Schönbrunn im Steigerwald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schönbrunn i.Steigerwald
Schönbrunn im Steigerwald
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönbrunn i.Steigerwald hervorgehoben
49.85805555555610.688333333333285Koordinaten: 49° 51′ N, 10° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bamberg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Burgebrach
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 24,67 km²
Einwohner: 1868 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96185
Vorwahlen: 09546, 09549, 09554
Kfz-Kennzeichen: BA
Gemeindeschlüssel: 09 4 71 186
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Zettmannsdorfer Str. 16
96185 Schönbrunn i.Steigerwald
Webpräsenz: www.burgebrach.vg-burgebrach.de
Bürgermeister: Georg Hollet (Bürgerblock)
Lage der Gemeinde Schönbrunn i.Steigerwald im Landkreis Bamberg
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Über dieses Bild

Schönbrunn im Steigerwald (amtlich Schönbrunn i.Steigerwald) ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Schönbrunn gliedert sich in neun Ortsteile (Einwohnerzahlen in Klammern, Stand: 31. Dezember 2013[2]):[3]

Es gibt die Gemarkungen Grub, Halbersdorf, Steinsdorf, Zettmannsdorf und Schönbrunn i.Steigerwald.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn) Oberaurach (Landkreis Haßberge, Unterfranken), Priesendorf, Lisberg, Burgebrach und Rauhenebrach (Landkreis Haßberge, Unterfranken).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bamberger Bischof Berthold von Leiningen erwarb 1280 Schloss und Dorf Schönbrunn. Das dort errichtete Amt wurde zwischen dem frühen 16. und der Mitte des 18. Jahrhunderts schrittweise in das Amt Burgebrach eingegliedert. Als Teil des Hochstifts Bamberg kam der Ort mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Schönbrunn. Am 28. März 1974 wurde der Name der Gemeinde amtlich von Schönbrunn in Schönbrunn im Steigerwald geändert.[4]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Vor 1972 gehörten nur Oberneuses und Niederndorf zur Gemeinde Schönbrunn. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinden Grub (mit Frenshof), Halbersdorf, Steinsdorf und Zettmannsdorf (mit Fröschhof) eingemeindet.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1746
  • 1970: 1793
  • 1987: 1732
  • 2000: 1887
  • 2004: 1932
  • 2006: 1902
  • 2007: 1935
  • 2010: 1902
  • 2011: 1885

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Georg Hollet (Bürgerblock). Er gewann in der Stichwahl 2008 mit 52,85 % der Stimmen gegen Otmar Oppelt (CSU) und wurde 2014 mit 50,67 % knapp wiedergewählt. Sein Vorgänger war Hans Baier (Bürgerblock), der 2002 mit 89,45 % der Stimmen ohne Gegenkandidaten gewählt wurde.

Der Gemeinderat besteht in der Wahlperiode 2008/2014 aus 4 Mitgliedern von der CSU, 4 vom BBL (Bürgerblock), 2 von der ABL (Alternative Bürgerliste) und 2 von der Offenen Liste Steinsdorf (OLS). Die CWG trat nicht mehr an.

Bei der Gemeinderatswahl 2002 kam die CSU auf 5 Gemeinderäte, der BBL auf 5 und die CWG (Christliche Wählergemeinschaft) auf 2.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 621.000 Euro, davon waren 98.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 157 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 39 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 696. Im verarbeitenden Gewerbe gab es acht, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 56 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1188 Hektar, davon waren 982 Hektar Ackerfläche und 199 Hektar Dauergrünfläche.

Brauereien[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde besteht noch die Brauerei Seelmann in Zettmannsdorf. In Schönbrunn selbst braute bis 2004 die Brauerei Bähr und bis 2008 die Brauerei Wernsdörfer, die mittlerweile im Lohnbrauverfahren brauen lässt.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Einen Kindergarten mit 75 Plätzen und 72 Kindern (Stand 1999)
  • Eine Grundschule mit 4 Klassen (Stand 2010)

Freiwillige Feuerwehren[Bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehren bestehen in Schönbrunn, Grub-Frenshof, Halbersdorf, Steinsdorf und Zettmannsdorf.

Kultur und Brauchtum[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Schönbrunn im Steigerwald

Vereinsleben[Bearbeiten]

Schönbrunn verfügt über ein vielfältiges Vereinsleben mit über 40 Vereinen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

In fast allen Ortsteilen wird alljährlich Kerwa gefeiert:

  • Schönbrunn: erster Sonntag im Juli
  • Steinsdorf: erster Sonntag im Juli
  • Grub: erster Sonntag im September
  • Frenshof: dritter Sonntag im Oktober
  • Zettmannsdorf: zweiter Sonntag im September
  • Halbersdorf: zweiter Sonntag im Mai

Daneben finden regelmäßig folgende größere Veranstaltungen statt:

  • Januar/Februar: insgesamt sieben Faschingsbälle verschiedener Vereine
  • 1. Mai: Maibaumfest des Bauhandwerkervereins Schönbrunn
  • Juli: Hofschoppenfest der Theatergruppe Schönbrunn
  • 15. August (Mariä Himmelfahrt): Gartenfest des Tipp-Club Grub

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Einwohnerzahlen der Ortsteile von Schönbrunn
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111101/230146&attr=OBJ&val=1132
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 672.
  5. Eingemeindung nach Schönbrunn auf burgebrach-online

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schönbrunn im Steigerwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien