Sauce bordelaise

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Sauce bordelaise, Bordelaiser Sauce oder Bordeauxsauce ist eine aus dem Bordeaux stammende klassische warme Sauce der französischen Küche, in der Rotwein ein wesentlicher Bestandteil ist.

Zubereitung[Bearbeiten]

Für die Sauce werden zuerst feingehackte Schalotten in Butter angedünstet, mit Rotwein (Bordeaux) abgelöscht, weißer Pfeffer, Thymian und Lorbeer hinzugegeben und alles stark einreduziert. Anschließend wird der entstandene Fond mit brauner Grundsauce (Demi-Glace) aufgefüllt, nach weiterem Kochen passiert und mit Butter aufmontiert.

Bei einer einfacheren Zubereitungsart werden Schalotten, Kräuter und Rotwein zusammen auf die Hälfte eingekocht, die Sauce passiert und mit Butter aufmontiert.

In beiden Fällen wird die Sauce, so sie nicht zu Gemüsen gereicht wird, noch mit blanchiertem, feingehacktem Rindermark und kleingeschnittener Petersilie ergänzt.

Verwendung, Abgrenzung zu einem Tiefkühlprodukt[Bearbeiten]

Serviert wird Sauce bordelaise vor allem zu gebratenem oder gegrilltem rotem oder weißem Fleisch. Sie schmeckt aber auch zu Gemüsen wie Staudensellerie, Fenchel oder Chicoree.

Das Schlemmerfilet à la Bordelaise enthält weder Sauce bordelaise noch entspricht es der auch auf Fisch anwendbaren klassischen Garnitur à la bordelaise.

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Bonnefoy-Sauce für die bei Fischen in Garnitur à la bordelaise zu verwendende ähnliche, auch weiße Bordelaiser Sauce genannte Sauce.

Belege[Bearbeiten]