Saporischschja

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Dieser Artikel behandelt die Stadt in der Ukraine. Zu anderen Bedeutungen siehe Saporischschja (Begriffsklärung).
Saporischschja
(Запоріжжя)
Wappen von Saporischschja
Saporischschja (Ukraine)
Saporischschja
Saporischschja
Basisdaten
Oblast: Saporischschja
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: 86 m
Fläche: 240 km²
Einwohner: 776.998 (2012[1])
Bevölkerungsdichte: 3.237 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 6900
Vorwahl: +380 612
Geographische Lage: 47° 50′ N, 35° 8′ O47.83333333333335.13333333333386Koordinaten: 47° 50′ 0″ N, 35° 8′ 0″ O
KOATUU: 2310100000
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt mit 7 Stadtrajons
Bürgermeister: Olexandr Sin, Partei der Regionen
Adresse: пр. Леніна 206
69105 м. Запоріжжя
Website: www.meria.zp.ua
Statistische Informationen
Saporischschja (Ukraine)
Saporischschja
Saporischschja
i1
Sehenswürdichkeiten der Stadt Saporischschja.jpg

Saporischschja (ukrainisch Запоріжжя, deutsch auch Saporischja oder Saporishshja, russisch Запорожье/Saporoschje, früher ukrainisch Olexandriwsk, russisch Alexandrowsk) ist die Hauptstadt der Oblast Saporischschja in der südlichen Ukraine und mit 776.998 Einwohnern (2012)[1] die sechstgrößte Stadt der Ukraine. Die Großstadt, deren Ursprünge 5000 bis 6000 Jahre in die Vergangenheit zurück reichen, liegt am Dnepr 70 km südlich von Dnipropetrowsk.

Saporischschja ist ein wichtiger Verkehrsknoten, ein Industriezentrum sowie kultureller Mittelpunkt mit Hochschulen, Theater und Museen. In der Stadt befinden sich viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Insel Chortyzja.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt (orange) innerhalb der Oblast Saporischschja

Die am Dnepr gelegene Stadt befindet sich im Norden der Oblast Saporischschja. Die Entfernung nach Kiew beträgt 444 km Luftlinie, die nach Dnipropetrowsk 70 km. Innerhalb des Stadtgebietes befindet sich die Dnepr-Insel Chortyzja, die als „Wiege des Saporoger Kosakentums“ gilt, weil sich auf ihr die erste Saporoger Sitsch befunden haben soll. Durch einen Beschluss des Ministerrates von 1993 wurde der Historisch-kulturelle Sapowednik auf der Insel Chortyzja zum Nationalen Sapowednik „Chortyzja“. Die Insel verbindet die Stadt mit ihren Rajons Lenin und Chortyzja.

Südlich der Stadt ist der Dnepr zum 2155 km² großen Kachowkaer Stausee angestaut.

Die Agglomeration der Stadt bilden im Osten beginnend und dem Uhrzeigersinn folgend die Ortschaften Natalivka (Rajon Saporischschja), Rostushche (Rajon Saporischschja), Novooleksandrivka (Rajon Saporischschja), Balabyne (Rajon Saporischschja), Rozumivka (Rajon Saporischschja), Baburka (Rajon Saporischschja), Novoslobidka (Rajon Saporischschja), Vysokohirne (Rajon Saporischschja), Sonyachne (Rajon Saporischschja), Volodymyrivs'ke (Rajon Saporischschja), Prydniprovs'ke (Rajon Saporischschja), Vil'noandriivka (Rajon Vil'nyans'k), Bohatyrivka (Rajon Vil'nyans'k), Lyutserna (Rajon Vil'nyans'k), Matviivka (Rajon Vil'nyans'k) und Kam'yane (Rajon Vil'nyans'k), die allesamt mit ihrem Siedlungskern direkt an die bebaute Fläche von Saporischschja angrenzen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet von Saporischschja besteht aus 7 Rajonen.[2] Diese sind:

Karte der Rajone
Nummer
auf der Karte
Rajon Einwohner
(2007)
1 Rajon Schowtnewe 75.852
2 Rajon Sawod 60.390
3 Rajon Komuna 139.222
4 Rajon Lenin 151.260
5 Rajon Ordschonikidse 102.881
6 Rajon Chortyzja 122.575
7 Rajon Schewtschenko 158.440

Umweltsituation[Bearbeiten]

Luft[Bearbeiten]

In den Jahren 2001–2005 erreichte die Luft in Saporischschja eine gefährliche Stufe der Verschmutzung.[3] 2010 wurde nach den „Schutzhygienebestimmungen in den besiedelten Punkten“ der Verschmutzungsgrad der Luft nach „unzulässig“ und „gemäßigt gefährlich“ bewertet.[4] Im Jahr 2008 wurden insgesamt 331.800 Tonnen Emissionen produziert.[5] Schätzungsweise wurden 30-40% der Emissionen von 2010 durch Kraftfahrzeuge verursacht.[6]

Täglich geraten in Saporischschja mehr als 150 Chemikalien in die Luft. Viele von ihnen gehören zur Gefahrenstufe 1–2 wie beispielsweise Mangan(IV)-oxid, Benzo(a)pyren, Bleiverbindungen und Chrom. Die intensive Staubbelastung liegt bei 40 %, die Phenol und Schwefelwasserstoff Belastung bei 50-60% und die Stickoxide Belastung bei 40 %. Fluor und Chlor machen nur einen geringen Anteil aus.

Im Jahr 2009 gab es zehn Unternehmen, die rund 96 % der gesamten Emissionen der ansässigen Industriebetriebe verursachten. Sie hießen: JSC Zaporizhstal, OAO Zalk, OAO Zaporozhferrosplav, OAO Zaporozhkoks, OAO Zaporozhabraziv, OAO Ukrgrafit, OAO DSS, SE Kremniypolimer, ZTMK und OAO Zaporozhstekloflyus.[7]

Die allgemeine Situation der Luftverschmutzung ist in Saporischschja ein großes Problem. Allein im Jahr 2007 wurde im Vergleich zu 2000 4,2 % mehr Emissionen produziert.

Wasser[Bearbeiten]

Die Stadt bezieht ihr Trinkwasser aus dem Dnepr oberhalb des Dammes. Im Jahr 2009 wurde die zentrale Kläranlage Nummer eins mit der Chlorung des Trinkwassers beauftragt.[8]

Boden[Bearbeiten]

Die Stadt wurde am linken Ufer des Dneprs gegründet, was sie von anderen am Dnepr gelegenen Städten unterscheidet, denn diese wurden im Allgemeinen auf der rechten Seite gegründet. Das hohe linke Ufer des Flusses in der Stadt ist ein Merkmal in ihrer Geographie. Am Südhang der Stadt endet das Ukrainische Schild, welches das größte geologische Gebiet in der Ukraine ist. Hohe Küsten und massive Granitplatten waren eine natürliche Grundlage für die Anlage der Stadt selber.

Das Ende des ukrainischen Schilds erzeugt Landschaftsmerkmale in der Stadt, die früher von großen Schluchten (den Klammen) bedeckt war. Allerdings wurden mit dem Ausbau der Stadt und dem Bevölkerungswachstum viele von diesen verschüttet.

Saporischschja befindet sich im südlichen Steppenbereich der östlichen Ukraine. Heute erstreckt sich das Stadtgebiet über beide Ufer des Dneprs. Nach dem Staudamm teilt sich das Flussbett des Dneprs in zwei Teile, dem alten und dem neuen Dnepr. Zwischen ihnen liegt die Insel Chortyzja. Die Breite des alten Dneprs beträgt ungefähr ein drittel von der Breite des neuen Dneprs. Innerhalb der Stadt ändert sich die Breite des neuen Dneprs von 800 m auf bis zu 1200 Meter.

  • Im Jahr 2009 wurden in der Stadt 8259 Tonnen Abfälle der Gefahrenklassen I-III produziert.[9]
  • Im Jahr 2010 gab es in der Stadt insgesamt 38 Strände, von denen 20 verschiedenen Unternehmen gehören und 18 „wild“ sind. Deren Zustand sowie Finanzierung und Erhaltung waren nicht zufriedenstellend.[10]
  • Im Jahr 2010 nahm Saporischschja den achten und somit letzten Platz in der Rangliste der komfortabelsten großen Städten in der Ukraine ein.[11]

Klima[Bearbeiten]

Es herrscht ein gemäßigtes kontinentales Klima mit milden Wintern (durchschnittliche Temperaturen um den Gefrierpunkt) und warmen (manchmal heißen) Sommern mit Höchsttemperaturen von über 25 °C. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,4 °C. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur -3,1 °C, der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlichen 22,5 °C. Jedoch muss besonders im Juni mit viel Niederschlag gerechnet werden.

Klimadiagramm
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) -0,4 0,4 6,4 15,3 21,9 25,7 28,3 27,9 21,8 14,3 5,9 0,8 Ø 14,1
Min. Temperatur (°C) -5,7 -5,9 -1,5 4,9 10,5 14,6 16,7 15,7 10,9 5,2 -0,2 -4,3 Ø 5,1
Temperatur (°C) -3,1 -2,9 2,2 9,9 16,2 20,1 22,5 21,8 16,1 9,4 2,5 -1,8 Ø 9,5
Niederschlag (mm) 42 35 36 36 43 62 46 39 36 35 44 44 Σ 498
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,1 4,6 6,4 8,8 10 10,8 9,9 8 4,9 2,3 1 Ø 6
Regentage (d) 9 8 7 6 7 7 6 5 5 5 9 10 Σ 84
Luftfeuchtigkeit (%) 87 84 78 66 62 65 62 59 66 76 86 88 Ø 73,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
-0,4
-5,7
0,4
-5,9
6,4
-1,5
15,3
4,9
21,9
10,5
25,7
14,6
28,3
16,7
27,9
15,7
21,8
10,9
14,3
5,2
5,9
-0,2
0,8
-4,3
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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42
35
36
36
43
62
46
39
36
35
44
44
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: ,[12][13]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl von Saporischschja ist seit der Bekanntmachung 1781 bis 1991 stetig gestiegen. Seit 1991 hingegen im Vergleich zu 2012 um 120.000 gesunken. Heute liegt sie bei 776.998 Einwohnern (2012).[1] Hier folgend eine Grafik und eine Tabelle mit allen Einwohnerzahlen:

Entwicklung der Bevölkerungszahlen
Einwohnerentwicklung der Stadt Saporischschja ab 1781 bis 2012
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1781 329[14] 1795 1230[14] 1804 2500[14]
1824 1716[15] 1859 3100[15] 1861 3819[14][16]
1864 4354[15] 1870 4601[17] 1885 6707[18]
1894 16.100[19] 1897 16.393[20] 1900 24.196[21]
1902 35.000[15] 1910 38.000[22] 1913 63.000[14]
1915 rund 60.000[15] 1916 72.900[14] 1917 58.517[23]
1926 55.744[24][25] 1937 243.148[25] 1939 289.188[24][26][27]
1943 120.000[26] 1956 381.000[22] 1959 449.000[27]
1970 658.000[28] 1971 676.000[27] 1979 781.000[29]
1989 883.909[1] 1991 896.600[30] 2001 815.256[31]
2010 776.918[32] 2011 776.535[31] 2012 776.998[1]

Ethnien[Bearbeiten]

In Saporischschja sind die meisten Bewohner Ukrainer mit einem Anteil von über 70 % an der Gesamtbevölkerung. Der Bevölkerungsanteil der russischen Bewohner beträgt gut 25 %. An dritter Stelle rangieren die Weißrussen mit einem Anteil von 0,67 %. Des Weiteren ergaben sich bei der Volkszählung von 2001 folgende Ergebnisse:[33]

Bevölkerungsart Anzahl Anteil
Ukrainer 573.000 70,28 %
Russen 207.000 25,39 %
Weißrussen 5.500 0,67 %
Bulgaren 3.600 0,44 %
Juden 3.400 0,42 %
Georgier 3.100 0,38 %
Armenier 3.080 0,38 %
Tataren 2.200 0,27 %
Aserbaidschaner 1.200 0,15 %
Zigeuner 920 0,11 %
Polen 780 0,1 %
Deutsche 760 0,09 %
Moldawier 720 0,09 %

Sprachgebrauch[Bearbeiten]

In Saporischschja ist, wie in der gesamten Ukraine, die Amtssprache ukrainisch, allerdings überwiegt in der Stadt die russische Sprache als regionale Amtssprache im allgemeinen Sprachgebrauch.[34]

Religionen[Bearbeiten]

Sankt-Andreas-Kathedrale (Ukrainisch-Orthodoxe Kirche)

Mit Stand vom 11. September 2012 hat die Stadt mehr als 90 religiöse Gemeinschaften, Bewegungen und Richtungen.[35]

Mit insgesamt 51,1 % der Bevölkerung stellen die Gläubigen der unterschiedlichen Teilkirchen der Ukrainisch-Orthodoxe Kirche die größte Gruppe an Gläubigen in Saporischschja.[36]In Saporischschja ist hauptsächlich das Ukrainisch-Orthodoxe Kirche Moskauer Patriarchats vertreten. Große orthodoxen Kirchengebäude sind die Heilige Schutz Kathedrale, die Sankt-Nikolaus-Kirche und die Sankt-Andreas-Kathedrale. 39 % der Gläubigen zählen zu den Protestanten.[36] Zu ihnen gehören unter anderm die Evangeliumschristen-Baptisten (EZB), die Pfingstler (EFC), die Siebenten-Tags-Adventisten (SDA) und die Full Gospel Church. Die Katholiken der Stadt gehören entweder zur Ukrainische Griechisch-Katholischen Kirche oder zur Römisch-katholischen Kirche.

Der Verband des Orthodoxen Judentums teilt sich in sechs Gemeinden. In der Region gibt es fünf muslimischen Gemeinden, die Teil der geistlichen Verwaltung der Muslime in der Ukraine (Duma) sind. Vier Gemeinden sind unabhängig. Außerdem gibt es in Saporischschja eine Niederlassung der vedischen Akademie.

Geschichte[Bearbeiten]

Aus archäologischen Funden geht hervor, dass sich vor 5000 bis 6000 Jahren an dieser Stelle Niederlassungen skythischer Nomadenstämme befanden. An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert entflohen leibeigene Bauern aus Mittelrussland dem Joch ihrer Feudalherren an den Dnepr (ukrain. Dnipro) auf freien Boden und nannten sich Kosaken, was freie Menschen bedeutete.

Auf der Insel Chortyzja, jenseits der Stromschnellen des Dnepr, wurde Mitte des 16. Jahrhunderts eine Festung errichtet, die heute vielen, trotz anderslautender Forschungsbefunde, als erste Saporoger Sitsch (oder auf ukrainisch: Saporischska Sitsch) gilt. Im 18. Jahrhundert wurden die Kosaken zu einem privilegierten Militärstand im zaristischen Russland, der an den Landesgrenzen Boden erhielt, dafür aber diese Grenzen militärisch schützen musste. Dennoch unterstellten sie sich 1711–1739 der Herrschaft der Osmanen und Krimtataren.

In Folge des Russisch-Österreichischen Türkenkrieges fiel Saporischschja 1739 durch den Frieden von Belgrad an Russland. 1770 wurde am Dnepr eine Festung errichtet, neben der die Ortschaft Olexandriwsk, die Vorläuferin des heutigen Saporischschja entstand. Im 19. Jahrhundert war die Stadt das administrative Zentrum des Ujesd Alexandrowsk im Gouvernement Jekaterinoslaw. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Olexandriwsk ein Kreisstädtchen, das im Jahre 1921 in Saporischschja umbenannt wurde.

1932/33 war die Stadt vom Holodomor, einer riesigen Hungersnot, betroffen, der viele Bewohner der Stadt zum Opfer fielen.

Während des Deutsch-Sowjetischen Krieges war die Stadt vom 4. Oktober 1941 bis zum 14. Oktober 1943 von der Wehrmacht besetzt und wurde aufs Schwerste in Mitleidenschaft gezogen. Am Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg war die Stadt Standort des Kriegsgefangenenlagers 100, Zaporodsche, für deutsche Kriegsgefangene.[37] Schwer Erkrankte wurden im Kriegsgefangenenhospital 1149 versorgt. Auf verschiedenen Friedhöfen für Kriegsgefangene sind über 35.000 Tote in Einzel- oder Massengräbern beigesetzt.

Regierung und Politik[Bearbeiten]

Flagge der Stadt

Saporischschja ist eine kreisfreie Stadt und gleichzeitig das Oblastzentrum der Oblast Saporischschja.[38][39] Dabei unterscheidet man zwischen der Regierung für die Oblast und der Regierung für die Stadt.

Kommunalverwaltung[Bearbeiten]

Städtische Regierung[Bearbeiten]

Das Rathaus von Saporischschja

Behörden und Beamte in der Stadt sind:

Der Bürgermeister wird von den Bewohnern der Stadt durch eine direkte, allgemeine, freie und geheime Wahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Wiedergewählt legt der Bürgermeister den Eid auf die Tagung des Stadtrates ab.[38] Nach der Bürgermeisterwahl vom 31. Oktober 2010 wurde Olexandr Sin offizieller erster Bürgermeister der Stadt Saporischschja.[40][41]

  • 7 Bezirksverwaltungen

Ihre Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf den jeweiligen Rajon.

Regierung der Oblast[Bearbeiten]

In Saporischschja befinden sich auch die gesetzesgebenden und gerichtlichen Beamten der Oblast Saporischschja. Dies ist z.b. der Regionalrat der Oblast Saporischschja (ukr. Запорізька обласна рада).

Politische Parteien und Stadtrat[Bearbeiten]

Mit Stand vom 1. Februar 2010 gab es in der Stadt 105 lokale Organisationen, die den verschiedenen Parteien angehören.[42]

Nach dem vorläufigen Endergebnis der Wahl vom 31. Oktober 2010 ist die Zusammensetzung des Stadtrates wie folgt:[43]

Partei Sitze
Partei der Regionen 61
Batkiwschtschyna 13
Kommunistische Partei der Ukraine 8
Hometown 2
Front für den Wandel 2

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Saporoshje-Platz in Oberhausen

Die Stadt Saporischschja unterhält mit acht Städten eine Städtepartnerschaft:[44]

  • FinnlandFinnland Lahti, Finnland, seit 21. Februar 1953
  • FrankreichFrankreich Belfort, Frankreich, seit 2. Juli 1967
  • EnglandEngland Birmingham, England, seit 20. Juni 1973
  • OsterreichÖsterreich Linz, Österreich, seit 6. Mai 1983. Hier gibt es deshalb auch eine Saporoshjestraße.
  • DeutschlandDeutschland Oberhausen, Deutschland, seit 20. Mai 1986. Hier finden jährlich Jugendbegegnungen der Stadt Oberhausen statt. Viele Schulen unterhalten ständig Kontakt zu Schulen in Saporischschja. Des Weiteren gibt es einen Förderkreis Saporischschja[45] und einen Platz mit dem Namen Saporoshje-Platz, auf dem auch ein Schild mit der Entfernung steht (3856 km).
  • China VolksrepublikChina Yichang, China, seit 16. Oktober 1979
  • RusslandRussland Nowokusnezk, Russland
  • DeutschlandDeutschland Magdeburg, Deutschland, seit 29. Mai 2008.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Insel Chortyzja aus dem All gesehen
  • Saporischschja ist eine Industriestadt mit zahlreichen Parks, Grünanlagen, Obstgärten, Grünalleen und Blumenrabatten, die sich an den breiten Straßen entlangziehen.
  • Die Insel Chortyzja im Dnepr ist ein beliebter Erholungsort der Einwohner. Ihr Status als Nationaler Sapowednik stellt die einzigartige Natur der Insel sowie eine große Anzahl von Geschichtsdenkmälern unter besonderen Schutz. Im Norden der Insel befindet sich das Museum der Geschichte des Saporoger Kosakentums, etwas südlich davon wurde ein Freilichtmuseum errichtet, das eine Kosakensitsch nachstellt. Berühmt ist auch das Pferde- und Reittheater im Süden der Insel, wo Artisten in kosakischer Tracht ihre Kunststücke auf und unter Pferden präsentieren.
  • Das größte Lenindenkmal der Ukraine am Beginn des Lenin-Prospekts, der längsten innerstädtischen Straße Europas, mit Blick auf eine weitere Sehenswürdigkeit, die Dnepr-Staumauer DniproHES. Sie erstreckt sich über eine Länge von drei Kilometern und hat einen Höhenunterschied von 57 Metern.

Sport[Bearbeiten]

2006 gab es in Saporischschja rund 35 Kinder- und Jugendsportschulen, in denen elftausend Kinder trainierten.[46] Viele unterschiedliche Sportangebote, wie beispielsweise das Kickboxen, das griechisch-römische Ringen, Gymnastik, Volleyball, Fußball, Handball, Basketball, sind vorhanden.

Die Stadt ist im Besitz zahlreicher Sportanlagen wie: Eine Leichtathletik-Arena, verschiedene Schwimmbäder, Sportplätzen mit Kunstrasen, „Jugend“ Sportpalast, ein modernes Fußballstadion (Slawutytsch-Arena) etc. Auch viele Universitäten und Unternehmen haben ihren eigenen Sportkomplex.

Logo der Metalurh Saporischschja

Fußball[Bearbeiten]

Der Fußballverein Metalurh Saporischschja spielte bis zum Jahr 2011 in der Ukrainische Premjer-Liha und qualifizierte sich in der Saison 2002–2003 und 2006–2007 für die Europa League, wodurch der Verein auch international bekannt wurde.

Handball[Bearbeiten]

Saporischschja besitzt die meisten Handball-Einrichtungen des Landes und wird deshalb auch sehr oft als die „Handball-Hauptstadt der Ukraine“ bezeichnet.[47] Bis jetzt wurden fünf Sportverein- Vertreter oder Vorstände Olympiasieger. In der Stadt gibt es zahlreiche Handballvereine, unter anderem den Verein „ZTR“ oder den Verein „Motor-ZNTU-ZAS“.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Einnahmen der Stadt betrugen im Jahr 2010 1 Milliarde 904 Millionen USD,[48] die Ausgaben betrugen 1 Milliarde 909 Millionen USD.[49]

Industrie[Bearbeiten]

Nach dem Ende des Bürgerkrieges (1918–1921) begann eine intensive industrielle Entwicklung. Entscheidend trug dazu der Bau des Wasserkraftwerks am Dnepr bei, das am 1. Mai 1932 vollendet wurde und damals eines der größten Europas war. Es wurde nach Kriegszerstörungen 1947 wieder aufgebaut.

Das Vorhandensein billiger Stromkraft und die Nähe der Lagerstätten von Kohle, Eisenerz und Mangan bedeuteten günstige Voraussetzungen für die Anlage von Großbetrieben der Eisen- und Nichteisenmetallurgie und des Maschinenbaus. Größtes Unternehmen ist die seit den 1920er Jahren tätige und seit den 1960er Jahren PKWs produzierende Firma Saporisky Awtomobilebudiwny Sawod (ZAZ beziehungsweise SAS).

Heute ist Saporischschja ein wichtiges Industriezentrum der Region mit Firmen der Schwerindustrie (besonders Metallurgie), der Aluminium-, und chemischen Industrie. In der Stadt werden unter anderem Flugzeugmotoren, Landmaschinen und Motorfahrzeuge (ZAZ) hergestellt. Der Hafen von Saporischschja ist Umschlagplatz für Güter aus dem gesamten Donezbecken.

Energie[Bearbeiten]

Wasserkraftwerk
Kernkraftwerk Saporischschja nahe Enerhodar

Bei Saporischschja befindet sich das größte zentrale Wasserkraftwerk (hydroelektrische Station) der Ukraine auf dem Fluss Dnepr, das „DneproGES 2“. Erbaut wurde die ursprünglich als „DneproGES“ oder Dnjeprostroj bezeichnete Talsperre von 1927 bis 1932 bei der Stadt Saporischschja, dort wo der Dnepr in Höhe der Insel Chortitza zwischen Dnipropetrowsk und Saporischschja in früherer Zeit für seine Stromschnellen und Felsen im Wasser berüchtigt war. Das ist der Ort, von dem die Stadt ihren Namen bekommen hat (Saporischschja heißt „Hinter den Stromschnellen“ – sa = hinter, porisch = Steine, Felsen). „DneproGES“ wurde 1932 in Betrieb genommen und bis 1939 erreichte die Elektrostation ihre geplante Produktionskapazität. In der gleichen Höhe beginnt die Prachtstraße von Saporischschja, der Prospekt Lenina (dt. Leninboulevard), der 12 km lang ist, mitten durch die Stadt führt und somit die längste Allee Europas ist.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Wasserkraftwerk zerstört (siehe Dnjeprostroj) und in den Jahren 1944 bis 1950 als „DneproGES 2“ wieder aufgebaut. 1969–1980 wurde „DneproGES“ zur Zunahme der Kapazität und dem Aufbau einer Fahrbahn auf der Staumauer vergrößert. Auch am linken Ufer wurde ein weiterer Steuerraum errichtet. Dieser Teil wird als „Dnjeprostroj-3“ bezeichnet.

Das Kraftwerk liefert eine Energie von 1500 Megawatt für die Industriegebiete von Dnipropetrowsk, Krywyj Rih und Saporischschja. Auf einer Länge von mehr als 65 Kilometer erhöht sich der Wasserspiegel des Dnepr durch den Staudamm von Saporischschja bis nach Dnipropetrowsk.

Der vom Kraftwerk erzeugte Strom wird zum Teil über eine Freileitungskreuzung über den östlichen Arm des Dnepr abgeführt, die auf 2 markanten Portalmasten, den Masttripel von Saporischschja verlegt ist.

Nicht weit von Saporischschja beginnt der Kachowkaer Stausee; seiner gewaltigen Ausmaße wegen wird er von der Bevölkerung liebevoll auch als „Meer“ bezeichnet. Für die Auffüllung des 240 km langen Beckens, das den Anbau von Wein, Obst und selbst Reis in der Region möglich machte, brauchte man zwei Jahre. 70 km flussabwärts befindet sich in Enerhodar das Kernkraftwerk Saporischschja, welches das größte Kernkraftwerk Europas ist.

Medien[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

In Saporischschja befinden sich folgende lokale Fernsehkanäle: „Saporischschja“, TRC „Alex“ (enthält zwei Kanäle – „Alex“ und „ATV“), ZNTRK „TV-5“ (enthält zwei Kanäle – der „TV-5“ und „TV-5 Sport“), MTM und „TV Gold“. Nach der Anzahl von Fernsehquoten liegt der Kanal „1+1“ vor dem Kanal „Inter“. Auf Grundstück des Radiosender „The Great Meadow“ arbeitet der Fernsehkanal „5“, welcher für Nachrichten in der Ukraine zuständig ist. Die Basis dient allerdings nur für Nachrichten innerhalb Saporischschjas.[50]

Radio[Bearbeiten]

Die Bevölkerung von Saporischschja hört täglich mehr als ein Dutzend FM-Radio Sender. Unter anderem gehören dazu: „Nostalgia“, „The Great Meadow“, „Zaporizhzhya“ etc.[51]

Zeitungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2005 wurden in der Region von Saporischschja mehr als 185 verschiedene Zeitungen veröffentlicht, die mit einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren verteilt sind.[52] Das regionale Zentrum produziert mehr als 20 verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Unter anderem gehören dazu: „Die industrielle Zaporozhye“, „Moment“, „Mriya“, „tasche“, „Privoz“, „Samstag plus“, „blau“ etc.[52][53]

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Klinik der medizinischen Universität Saporischschja

Im Jahr 2011 bestand das Netz von Krankenhäusern in Saporischschja aus 33 kommunalen und staatlichen Gesundheitseinrichtungen, die eine Einrichtung der Primar- und Sekundarstufe des Gesundheitswesens hatten. Von diesen Einrichtungen waren 17 Krankenhäuser, darunter neun allgemeine Krankenhäuser, zwei Kinderkliniken, fünf Geburtskliniken und ein Krankenhaus, dass sich als Rettungsdienst und Krankentransport bezeichnet. Der wirkliche Unterschied zwischen einem Krankenhaus und einem allgemeinen Krankenhaus ist nicht besonders groß. „Normale Krankenhäuser“ spezialisieren sich mehr für eine oder mehrere Erkrankungen, allgemeine eher um die Allgemeinmedizin. Vergleiche hier z.b das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Linz.

Am 1. Januar 2011 wurden in der Stadt insgesamt 4240 Krankenhausbetten gezählt. Auf 10.000 Einwohner gerechnet besteht die Rate der Krankenhausbetten somit 54,3.

Ein Hauptproblem der Stadt ist der medizinische Fachpersonalmangel, vor allem bei Hausärzten, Kinderärzten, Radiologen, Laboranten etc. Allein sie zusammen machen schon 50-60 % der gesamten Medizinischen Versorgung aus. Auch erfordert es der Verbesserung der materiellen und technischen Einrichtungen, insbesondere in der Notfallversorgung und im ambulante Bereich.[54]

Die Gesundheitsausgaben betrugen 2010 406,5 Millionen Griwna. Die Ausgaben reichten allerdings nicht für eine vollständige Medizinische Versorgung aus.[55]

Friedhöfe[Bearbeiten]

In Saporischschja ist das Unternehmen „Ritual“ für die Pflege und Erhaltung der Friedhöfe zuständig. Allerdings ist der einzige Friedhof, der noch in Betrieb ist, der Kushugumskoe Friedhof.

Aktuell wird auch über einen Bau eines Krematoriums diskutiert.

Verkehr[Bearbeiten]

Saporischschja besitzt ein modernes Verkehrsnetz von Intercity ähnlichen Zügen sowie der Eisenbahn, der Luftfahrt, der Binnenschifffahrt, des Straßennetzes und dem Öffentlichen Personennahverkehrs.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Saporischschja bildet den Schnittpunkt von den Eisenbahnlinien MoskauCharkiw–Saporischschja und SimferopolKrywyj Rih. Die Stadt besitzt einen Hauptbahnhof der Запоріжжя-1 heißt. Außerdem gibt es noch einen anderen nicht so arg bedeuteten Bahnhof Запоріжжя-2. Die Stadt wird mehrmals täglich mit Kiew verbunden, aber auch andere Städte wie Moskau, Dnipropetrowsk und Melitopol. Außerdem ist Saporischschja bekannt für seine Kindereisenbahn, die mit einer Länge von 9,4 km die zweitgrößte der ehemaligen Sowjetunion war.

Der regionale Eisenbahndienst in der Region Saporischschja, Dnipropetrowsk und der Halbinsel Krim heißt Prydniprowska Salisnyzja.

Brückenbau in Saporischschja im Dnepr

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Saporischschja wird von den Autobahnen bzw. Schnellstraßen M 18, H 08, H 23, T 0806 etc. angebunden bzw. verbunden. Das auswärtige Amt beschreibt die allgemeinen Zustände der Straßen in der Ukraine als schlecht.[56]

Ein sehr großes Problem in der Stadt stellen die Verbindungen des Straßenverkehrs über den Dnepr dar. Häufig kommt es hier zu Staus oder zu anderen Behinderungen. Die Intensität des Verkehrs durch Brücken- oder Flussverbindungen überschreiten ihre Kapazität um das 3,7-fache. 2004 begann man allerdings mit dem Bau neuer Brücken, die parallel zu den alten Brücken verlaufen sollen, um dann verschiedene Staus vermeiden zu können und die nötige Kapazität darbringen zu können.[57]

Luftverkehr[Bearbeiten]

Zwar ist Saporischschja mit einem internationalen Flughafen (dem Flughafen Saporischschja) an das Luftnetz angebunden, allerdings wurden im Jahr 2010 hier nur 33.386 Passagiere gezählt.[58] Besonders seit der Unabhängigkeit ist die Anzahl der Flugbewegungen, Airlines und Passagiere schnell gesunken.

Schiffsverkehr[Bearbeiten]

Hafen und Industrieanlagen

Auf einer Länge von mehr als 65 Kilometer erhöht sich der Wasserspiegel des Dnepr durch den Staudamm von Saporischschja bis nach Dnipropetrowsk. Erst mit der dadurch einsetzenden Überschwemmung der Stromschnellen des Flusses und der Anlage der Schleusen – einer Dreikammerschleuse (je 120 m lang) sowie einer neuen Einkammerschleuse (290 m lang, Hubhöhe 36 m) – wurde der Fluss von Dnipropetrowsk bis zum Schwarzen Meer, selbst für Hochseeschiffe, schiffbar gemacht.

Straßenbahn in Saporischschja

Der Hafen von Saporischschja ist Umschlagplatz für Güter aus dem gesamten Donezbecken.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

In der Stadt wird der Öffentliche Personennahverkehr mit der Straßenbahn Saporischschja, durch Oberleitungsbusse, durch Mikrobussen und durch Taxis geregelt. Aktuell ist noch ein U-Bahn Netz, die Metro Saporischschja geplant, allerdings ist hier noch keine Entscheidung absehbar.

Insgesamt ist das Straßenbahnnetz mit rund 10 Strecken und 189,5 km und das O-Busnetz mit rund 8 Strecken und 331,3 km vertreten. Das Busnetz variiert durchschnittlich von 10,0 bis 30,0 km. Einige sogar zu 55,0 km.[59]

Bildung und Forschung[Bearbeiten]

Am Ende des Jahres 2009 gab es in Saporischschja 144 Kindergärten, die insgesamt 22.900 Kinder besuchten. Die Zahl der bestehenden Plätze betrug allerdings 17.900 Plätze.[60]

Im Jahr 2008 studierten 64.000 Studenten an verschiedenen öffentlichen Schulen, die verschiedene Schwierigkeitsgrade hatten. Insgesamt gab es 274 Bildungseinrichtungen in der Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II.[61] Allein 120 Bildungseinrichtungen fielen auf die zweite Sekundarstufe. Dazu gehören: 16 Gymnasien, 10 Lyzeen, zwei Kollegen sowie weitere 30 Bildungseinrichtung der Sekundarstufe 2. Obwohl Saporischschja zu den Regionen gehört, wo das Russische am meisten gesprochen wird, wird im normalen Fall in der Ukraine in Schulen nur ukrainisch gesprochen. Da es allerdings auch Kinder gibt, die nur russisch aufgezogen werden, gibt es in Saporischschja auch Schulen mit russischer Sprache. Insgesamt 52 % der Schüler sprachen in der Schule ukrainisch, der Rest russisch.

Das Netz von höheren berufsbildenden Bildungseinrichtungen beträgt in der Stadt 17 Schulen der I-IV Akkreditierung und 16 berufsausbildende Schulen. Insgesamt studierten etwa 45.000 Studenten.

Das Hauptgebäude der ZNTU

Die wichtigsten Hochschulen in der Stadt sind:

  • Zaporozhye Staat Engineering Academy (ZSEA)
  • Zaporozhye State Medical University (ZSMU)
  • Zaporizhzhya Institut für Wirtschaft und Information Technology (ZIEIT)
  • Zaporizhzhya Nationalen Technischen Universität (ZNTU)
  • Zaporizhzhya National University (ZNU)
  • Zaporizhzhya Institute of Law (ZYUI)
  • Klassische Private Universität (KPU)

Wissenschaftszentren[Bearbeiten]

Die wichtigsten Wissenschaftszentren in der Stadt sind das Titanium Institut, das Institut für Spezialstähle, das Institut für Mechanisierung der Tierhaltung, das Institut für Agrartechnik, das Institut für Gasreinigung, das Transformator Institut, das Institute of Power Energy und das Design and Technology Institut.[60]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt:

Sonstiges[Bearbeiten]

Das einzige U-Boot der ukrainischen Marine, die Saporischschja (U-01), ist nach der Stadt benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saporischschja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/bevoelkerungsstatistik.deBevölkerungszahlen auf World Gazetteer. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  2. Statistik der Rajone (ukrainisch). Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  3. Fedorchenko R.A.: „Merkmale der Morbidität und Mortalität von Zaporozhye, Klasse von Krankheiten des Atmungssystems unter dem Einfluss von Luftverschmutzung“ Nr. 1, 2008, S. 25–29.
  4. Roman Pryadun, um die Umwelt zu verbessern, braucht es Zeit … und Geld. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  5. Statistik zur Emissionenverursachung in der Region Zaporozhye. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  6. Serhiy Petrenko: Ausschnitt aus der aus der Zeitung" Zaporozhye Sich" am 5. Mai 2010. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  7. Für jeden Quadratkilometer werden in Saporischschja 330 Tonnen gefährliche Stoffe freigesetzt. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  8. Koshkalda Olga: „Geh sauber“. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  9. Statistik über die Produktion von Abfällen der Gefahrenklassen I-III in der Region Saporischschja. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  10. Ausschnitt aus der Zeitung „Saporoska Sitsch“ (7. Juni 2010). Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  11. Experten bewerteten die komfortabelsten Städte der Ukraine. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  12. Klimadaten für Saporischschja auf waterbase.com (englisch). Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  13. Sonnenstunden und Niederschlagstage auf iten-online.ch. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  14. a b c d e f Geschichte von Saporischschja auf der offiziellen Webseite der Stadt Saporischschja (ukrainisch). Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  15. a b c d e Journal von Natalia Ostasheva Venger „The Mennonite Industrial Dynasties in Alexandrovsk“ (2003) (englisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  16. Sammlung von wissenschaftlichen Arbeiten, die von Studenten sind. (Збiрник наукових праць аспірантів) von T.H Shevchenka. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  17. Die amerikanische Enzyklopädie bearbeitet von George Ripley und Charles A Dana (New York) (1879) (englisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  18. Brockhaus und Efrons Enzyklopädie (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  19. Universal Kalendar für 1889 (Всеобщий календарь на 1898 год) von Hermann Hoppe (St. Petersburg) (1898) (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  20. Große russische Enzyklopädie (Большая Знциклопедія) (1903) (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  21. Russischer Kalender für 1906 (Русский календарь на 1906 г.) (St.Petersburg) (1906) (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  22. a b Ukrainisches SRR(Украинская ССР) (1958). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  23. Sergina V. Stadt Zaporozhye: 1921–1991 (die richtige Geschichte): Historisches TV-Projekt für jedes Publikum – 2005 – 1. CD-ROM des Films „Das Jahr 1926“
  24. a b Wirtschaftsgeographie der UdSSR durch die SS Balzak (1956) (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  25. a b Ein halbes Jahrhundert als „geheim“ eingestuft: Die All-Union Volkszählung 1937 von Valentina B Zhiromskaya (1996)
  26. a b „Die Evakuierung der Städte“ von Wilbur Zelinsky. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  27. a b c Die Große Sowjet-Enzyklopädie (Большая Советская Энциклопедия) 3. Auflage. von 1969 bis 1978 (Russisch). Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  28. Das ukrainische Viertel. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  29. Verschiedene Einwohnerzahlangaben von 1979 der unterschiedlichsten Städten. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  30. Rand McNally Atlas der Weltgeographie. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  31. a b Verschiedene Einwohnerzahlen von verschiedenen ukrainischen Städten. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  32. Bevölkerungszahlen vom 1. August 2010. Aufgerufen am 16. September 2010.
  33. „Die ethnischen Kriege: Ukrainische Version“ von Лозовой Н. (17. Januar 2001). Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  34. Die Analyse der Abstimmung bei den Präsidentschaftswahlen des Jahres 2004. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  35. Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (religiöses Leben). Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  36. a b Webseite, die über religiöse Dinge in der Region Zaporozhye informiert. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  37. Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.
  38. a b Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (CHARTER – Seite). Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  39. Geographie und Bevölkerung – Region Zaporozhye. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  40. Zaporozhye hat Alexander Sin als neuen Bürgermeister gewählt. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  41. Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (Seite mit Bürgermeisterwahlen, Ergebnissen sowie Verteilung der Parteien). Abgerufen am 29. Dezember 2012.
  42. Informationen über lokale politische Organisationen in der Stadt Saporischschja. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  43. Im Stadtrat werden 61 Abgeordnete aus der Partei der Regionen sein. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  44. Alle Städtepartnerschaften auf der offiziellen Webseite der Stadt Saporischschja. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  45. Offizielle Webseite des Förderkreis Saporoshje e.V.. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  46. Großmutter Ansturm in … SPORTSCHULE „Industrial Zaporozhye“ (13. Mai 2006). Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  47. Die Handball Hauptstadt des Landes pflegt ihren Ruf. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  48. 40. Sitzung des Stadtrates genehmigte städtischen Haushalt für das Jahr 2010 in Höhe von 1 Milliarde 904 Millionen UAH.. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  49. Vidatki m.Zaporіzhzhya Budget für 2010 für die Rock-funktsіonalnoyu Struktur
  50. Fernsehen in Saporischschja. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  51. Verschiedene Radio- Frequenzen für Saporischschja so wie verschiedene Radio- Unternehmer. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  52. a b Presse und Zeitungen in Saporischschja. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  53. Webseite, die über Zeitungen und Zeitungswerbung in Saporischschja und der Region informiert. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  54. Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (Seite des Sozialen und ökonomischen Passes in der Stadt). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  55. Die Medizin von Zaporozhye am Überleben. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  56. Sicherheit und weitere Sachen, die man wissen sollte, wenn man in die Ukraine reist. Auswärtiges Amt. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  57. Saporischschja am Rande des Staus. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  58. Die Passagierzahlen des Flughafens Saporischschja sanken um 1,7 %. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  59. CD-ROM „Zaporozhye 2008.“
  60. a b Statistik der Region Saporischschja. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  61. Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (Seite für Klima, Adressen und weitere Sachen). Abgerufen am 30. Dezember 2012.