Shavasana

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Shavasana (Sanskrit: śavāsana zu शव, śava "Leichnam" und आसन, āsana "Sitz, Haltung") oder Mritasana (Sanskrit mṛtāsana zu mṛta "Toter"); auf Deutsch Leichenhaltung , Ruhehaltung oder Todesstellung ist beim Hatha Yoga die Ausgangs- und häufig auch Endposition der Haltungen in Rückenlage.

Shavasana der Mritasana (Todesstellung)

Von allen Asanas stellt die Ruhehaltung körperlich die geringsten Anforderungen, jedoch gilt sie als am schwersten zu meistern, da es bei ihr darum geht, „die ganze Spannung aus Körper und Geist weichen zu lassen“.[1] Shavasana ist eine Haltung, die im Yoga typischerweise für eine Entspannung am Ende einer Übungsstunde oder zwischen anderen Asanas oder Übungszyklen eingenommen wird. Bei der Leichenhaltung liegen die Übenden mit geschlossenen Augen auf dem Rücken, wobei sie ihre Arme und Beine etwa im 45°-Winkel abgespreizen und sich auf ihre Atmung konzentrieren, ohne diese dabei aktiv zu beeinflussen. Während der Dauer der Haltung, mehrere Minuten, manchmal auch bis zu etwa 30 Minuten, sollen alle Gliedmaßen nach und nach entspannt und alle Kontrolle über den Atem, den Geist und Körper gelöst werden. Anschließend wird die entspannte Haltung durch kontrollierte Atmung und Strecken der Arme und Beine langsam wieder aufgehoben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leslie Kaminoff: Yoga Anatomie. Ihr Begleiter durch die Asanas, Bewegungen und Atemtechniken. Riva-Verlag, 2011, S. 143.

Weblinks[Bearbeiten]