Sarah Michelle Gellar

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Sarah Michelle Gellar bei der San Diego Comic-Con International (Juli 2011)

Sarah Michelle Gellar (* 14. April 1977 in New York; bürgerlich: Sarah Michelle Prinze) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch die Rolle der Buffy Summers in der Fernsehserie Buffy – Im Bann der Dämonen (1997–2003) sowie durch die Filme Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (1997) und Eiskalte Engel (1999).

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Die Tochter jüdischer Eltern[1] wuchs nach der Scheidung ihrer Eltern 1984 als Einzelkind bei ihrer Mutter Rosellen Gellar (geborene Greenfield) auf; ihr Vater Arthur Gellar verließ die Familie.

Im Alter von vier Jahren wurde Gellar von einem Agenten in einem Restaurant entdeckt. Sie drehte daraufhin mehr als 30 Werbespots für die Fastfood-Kette Burger King, in denen sie mit kindlicher Stimme versicherte, dass ihr McDonald's-Burger nicht schmecken. Daraufhin wurde sie von McDonald’s wegen vergleichender Werbung verklagt und erhielt zwei Jahre Hausverbot in allen McDonald's-Restaurants.

Bekanntheit erlangte sie durch die Serie All My Children (1993–1995), die ihr 1997 auch die Hauptrolle in der Serie Buffy – Im Bann der Dämonen einbrachte. Für die Serie, mit der sie den Durchbruch als Schauspielerin schaffte, erhielt sie zahlreiche Fernsehpreise. Sie spielte die Rolle der Buffy Summers bis zum Serienende 2003.

Ihre erste große Kinorolle hatte sie 1997 in dem Horrorfilm Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast zusammen mit ihrem späteren Ehemann Freddie Prinze junior. Im gleichen Jahr war sie auch in Scream 2 zu sehen. 1999 spielte sie die Hauptrolle in dem Drama Eiskalte Engel an der Seite von Ryan Phillippe und Reese Witherspoon. Der Film war ein internationaler Erfolg und Gellar wurde mit zwei MTV Movie Awards ausgezeichnet. Neben Buffy war sie auch in weiteren Fernsehserien in Gastrollen zu sehen, unter anderem in Sex and the City (2000) und dem Buffy-Spin-Off Angel – Jäger der Finsternis (1999–2000).

2002 war sie in dem Kinohit Scooby-Doo und 2004 auch in der Fortsetzung Scooby Doo 2 – Die Monster sind los zu sehen. In dem Jahr spielte sie die Hauptrolle in dem Horrorfilm The Grudge – Der Fluch und blieb diesem Genre auch 2006 mit The Return treu.

In den letzten Jahren war Gellar überwiegend in Independentfilmen zu sehen. Sie wurde vor allem für ihre Leistungen in den Filmen The Air I Breathe – Die Macht des Schicksals (2007) und Veronika beschließt zu sterben (2010) von Filmkritikern gelobt. An frühere Kinoerfolge konnte sie damit aber nicht anknüpfen.

Im Frühjahr 2011 begann die Produktion der Serie Ringer, in der Gellar eine Doppelrolle übernahm.[2] Die Serie wurde von September 2011 bis Mai 2012 auf The CW ausgestrahlt.

Von 2013 bis 2014 war Gellar neben Robin Williams in der von CBS ausgestrahlten Sitcom The Crazy Ones als Sydney Roberts zu sehen.

Persönliches[Bearbeiten]

Gellar und ihr Ehemann Freddie Prinze jr. 2007 beim Tribeca Film Festival

Gellar ist seit dem 1. September 2002 mit dem Schauspieler Freddie Prinze jr. verheiratet und lebt mit ihm in Los Angeles. Offiziell hat sie ihren Nachnamen in Prinze geändert und ihrem Mann damit ein Geschenk zum fünften Hochzeitstag (1. September 2007) gemacht.

Seit dem 19. September 2009 haben die beiden eine Tochter, im September 2012 wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Mit der sich häufenden Mitwirkung in Horrorfilmen wie Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (1997), Scream 2 (1997), The Grudge – Der Fluch (2004) oder The Return (2006) etablierte sich Gellar in den letzten Jahren immer mehr als „Scream-Queen“.

Seit Beginn ihrer Karriere ist sie „Dauergast“ auf den Titelblättern internationaler Magazine. Vom US-amerikanischen Männermagazin Maxim wurde sie zur „Woman of the Year 2008“ gekürt.

Gemeinsam mit Jack Black produzierte sie für MTV Parodien zu den Filmen Herr der Ringe, Spider-Man und Panic Room.

Gellar drehte Werbespots für Burger King (1982), Shake'n'Bake, Avon Products (1991), Lee Jeans (1991) und dreimal für Maybelline-Produkte (1999–2001).

Auf Deutsch wird sie zumeist von Nana Spier synchronisiert.

In dem Spiel Call of Duty: Black Ops erscheint sie mit dem Escalation-DLC als spielbarer Charakter im Überlebenskampf-Modus.[3]

Filmografie[Bearbeiten]

Kinofilme[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

  • 1983: An Invasion of Privacy (Fernsehfilm)
  • 1988: Spenser (Spenser: For Hire, Fernsehserie, Folge 3x17)
  • 1988: Crossbow (Fernsehserie, Folge 2x13)
  • 1991: Das Schicksal der Jackie O. (A Woman Named Jackie, Miniserie, Folge 1x01)
  • 1992: Swans Crossing (Fernsehserie, 63 Folgen)
  • 1994–2011: All My Children (Fernsehserie, 28 Folgen)
  • 1997: Familie Robinson aus Beverly Hills (Beverly Hills Family Robinson)
  • 1997-2003: Buffy – Im Bann der Dämonen (Buffy the Vampire Slayer, Fernsehserie, 144 Folgen)
  • 1998: King of the Hill (Fernsehserie, Folge 3x02, Sprechrolle)
  • 1998: Hercules (Fernsehserie, Folge 1x27, Sprechrolle)
  • 1999–2000: Angel – Jäger der Finsternis (Angel, Fernsehserie, 3 Folgen)
  • 2000: Sex and the City (Fernsehserie, Folge 3x13)
  • 2001: God, the Devil and Bob (Fernsehserie, Folge 1x10, Sprechrolle)
  • 2004, 2012: Die Simpsons (The Simpsons, Fernsehserie, Folge 15x16, 24x01, Sprechrolle)
  • 2005–2009: Robot Chicken (Fernsehserie, 6 Folgen, Sprechrolle)
  • 2007: Teenage Mutant Ninja Turtles (TMNT, Sprechrolle)
  • 2010: The Wonderful Maladys
  • 2011–2012: Ringer (Fernsehserie, 22 Folgen)
  • 2013–2014: The Crazy Ones (Fernsehserie, 22 Folgen)

Sonstige Auftritte[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

  • 1986: The Widow Claire
  • 1992: Jakes Woman

Musikvideos[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Gellar 2004 beim International Film Festival in Dubai
  • 1995: Daytime Emmy „Outstanding Younger Actress“ für All my Children
  • 1998: Blockbuster Video Award „Favourite Supporting Actress in a Horror Movie“ für Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
  • 1998: Petcabus Award „Best Actress in a Drama Series“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 1998: Saturn Award „Best TV Actress“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 1999: Bronze Bravo Otto „Filmschauspielerin“ für Eiskalte Engel
  • 1999: Goldener Bravo Otto „TV Star weiblich“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 1999: Petcabus Award „Best Actress in a Drama Series“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 1999: Teen Choice Award „Best Movie Drama“ für Eiskalte Engel
  • 1999: Teen Choice Award „Best TV Actress“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2000: MTV Movie Award „Best Female Performance“ für Eiskalte Engel
  • 2000: Goldener Bravo Otto „TV Star weiblich“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2000: MTV Movie Award „Best Onscreen Kiss“ für Eiskalte Engel
  • 2000: Teen Choice Award „Best TV Actress“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2001: Goldener Bravo Otto „TV Star weiblich“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2001: Teen Choice Award „Extraordinary Achievement Award“
  • 2002: Glamour Magazine Annual „Woman of the Year Award“
  • 2002: Goldener Bravo Otto „TV Star weiblich“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2002: Movieline Young Hollywood Awards „Outstanding Achievement Award“
  • 2002: Nickelodeon Kid's Choice Award „Favourite Female Butt Kicker“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2002: Teen Choice Award „Movie Choice Actress (Comedy)“ für Scooby-Doo
  • 2002: Teen Choice Award „TV Choice Actress (Drama)“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2003: Teen Choice Award „TV Choice Actress“ (Drama) für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2003: Silberner Bravo Otto „TV Star weiblich“ für Buffy – Im Bann der Dämonen
  • 2007: „Woman of the Year 2008“ gekürt vom Männermagazin Maxim
  • 2014: People's Choice Award „Favorite Actress in a New TV Series“ für The Crazy Ones[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Celebrity Jews. 13. Oktober 2006 (abgerufen am 6. Dezember 2008)
  2. Jarett Wieselman: Sandra Michelle Gellar has landed in NYC. New York Post. 28. März 2011. Abgerufen am 25. Mai 2011.
  3. Escalation-DLC auf bestofgamers.com
  4. http://www.peopleschoice.com/pca/awards/nominees/

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sarah Michelle Gellar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien