Schönbrunn (Schiff)

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Schönbrunn
DDSG-Schönbrunn1.jpg
p1
Schiffsdaten
Flagge OsterreichÖsterreich Österreich
Schiffstyp Raddampfer
Reederei ÖGEG
Stapellauf 1912
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
74,62 m (Lüa)
Breite 15,8 m
Tiefgang max. 1,7 m
Maschine
Maschine Dampfmaschine
Maschinen-
leistung
712 PS (524 kW)
Geschwindigkeit max. 15,6 kn (29 km/h)
Propeller Seitenräder
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 450

Die Schönbrunn ist ein Schaufelraddampfer, der auf der Donau ab Linz verkehrt. Einst das Paradeschiff der Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, wurde sie von der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte gerettet und befährt die Donau nur noch für Sonderfahrten. Das Dampfschiff liegt in der Regel am Ponton in Linz-Urfahr.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Das Schiff wurde nach der Außerdienststellung vom DDSG-Linienverkehr ab 1985/1986 zunächst für Sonderfahrten verwendet. Später wurde es nach Budapest überstellt, wo es als schwimmendes Casino diente - dort wurden die schönen Jugendstilsalons komplett zerstört. Wieder zurück in Österreich diente es ein Jahr lang als Ausstellungsschiff bei der „Donauwelt Engelhartszell“, bevor es 1995 um den Symbolpreis von einem Schilling an die ÖGEG verkauft wurde. Die ÖGEG setzte das nicht mehr fahrfähige Schiff unter Einsatz unentgeltlich tätiger Freiwilliger instand und Ende 2000 konnten die ersten Probefahrten unternommen werden.[1]

Am 22. Juli 2009 wurde die Schönbrunn bei einem Wendemanöver des Passagierschiffes Avalon Tranquility in Linz schwer beschädigt, so dass sie für die laufende Saison 2009 ausfiel.[2] Im Herbst und Winter 2009/10 wurde die Schönbrunn in der Schiffswerft Linz instand gesetzt, um zum Saisonstart 2010 wieder planmäßig eingesetzt zu werden.

Im Jubiläumsjahr 2012 wurde mehrere Sonderfahrten durchgeführt, unter anderem nach Budapest.

Technik [Bearbeiten]

Die Schönbrunn wird von der originalen schrägliegenden Zweizylinder-Heissdampf-Verbunddampfmaschine von 1912 angetrieben und verfügt über exzentergesteuerte Schaufelräder. Die Befeuerung der Dampfkessel erfolgt mit Schweröl.[1]

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b Dampfschiff Schönbrunn: Ein Schiff erinnert sich (PDF; 877 kB) Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte. 2008. Abgerufen am 8. März 2013.
  2. Schiffskollision: Havarie auf der Donau auf Die Presse vom 23. Juli abgerufen am 8. März 2013