Sassoumbroum

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Landgemeinde Sassoumbroum
Landgemeinde Sassoumbroum (Niger)
Landgemeinde Sassoumbroum
Landgemeinde Sassoumbroum
Koordinaten 13° 7′ N, 8° 29′ O13.1172222222228.4886111111111Koordinaten: 13° 7′ N, 8° 29′ O
Basisdaten
Staat Niger

Region

Zinder
Departement Magaria
Einwohner 55.354 (2010)

Sassoumbroum (auch: Sassoumbouroum, Tsatsoumbroum) ist eine Landgemeinde im Departement Magaria in Niger.

Geographie[Bearbeiten]

Sassoumbroum liegt in der Großlandschaft Sudan und grenzt im Süden und Westen an den Nachbarstaat Nigeria. Die Nachbargemeinden in Niger sind Dan-Barto, Kourni und Yaouri im Norden sowie Kwaya und Yékoua im Osten. Das Gemeindegebiet ist in 36 administrative Dörfer, 34 traditionelle Dörfer, 27 Weiler und 13 Lager gegliedert.[1] Der Hauptort der Landgemeinde ist das administrative Dorf Sassoumbroum (auch: Tsatsoumbroum).[2] Im Gemeindegebiet hat das Wadi Korama seinen Ursprung.

Geschichte[Bearbeiten]

Sassoumbroum entwickelte sich in den 1920er Jahren zu einem wirtschaftlich bedeutenden regionalen Zentrum.[3] Die Landgemeinde Sassoumbroum ging als Verwaltungseinheit 2002 im Zuge einer landesweiten Verwaltungsreform aus dem westlichen Teil des Kantons Magaria hervor.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bei der Volkszählung 2001 hatte Sassoumbroum 40.769 Einwohner. Für das Jahr 2010 wurden 55.354 Einwohner berechnet.[4] In Sassoumbroum leben vor allem Ackerbau betreibende Hausa und auf Agropastoralismus spezialisierte Fulbe.[5]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in jener schmalen Zone entlang der Grenze zu Nigeria, die von Tounouga im Westen bis Malawa im Osten reicht und in der Bewässerungsfeldwirtschaft für Cash Crops betrieben wird.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Répertoire National des Communes (RENACOM). Website des Institut National de la Statistique, abgerufen am 22. Januar 2011.
  2. Republik Niger: Loi n° 2002-014 du 11 JUIN 2002 portant création des communes et fixant le nom de leurs chefs-lieux (Online-Version; PDF; 108 kB).
  3. Edmond Séré de Rivières: Histoire du Niger. Berger-Levrault, Paris 1965, S. 251.
  4. Institut Nationale de la Statistique du Niger (Hrsg.): Annuaire statistique des cinquante ans d’indépendance du Niger. Niamey 2010 (Online-Version; PDF; 3,1 MB), S. 57.
  5. Ministère de l’élevage et des industries animales / République du Niger (Hrsg.): La mobilité pastorale dans la Région de Zinder. Stratégies et dynamisme des sociétés pastorales. Niamey 2009 (Online-Version; PDF; 11,3 MB), S. 30 und 33.
  6. Comprendre l’économie des ménages ruraux au Niger. Save the Children UK, London 2009 (Online-Version; PDF; 2,6 MB), S. 8.