Sberbank

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Sberbank Rossii OAO
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Rechtsform Offene Aktiengesellschaft
ISIN RU0009029540
Gründung 1841
Sitz Moskau
RusslandRussland Russland

Leitung

  • German Gref, Vorstandsvorsitzender
  • Sergei M. Ignatiev, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Mitarbeiter 256.800 in Russland + 53.800 in Tochtergesellschaften (Q1, 2014)
Branche Bank
Website www.sberbank.ru/en/

Sberbank (russisch ОАО Сбербанк России/ OAO Sberbank Rossii, zu deutsch: Sparbank Russlands) ist die größte Finanzinstitution Russlands mit Firmensitz in Moskau. Das Unternehmen ist seit 1996 im RTS-Index gelistet.

Strukturdaten[Bearbeiten]

Geldautomat der Sberbank in Toljatti

Die Sberbank of Russia ist die größte Bank Russlands und eines der führenden internationalen Finanzinstitute. Die Sberbank hält fast ein Drittel des Vermögens des russischen Bankensektors und den höchsten Anteil an Spareinlagen in Russland und ist einer der größten Kreditgeber der russischen Wirtschaft. Gründer und Haupteigentümer ist mit 50 % plus einer Aktie die Zentralbank der Russischen Föderation. Die übrigen 50 % Anteile werden von russischen und internationalen Investoren gehalten. Die Sberbank hat mehr als 110 Millionen Privatkunden und mehr als 1 Million Firmenkunden in 22 Ländern. Die Bank verfügt mit mehr als 18.000 Filialen über das größte Vertriebsnetz in Russland, die internationalen Geschäftstätigkeiten umfassen unter anderem das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Mittel- und Osteuropa, die Türkei und andere Länder.[1]

Aktiengesellschaft[Bearbeiten]

Die Bank ist eine Aktiengesellschaft. Die Zentralbank der Russischen Föderation besitzt 50 % plus eine Aktie. Die übrigen 50 % Anteile werden von russischen und internationalen Investoren gehalten. Vorstandsvorsitzender ist seit November 2007 der ehemalige russische Wirtschaftsminister German Gref.[2]

Entwicklung[Bearbeiten]

Die Sberbank ist die historische Nachfolgerin der von Zar Nikolaus I. gegründeten Sparkasse. Aus zwei kleinen Institutionen in Sankt Petersburg und Moskau mit 20 Mitarbeitern wurde schnell ein ausgedehntes Netzwerk an Sparkassen in ganz Russland. Während der Sowjetzeit wurden sie in das staatliche Sparkassensystem integriert. Heute ist die Sberbank eine moderne Universalbank und eine große internationale Gruppe, deren Marke in mehr als zwanzig Ländern etabliert ist.[3]

Sberbank Europe AG[Bearbeiten]

Die Sberbank Europe Group mit Sitz in Wien befindet sich zu 100 % im Eigentum der Sberbank of Russia. Sie operiert in zehn europäischen Ländern (Bosnien und Herzegowina, Österreich, Kroatien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Deutschland), betreibt 282 Filialen und beschäftigt 4.962 Mitarbeiter (Stand 30. Juni 2014).[4]

Sberbank Direct[Bearbeiten]

Die Sberbank Direct ist die Online-Marke der Sberbank Europe AG. Als reine Onlinebank konzentriert sich die Sberbank Direct auf das Angebot von attraktiven online Sparprodukten für Privatkunden. Neben einem online basierten Support Center steht Kunden das Service-Team per E-Mail und Telefon für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Die Bank arbeitet mit einem mobilen TAN-Verfahren und einer TÜV-zertifizierten Online-Banking Software.[5]

DenizBank[Bearbeiten]

Die Sberbank kaufte am 8. Juni 2012 die türkische Denizbank von der Dexia NV/SA.[6]

Literatur[Bearbeiten]

  • Natalia Babintseva, Michail Litvjakov, Olga Savkevitsch: Das Sparkassenwesen in Rußland und in der ehemaligen UdSSR: Eine Betrachtung von außen. In: Bankhistorisches Archiv. 1/1994, Zeitschrift für Bankengeschichte, herausgegeben vom Wissenschaftlichen Beirat des Institutes für bankhistorische Forschung, Frankfurt am Main.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sberbank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1] Website der Sberbank Europe AG. Abgerufen am 18. August 2014.
  2. [2] Website der Sberbank Europe AG. Abgerufen am 18. August 2014.
  3. Website der Sberbank of Russia. Abgerufen am 18. August 2014.
  4. [3] Website der Sberbank Europe AG. Abgerufen am 6. November 2014.
  5. [4] Website der Sberbank Direct. Abgerufen am 18. August 2014.
  6. Verkauf an die Sberbank. Abgerufen am 28. September 2012.