Schönau an der Triesting

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Schönau an der Triesting
Wappen von Schönau an der Triesting
Schönau an der Triesting (Österreich)
Schönau an der Triesting
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Baden
Kfz-Kennzeichen: BN
Fläche: 8,12 km²
Koordinaten: 47° 56′ N, 16° 15′ O47.93516.252777777778250Koordinaten: 47° 56′ 6″ N, 16° 15′ 10″ O
Höhe: 250 m ü. A.
Einwohner: 2.110 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 260 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2525, 2544, 2602
Vorwahl: 02256
Gemeindekennziffer: 3 06 31
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Liechtensteinstraße 3
2525 Schönau an der Triesting
Website: www.schoenautriesting.at
Politik
Bürgermeisterin: Brigitte Lasinger (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
11 SPÖ, 7 ÖVP, 1 UBL
Lage der Gemeinde Schönau an der Triesting im Bezirk Baden
Alland Altenmarkt an der Triesting Bad Vöslau Baden Berndorf Blumau-Neurißhof Ebreichsdorf Enzesfeld-Lindabrunn Furth an der Triesting Günselsdorf Heiligenkreuz Hernstein Hirtenberg Klausen-Leopoldsdorf Kottingbrunn Leobersdorf Mitterndorf an der Fischa Oberwaltersdorf Pfaffstätten Pottendorf Pottenstein Reisenberg Schönau an der Triesting Seibersdorf Sooß Tattendorf Teesdorf Traiskirchen Trumau Weissenbach an der Triesting NiederösterreichLage der Gemeinde Schönau an der Triesting im Bezirk Baden (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schönau an der Triesting ist eine Gemeinde mit 2110 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Baden in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Schönau an der Triesting liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 8,03 Quadratkilometer. 9,75 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Dornau (23)
  • Schönau an der Triesting (1454)
  • Siebenhaus (653)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Dornau und Schönau an der Triesting.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Kottingbrunn
Leobersdorf Nachbargemeinden Günselsdorf
Sollenau Blumau-Neurißhof

Geschichte[Bearbeiten]

Tempel der Nacht (19. Jahrhundert)

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonia. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Volkszählung Einwohner
2011 2.134
2001 1.769
1991 1.502
1981 1.289
1971 1.233

Quelle: Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeisterin der Gemeinde ist Brigitte Lasinger, Amtsleiterin Sylvia Eisenbach.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung:

  • SPÖ 11
  • ÖVP 7
  • UBL 1

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schönau an der Triesting

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 52, nach der Erhebung 1999 gab es 25 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Erwerbstätige am Wohnort waren nach der Volkszählung 2001 871 Personen. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 50,19 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 gab es am Ort 23 Arbeitslose.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

In der Gemeinde Verewigte[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hieronymus LormFeuilleton. Schönau. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 2336/1871, 26. Februar 1871, S. 1 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.
  • Josef Hauer (u.a.): Die Gemeinde Schönau an der Triesting und ihre Ortsteile in Vergangenheit und Gegenwart. 1. Auflage. Gemeinde Schönau an der Triesting, Schönau an der Triesting 1979, OBV. (Ergänzte, neugefasste zweite Auflage: Alois Schabes: —. Schönau an der Triesting 1991, OBV).
  • Otto Wolkerstorfer: Walzerseligkeit und Alltag. Baden in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, Grasl, Baden 1999, ISBN 3-85098-243-2.
  • John A. Rice: The Temple of Night at Schönau, architecture, music, and theater in a late eighteenth-century Viennese garden. (englisch). Memoirs of the American Philosophical Society, Band 258, ZDB-ID 420196-6. American Philosophical Society, Philadelphia (PA) 2006, ISBN 978-0-87169-258-0. – Inhaltsverzeichnis (PDF; 21 KB).

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schönau an der Triesting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. 1864 für den Industriellen Paul Pacher von Theinburg erbaut, vom 1. Juli 1880 bis 1893/94 im Eigentum von Johann Strauss (Sohn), der sie vornehmlich während der Sommermonate nutzte (Hauer, Schönau, S. 67). Die Operetten Eine Nacht in Venedig, Der Zigeunerbaron, Teile der Oper Ritter Pasmann sowie Tanzkompositionen, u. a. Rosen aus dem Süden, Kuß-Walzer, sind in der Villa entstanden (Wolkerstorfer, Walzerseligkeit, S. 340 f.).
  2. Rest aus den Sümpfen, in denen 1532 die osmanischen Truppen ein vernichtender Schlag ereilte. – In: Josef Heßler: Am Schönauer Teich. In: Badener Zeitung, Nr. 89/1919 (XL. Jahrgang), 5. November 1919, S. 1 unten. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bzt.
    Das Gewässer lieferte bereits im frühen 19. Jahrhundert bedeutende (in Wien erzielte) Einkünfte durch Verkauf von alle drei Jahre abgefischten Karpfen und Hechten. – In: Mully: Beschreibung der Herrschaft Kottingbrunn und deren Umgebungen. (…) 2) Das bekannte Schönau. In: Der Wanderer, Nr. 361/1822, 27. Dezember 1822, S. 1 (unpaginiert), Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wan.
  3. Baumkronen über der Bildmitte sowie am rechten Bildrand: Rabenwald; unmittelbar davor querend der Damm des Wiener Neustädter Kanals.