Sarhad Jammo

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Mar Sarhad Yawsip K. Jammo (* 14. März 1941 in Bagdad) ist ein Bischof der chaldäisch-katholischen Kirche und Liturgiewissenschaftler.

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Leben[Bearbeiten]

Der Sohn des Lehrers und Journalisten Yousif Hermiz Jammo (1892–1965) studierte am chaldäischen Patriarchalseminar in Mosul und an der Päpstlichen Urbaniana-Universität in Rom. Dort wurde er am 19. Dezember 1964 zu Priester geweiht und 1968 vom Päpstlichen Orientalischen Institut zum Doktor promoviert. Anschließend wirkte er als Pfarrseelsorger und Rektor des Priesterseminars in Bagdad, ab 1977 in den USA. Mit Errichtung einer chaldäischen Diözese in Nordamerika wurde er 1991 zu ihrem Generalvikar bestellt. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für ostkirchliche Liturgien am Päpstlichen Orientalischen Institut in Rom.

Am 21. Mai 2002 wurde er zum Bischof der neu errichteten Diözese „St. Petrus der Apostel“ der Chaldäer in San Diego (USA) ernannt und am 21. Juli 2002 durch S. S. Patriarch Raphael I. Bidawid geweiht. Nach dessen Tod war er neben Bischof Antoine Audo von Aleppo (Syrien) einer der Anwärter auf die Nachfolge im Patriarchenamt. Doch konnte keiner von beiden die notwendige Mehrheit der Wahlsynode auf sich vereinen. Gewählt wurde schließlich Emmanuel III. Delly.

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Anthony O’Mahony: The Chaldaean Catholic Church: The Politics of Church-State Relations in Modern Iraq. In: Heythrop Journal 45 (2004) 447.

Weblinks[Bearbeiten]