Schönwetter

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Dieser Artikel beschreibt eine Wetterlage; für den Frankfurter Stadtphysikus siehe Adam Schönwetter von Heimbach

Als Schönwetter wird in der Alltagssprache ein Tag oder eine mehrtägige Witterung mit geringer Bewölkung und überwiegendem Sonnenschein bezeichnet.

In der Meteorologie spricht man hingegen von einer Hochdrucklage, und sehr geringe Bewölkung wird als "sonnig" bis "heiter" bezeichnet.

Im Gebirge entstehen bei solchen Wetterlagen über Gebieten mit Aufwind (siehe auch "Thermik") oft "Schönwetter- oder Schäfchenwolken" (Cumuli), die sich bei starker Einstrahlung und anhaltender Turbulenzen in der Grundschicht zu Gewitterwolken entwickeln können.

Die durchschnittliche Zahl der jährlichen Sonnentage, bzw. die Sonnenscheindauer, ist in der Klimatologie eine wichtige Kenngröße eines regionalen Klimas - zusammen mit der typischen Monatskurve der Temperatur und der Verteilung des Jahres-Niederschlags.

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