Schönbrunn (Wunsiedel)

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Schönbrunn ist ein Pfarrdorf im Fichtelgebirge. Es ist ein Ortsteil der Stadt Wunsiedel und hat zusammen mit dem Ortsteil Furthammer ca. 1400 Einwohner. Gegründet wurde es um 1200, zunächst als kleine Ansiedlung um die Burg. Ältestes noch erhaltenes Bauwerk ist die Kirche, deren älteste Teile auf ca. 1200 zu datieren sind.

Schönbrunn hat einige kleinere Unternehmen sowie mehrere Handwerksbetriebe. Die Anzahl der landwirtschaftlichen Höfe liegt deutlich unter zehn.

Am 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Schönbrunn in die Kreisstadt Wunsiedel eingegliedert.[1]

Im Jahr 2006 wurde das Dorf Sieger im Bezirksentscheid des Wettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden. 2007 gewann es im gleichen Wettbewerb Gold auf Landesebene und eine Silbermedaille auf Bundesebene.

Früher lag Schönbrunn an der Nebenbahnstrecke Bahnstrecke Holenbrunn – Leupoldsdorf – Wunsiedel – Tröstau  – Leupoldsdorf. Die Strecke wurde inzwischen stillgelegt; die Trasse wird zu einem Teil als Fahrradweg genutzt.

Freiwillige Feuerwehr[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung der Freiwilligen Feuerwehr Schönbrunn war im Jahr 1868. Verzeichnet ist die Anschaffung einer Druckspritze für 375 Mark.

1877 wird als offizielles Gründungsjahr der Feuerwehr in verschiedenen Quellen angegeben. Gegliedert war die Feuerwehr in Vorstandschaft (Hauptmann, Adjutant, Vorstand und Kassier), Steigermannschaft mit Zugführer, Spritzenmannschaft des Spritzenhauses, Ordnungsmannschaft, Feuerboten, Hornisten, Sanitäter und zahlende Mitglieder.

Die Feuerwehr gehört zum Inspektionsbereich 4 des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge und ist Mitglied im Kreisfeuerwehrverband.

Als Fahrzeuge stehen der Feuerwehr aktuell (2010) ein LF 8/6 (Löschgruppenfahrzeug) sowie ein Mehrzweckfahrzeug zur Verfügung.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 700.

Weblinks[Bearbeiten]

Homepage von Schönbrunn

50.02805555555611.97Koordinaten: 50° 2′ N, 11° 58′ O