Sara Däbritz

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Sara Däbritz

Sara Däbritz (2013)

Informationen über die Spielerin
Geburtstag 15. Februar 1995
Geburtsort AmbergDeutschland
Größe 171 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend

0000–2010
2010–2012
2012
SpVgg Ebermannsdorf
JFG Vilstal
SpVgg Weiden 2010
SC Freiburg
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2012– SC Freiburg 50 0(6)
Nationalmannschaft2
2010
2010–2012
2012–2013
2014
2013–
Deutschland U-15
Deutschland U-17
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland
2 0(1)
18 (12)
7 0(2)
6 0(5)
11 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 20. September 2014
2 Stand: 24. August 2014

Sara Däbritz (* 15. Februar 1995 in Amberg) ist eine deutsche Fußballspielerin, die seit 2012 beim Bundesligisten SC Freiburg unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Däbritz begann ihre Karriere in ihrem Heimatort, bei der SpVgg Ebermannsdorf, wo schon früh ihr Talent erkannt wurde. Nach einigen Jahren dort, wechselte sie mit 13 Jahren zur JFG Vilstal, wo sie drei Jahre blieb und anschließend zur SpVgg Weiden 2010 wechselte. Nach nur einem Jahr wechselte sie zur Winterpause 2011/2012 schließlich zum SC Freiburg, für den sie, noch für die B-Juniorinnen spielberechtigt, am 26. Februar 2012 (13. Spieltag) bei der 0:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München ihr Bundesligadebüt gab und am 25. März (16. Spieltag) beim 3:0-Sieg im Heimspiel gegen Lokomotive Leipzig mit dem Treffer zur 1:0-Führung in der 23. Minute auch ihr erstes Tor erzielte.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Däbritz war am 7. April 2010 erstmals für eine Nachwuchsauswahl des DFB aktiv, als sie im Test-Länderspiel der U-15-Nationalmannschaft in Kerkrade gegen die Auswahl der Niederlande zum Einsatz kam. Ihr einziges Länderspieltor für diese Auswahlmannschaft erzielte sie in ihrem zweiten und letzten Länderspiel, am 24. Juni 2010 in Porsgrunn/Skien, beim 2:0-Sieg gegen die Auswahl Norwegens mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in der 16. Minute.

Am 14. Dezember 2010 gab sie in Rishon le Zion ihr Debüt für die U-17-Nationalmannschaft beim 4:1-Sieg gegen die U-19-Auswahlmannschaft Israels, gegen die sie auch ihr erstes Tor zwei Tage später in Kfar Saba mit dem Treffer zum 5:0-Endstand in der 67. Minute erzielte. 2011 erreichte sie mit der Mannschaft bei der Europameisterschaft den dritten Platz. 2012 gelang ihr, nun als Spielführerin, abermals die Qualifikation für die Europameisterschaft. Dabei konnte sie mit ihrer Mannschaft den Titel durch einen Sieg im Finale gegen Frankreich durch Elfmeterschießen gewinnen. Däbritz verschoss dabei zwar den ersten Elfmeter, Torhüterin Merle Frohms konnte aber zwei Elfmeter der Französinnen abwehren.[1] Im September 2012 wurde sie von Trainerin Anouschka Bernhard ins deutsche Aufgebot für die U-17-Weltmeisterschaft in Aserbaidschan berufen. Sie bestritt alle sechs Turnierspiele einschließlich des mit 0:1 gegen die Auswahl Ghanas im Spiel um Platz 3 verlorenen und erzielte drei Tore.

Für die U-19.Nationalmannschaft bestritt sie sieben Länderspiele und erzielte ihr erstes Tor bei ihrem Debüt für diese Auswahlmannschaft am 21. November 2012 in Växjö beim 4:0-Sieg gegen die gastgebenden Schwedinnen mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in der 13. Minute.

Ihr A-Länderspieldebüt gab sie am 29. Juni 2013 in der Münchener Allianz Arena beim 4:2-Sieg im Test-Länderspiel gegen die Auswahl Japans mit Einwechslung für Nadine Keßler in der 78. Minute. Für die vom 10. bis 28. Juli 2013 in Schweden ausgetragene Europameisterschaft wurde sie von Bundestrainerin Silvia Neid in den Kader nachberufen[2] und kam im 3. Gruppenspiel, bei der 0:1-Niederlage gegen die Auswahl Norwegens, mit Einwechslung für Lena Lotzen in der 80. Minute zu ihrem ersten Turnierspiel.

Mit der U-20-Nationalmannschaft nahm sie auch an der vom 5. bis 24. August 2014 in Kanada ausgetragenen U-20-Weltmeisterschaft teil, bestritt alle sechs Turnierspiele, in der ihr fünf Tore – davon drei im dritten Gruppenspiel gegen die Auswahl Brasiliens – gelangen, und wurde mit dem 1:0-Sieg n.V. im Finale gegen die Auswahl Nigerias Weltmeisterin.

Erfolge[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung auf uefa.com
  2. Pressemitteilung auf bfv.de