Satow

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Satow (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Satow
Satow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Satow hervorgehoben
53.98333333333311.918Koordinaten: 53° 59′ N, 11° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 119,51 km²
Einwohner: 5476 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18239
Vorwahl: 038295
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 093
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Heller Weg 2a
18239 Satow
Webpräsenz: www.satow.de
Bürgermeister: Matthias Dreese (SPD)
Lage der Gemeinde Satow im Landkreis Rostock
Rostock Schwerin Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Ludwigslust-Parchim Admannshagen-Bargeshagen Bartenshagen-Parkentin Börgerende-Rethwisch Hohenfelde (Mecklenburg) Nienhagen (Landkreis Rostock) Reddelich Retschow Steffenshagen Wittenbeck Baumgarten (Warnow) Bernitt Bützow Dreetz (Mecklenburg) Jürgenshagen Klein Belitz Penzin Rühn Steinhagen (Mecklenburg) Tarnow (Mecklenburg) Warnow (bei Bützow) Zepelin Broderstorf Klein Kussewitz Blankenhagen Poppendorf (Mecklenburg) Roggentin (bei Rostock) Broderstorf Thulendorf Altkalen Behren-Lübchin Boddin Finkenthal Gnoien Lühburg Walkendorf Behren-Lübchin Glasewitz Groß Schwiesow Gülzow-Prüzen Gutow Klein Upahl Kuhs Lohmen (Mecklenburg) Lüssow (Mecklenburg) Mistorf Mühl Rosin Plaaz Reimershagen Sarmstorf Diekhof Dolgen am See Hohen Sprenz Laage Wardow Dobbin-Linstow Hoppenrade Krakow am See Kuchelmiß Lalendorf Lalendorf Alt Sührkow Dahmen Dalkendorf Groß Roge Groß Wokern Groß Wüstenfelde Hohen Demzin Jördenstorf Lelkendorf Prebberede Schorssow Schwasdorf Sukow-Levitzow Thürkow Warnkenhagen Alt Bukow Am Salzhaff Bastorf Bastorf Biendorf (Mecklenburg) Carinerland Kirch Mulsow Rerik Bentwisch Blankenhagen Gelbensande Mönchhagen Rövershagen Benitz Bröbberow Kassow Rukieten Schwaan Vorbeck Wiendorf (Mecklenburg) Cammin (bei Rostock) Gnewitz Grammow Nustrow Selpin Stubbendorf (bei Tessin) Tessin (bei Rostock) Thelkow Zarnewanz Elmenhorst/Lichtenhagen Kritzmow Lambrechtshagen Papendorf (Warnow) Pölchow Stäbelow Ziesendorf Bad Doberan Dummerstorf Graal-Müritz Güstrow Kröpelin Kühlungsborn Neubukow Sanitz Satow TeterowKarte
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Satow ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Rostock im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Die Gemeinden Bölkow, Hanstorf, Heiligenhagen, Radegast, Reinshagen und Satow aus dem ehemaligen Amt Satow wurden am 1. Juli 2003 zur amtsfreien Gemeinde Satow zusammengefasst.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Satow liegt etwa 20 Kilometer südwestlich von Rostock in einem zum Teil hügeligen Gebiet (Krähenberg nahe dem Ortsteil Rosenhagen 110 m ü. NN).

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1219 schenkte Fürst Borwin I. dem westfälischen Kloster Amelungsborn das Gut Satow. Die Zisterzienser-Mönche errichteten 1219 bis 1224 eine Kirche in Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik. Im 19. Jahrhundert war diese so baufällig geworden, dass eine neue, neogotische Kirche auf dem Kirchberg errichtet wurde. Die alte Kirche, deren Abriss der Großherzog gestoppt hatte, wurde zur Ruine. Ab 2011 sollten konsequente Sanierungsmaßnahmen erfolgen. Aus dem alten Friedhof ist ein parkähnliches Gelände geworden.

Satow wurde nach der Wende 1990 zu einem Zentrum und Treffpunkt der nach Mecklenburg ausgesiedelten Karpatendeutschen aus der Slowakei. Entsprechend gibt es in Satow einen größeren Ortsverband der Karpatendeutschen Landsmannschaft.[3]

Seit 6. Oktober 1326 gehörte das Dorf Matersen mit Einkünften und der Mühle nach Verleihung durch Fürst Heinrich zu Mecklenburg teilweise zum Besitz des Klosters Dobbertin. 1583 kam es zum Tausch mit dem Kloster Sonnenkamp gegen die Dörfer Schlowe und Nepersmühlen.[4]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Satow gehören die Ortsteile

  • Anna Luisenhof
  • Berendshagen
  • Bölkow
  • Bölkow Ausbau
  • Clausdorf
  • Gerdshagen
  • Gorow
  • Groß Bölkow
  • Hanstorf
  • Miekenhagen
  • Püschow
  • Pustohl
  • Radegast
  • Rederank
  • Reinshagen
  • Rosenhagen
  • Steinhagen

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 17 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 25. Mai 2014 hatte folgende Ergebnisse[5]:

Partei/Bewerber Prozent Sitze
CDU 6
SPD 3
Freie Wählergruppe 3
Die Linke 2
FDP 2
Grüne 1

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 26. Juni 1998 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 165 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Unter goldenem Schildhaupt, darin balkenweise sieben grüne Eicheln; gespalten von Rot und Silber; vorn ein ausgerissener silberner Apfelbaum mit drei Früchten; hinten ein schreitender roter Mönch.“

Das Wappen wurde von der Krempinerin Heidrun Schmied gestaltet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Satow

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet führt die Bundesautobahn 20.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  3. Frank Pergande:Die fremde Hälfte. In Mecklenburg-Vorpommern hatten Vertriebene die Bevölkerungsstruktur völlig verändert. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Oktober 2012
  4. Mecklenburgisches Urkundenbuch MUB 4778. 4780.
  5. Zusammensetzung auf www.satow.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Satow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien