Saturn-City

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Filmdaten
Deutscher Titel Saturn-City
Originaltitel Saturn 3
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1980
Länge 84 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Stanley Donen
Drehbuch Martin Amis, Jonathan Barry
Produktion Stanley Donen, Martin Starger
Musik Elmer Bernstein
Kamera Billy Williams
Schnitt Richard Marden
Besetzung

Saturn-City (Originaltitel: Saturn 3) ist ein britischer Science-Fiction-Film von Stanley Donen aus dem Jahr 1980.

Handlung[Bearbeiten]

Das Forscherpaar Alex und Adam lebt auf dem Saturnmond Tethys. In der dortigen Station Saturn 3 suchen sie seit 3 Jahren nach Möglichkeiten, die Nahrungsmittelknappheit auf der Erde zu bekämpfen. Da ihre Arbeit nur langsam vorankommt, soll einer der Beiden durch einen Roboter der neuartigen Halbgott-Serie ersetzt werden. Der ursprünglich für Übergabe und Montage vorgesehene Captain James wird kurz vor Abflug von dem psychisch labilen Captain Benson getötet. Benson landet auf Tethys und beginnt damit, den Roboter Hector zu montieren. Unverblümt meldet er sexuelles Interesse an Alex an, wird jedoch zurückgewiesen. Eine Kontaktaufnahme zur Erde ist wegen der Ekliptik für 22 Tage nicht möglich. Als Hector, welcher mit echtem Hirngewebe eine Art Bewustsein entwickeln kann, komplettiert ist, beginnt Benson damit, ihn über eine neuronale Schnittstelle in seinem Nacken zu programmieren. Nach anfäglichen kleinen Erfolgen eskaliert die Situation schnell, als Hector Alex am Arm verletzt. Offensichtlich hat Hector von Benson das Interesse an Alex übernommen. Der Roboter wird demontiert, kann sich jedoch von der Besatzung unbemerkt mithilfe zweier Hilfsroboter neu zusammensetzen. Bei seinem überraschenden Erscheinen trennt er Benson eine Hand ab und schleift ihn mit sich. Alex und Adam stellen Hector eine Falle, indem sie Tragebleche über einem Abwasserbecken entfernen, Hector jedoch kann den Plan durchschauen. Trotzdem schafft es Adam, Hector mit einem Lastkran in das Becken zu stoßen. Man will mit Bensons Schiff fliehen, Hector bringt es jedoch zur Explosion. Die Beiden verschanzen sich im Kommunikationsraum, als plötzlich Benson auf den Monitoren erscheint. Hector hat Bensons Bewustsein übernommen und spricht nun mit dessen Stimme. Als Tethys aus der Saturnekliptik austritt, kann Hector ein anfliegendes Aufklärungsschiff abweisen, indem er mit Alex' und Adams Stimme spricht. Hector konnte inzwischen bei Adam die gleiche neuronale Schnittstelle implantieren, über die bereits Benson verfügte. Als Adam dies bemerkt, fasst er den Plan, Hector mit einem Selbstmordanschlag zu töten. Er befestigt zwei Sprengladungen an seinem Körper und als Hector Adam über die Schnittstelle neu programmieren will, reißt Adam Hector um und zündet die Sprengladungen. Die letzten Einstellungen des Films zeigen Alex auf den Weg zur Erde, wo sie noch niemals zuvor war.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert fragte rhetorisch in der Chicago Sun-Times vom 19. Februar 1980, warum fast alle Science-Fiction-Filme „doof, doof, doof“ („dumb, dumb, dumb“) wirkten, wenn die Ideen keinen Einschränkungen unterlägen. Das „Niveau der Intelligenz des Drehbuchs“ sei „schockierend niedrig“. Der Film sei aus dem wissenschaftlichen Gesichtspunkt „absolut unglaubwürdig“.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Kirk Douglas, Farrah Fawcett und der Film als Schlechtester Film wurden im Jahr 1981 für die Goldene Himbeere nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in den Shepperton Studios in Shepperton (England) gedreht.[2]

Der kontroverse kanadische Comic-Zeichner Rick Trembles erzählte den Film in Comic-Art in seinem Buch Rick Trembles' Motion Picture Purgatory nach.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von Roger Ebert
  2. Filming locations für Saturn 3, abgerufen am 3. Juni 2007
  3. Motion Picture Purgatory: Saturn 3, abgerufen am 5. Mai 2012