 26 24.05.2008 (2 Wo.)
Master of My Make-Believe
  DE 26 25.05.2012 (4 Wo.)
  AT 35 18.05.2012 (3 Wo.)
  CH 16 20.05.2012 (10 Wo.)
  UK 33 05.05.2012 (1 Wo.)
  US 21 19.05.2012 (6 Wo.)
Singles[1]
Les Artistes
  UK 27 10.05.2008 (4 Wo.)
Disparate Youth
  DE 26 01.06.2012 (15 Wo.)
  AT 70 01.06.2012 (1 Wo.)
  CH 55 24.06.2012 (8 Wo.)

Santigold (* 25. September 1976; bis Februar 2009 bekannt unter Santogold,[2] eigentlich Santi White) ist eine US-amerikanische Sängerin, Produzentin und Komponistin.

Biografie[Bearbeiten]

Santi White kommt ursprünglich aus Philadelphia, wo sie die „Germantown Friends School“ besuchte. Anschließend ging sie auf die Wesleyan University, wo sie einen Abschluss in Musik und Afroamerikanischen Studien machte.[3] In den 1990ern nahm sie das Pseudonym Santogold an, den von einem Freund genutzten Spitznamen für sie. Anfänglich arbeitete sie für Epic Records, bis sie diese Stellung verließ, um an Res' Album How I Do zu arbeiten. 2003 starb ihr Vater an Krebs. Danach ging sie nach New York und sang bei der Punkrock-Band Stiffed.

Ihr Bestreben ist es, ein eigenes Musikgenre zu erfinden, welches sich aus den musikalischen Einflüssen ihrer Jugend sowie ihren eigenen Soundvorstellungen zusammensetzt.

„Früher nahm mich mein Vater schon auf Konzerte mit. Damals habe ich bereits Nina Simone und Fela Kuti mit seinen 27 nackten Frauen auf der Bühne gesehen. Meine ältere Schwester hat oft Musik von Bad Brains, The Smiths und allgemein den klassischen Rocksound gehört. Dann gab es an meiner Schule die Leute, die The Cure oder die Talking Heads gehört haben. All das findet sich in Santogold wieder. Ich verbinde diese Einflüsse mit meinem eigenen Output um letztendlich meinen eigenen Stil zu prägen.“

Santi White[4]

Im Februar 2009 unterlag die bis dahin unter dem Namen Santogold bekannte Künstlerin in einem Namensrechtstreit und benannte sich in Santigold um.[2] Seit 2011 hat Santigold einen Managementvertrag mit dem Unternehmen Roc Nation. Dessen Besitzer Jay-Z hatte mit Brooklyn Go Hard einen Chart-Hit, der auf Santigolds Song Shove It basiert.[5]

Auf ihrem Album Master of My Make-Believe (2012) wurde Santigold beim Song Go! von der Rocksängerin Karen O (Yeah Yeah Yeahs) unterstützt. Sie zitierte visuell (Thronbild-Cover) wie textlich („all the way to Paris“) Motive aus dem Album Watch the Throne von Jay-Z und Kanye West.[5]

Der Titel Disparate Youth aus dem Album Master of My Make-Believe wurde 2012 vom deutschen Mobilfunkanbieter Vodafone für dessen TV-Werbung genutzt.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2008: Santogold
  • 2012: Master of My Make-Believe

Singles[Bearbeiten]

  • 2007: Creator
  • 2008: L.E.S. Artistes
  • 2008: My Drive Thru
  • 2008: Lights Out
  • 2008: Say Aha
  • 2009: Hold the Line (feat. Major Lazer and Mr. Lex)
  • 2011: Go (feat. Karen O)
  • 2011: After Party (feat. The Lonely Island)
  • 2012: Big Mouth
  • 2012: Disparate Youth
  • 2012: The Keepers

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK1 UK2 US
  2. a b byte.fm: Santogold jetzt Santigold, 13. Februar 2009
  3. Santigold Prepares to Release a New Album. NYTimes.com, 29. April 2012, abgerufen am 12. Juni 2012.
  4. musicbase.de: Santogold Portrait. Abgerufen am 15. April 2012.
  5. a b Santigold mit neuem Album – Frau Whites Gespür für Beats, Süddeutsche Zeitung vom 4. Mai 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Santogold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien