Schönthal (Oberpfalz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schönthal
Schönthal (Oberpfalz)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönthal hervorgehoben
49.3512.6453Koordinaten: 49° 21′ N, 12° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Höhe: 453 m ü. NHN
Fläche: 43,7 km²
Einwohner: 1993 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93488
Vorwahl: 09978
Kfz-Kennzeichen: CHA, KÖZ, ROD, WÜM
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 157
Gemeindegliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
93488 Schönthal
Webpräsenz: www.gemeinde-schoenthal.de
Bürgermeister: Ludwig Wallinger (CSU)
Lage der Gemeinde Schönthal im Landkreis Cham
Lohberg (Bayern) Lam Arrach Hohenwarth (Landkreis Cham) Grafenwiesen Neukirchen beim Heiligen Blut Eschlkam Furth im Wald Gleißenberg Arnschwang Bad Kötzting Rimbach (Oberpfalz) Blaibach Waldmünchen Treffelstein Tiefenbach (Oberpfalz) Rötz Schönthal (Oberpfalz) Weiding (Landkreis Cham) Chamerau Miltach Willmering Stamsried Pösing Zandt Traitsching Chamerau Runding Cham (Oberpfalz) Pemfling Waffenbrunn Schorndorf (Oberpfalz) Michelsneukirchen Roding Walderbach Reichenbach (Landkreis Cham) Rettenbach (Oberpfalz) Falkenstein (Oberpfalz) Zell (Oberpfalz) Wald (Oberpfalz) Tschechien Landkreis Schwandorf Landkreis Regen Landkreis Straubing-Bogen Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Schönthal, St. Michael (2011)

Schönthal ist eine bayerische Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Cham in Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Schönthal liegt an der Schwarzach in der Region Oberer Bayerischer Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Schönthal hat 19 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Döfering, Hiltersried, Loitendorf, Trosendorf, Rhan, Premeischl, Schönthal, Thurau, Öd, Flischbach und Steegen. Die Gemarkung Steegen teilt sich Schönthal mit der westlichen Nachbargemeinde Rötz.

Geschichte[Bearbeiten]

Schönthal gehörte dem vor dem Jahr 1263 gegründeten Kloster Schönthal.

Im Jahr 1433 fand in der Nähe von Schönthal die Schlacht bei Hiltersried statt, in der Johann von Pfalz-Neumarkt die Hussiten aus der Oberpfalz vertrieb.

Der Ort war später Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark des Klosters, die 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst wurde. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.
siehe auch Burgstall Arnstein

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Döfering, Hiltersried, Loitendorf und Premeischl sowie Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Steegen eingegliedert.[3]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 2001 2005 2010
Einwohner 2453 1973 1860 2313 1847 1900 1894 2026 2033 2022

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Ludwig Wallinger (CSU).

Dem Gemeinderat (Stand: Kommunalwahlen vom 2. März 2008) gehören 14 gewählte Mitglieder sowie der Bürgermeister an. Die Sitze entfallen im Einzelnen an folgende Wählergemeinschaften:

  • Freie Wähler Hiltersrieder Gruppe: 5 Sitze
  • Freie Wählerschaft Schönthal: 4 Sitze
  • Freie Wählergemeinschaft Döfering: 4 Sitze
  • Wählerblock Flischbach-Öd: 1 Sitz

Im Jahr 2010 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 699.000 Euro, davon waren 132.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold über gesenktem schwarzen Wellenbalken ein rotes brennendes Herz mit vier schwarzen Blitzen. Das Wappen wird seit 1982 geführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Schönthal (Oberpfalz)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 2010 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft neun, im produzierenden Gewerbe 164 und im Bereich Handel und Verkehr elf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 45 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 671. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem gab es 84 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 2.544 ha; davon waren 1.480 ha Ackerland.

Bildung[Bearbeiten]

  • In Schönthal gab es 2011 zwei Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 75 Plätzen, in denen 66 Kinder von 10 Personen betreut und gefördert wurden.
  • In zwei Volksschulen wurden 183 Schüler in insgesamt neun Klassen von zehn Lehrkräften unterrichtet (im Schuljahr 2010/11).

Bildergalerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111204/192012&attr=OBJ&val=930
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 643 und 644.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schönthal (Oberpfalz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien