Scharzfeld

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51.6310.382222222222220Koordinaten: 51° 37′ 48″ N, 10° 22′ 56″ O

Scharzfeld
Wappen des Ortsteils Scharzfeld
Höhe: 220 m ü. NN
Einwohner: 1652 (1. Okt. 2013)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 37412
Blick auf Scharzfeld vom Ritterstein
Ev. Luth. St.-Thomas-Kirche

Scharzfeld ist ein Ortsteil von Herzberg am Harz im Landkreis Osterode am Harz in Südniedersachsen (Deutschland) mit 1.652 Einwohnern (1. Oktober 2013). Am südlichen Ortsrand fließt die Oder durch das Naturschutzgebiet Oderaue.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung von Scharzfeld ist in einer Urkunde überliefert, die sich auf das Jahr 952 bezieht und wahrscheinlich im 13. Jahrhundert gefälscht wurde. Darin wird Schartfelde neben anderen Orten von Otto dem Großen als Besitz des Klosters Pöhlde bestätigt.[2][3] In der näheren Umgebung von Scharzfeld liegen die mittelalterlichen Wüstungen Königshagen und Smerbeke.

Am 1. Juli 1972 wurde Scharzfeld in die Stadt Herzberg am Harz eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten]

Ortsratswahl[5]
Wahlbeteiligung: 65,0 %
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51,44 %
48,56 %

Ortsrat[Bearbeiten]

Der Ortsrat setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Ernst August Spangenberg (* ca. 1687; † 1784), Jurist und Bürgermeister der Stadt Göttingen
  • Von 1863 bis zu seinem Tod erhielt der Dichter und Pfarrer Georg Schulze „die gute Pfarrstelle zu Scharzfeld“.[8]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Scharzfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Scharzfeld – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatNaturschutzgebiet „Oderaue“. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, abgerufen am 25. Oktober 2010.
  2.  Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: Die Ortsnamen des Landkreises Osterode. In: Jürgen Udolph (Hrsg.): Niedersächsisches Ortsnamensbuch (NOB). Teil II, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000, ISBN 3-89534-370-6, S. 146ff.
  3. Die Urkunden Konrad I. Heinrich I. und Otto I.. In: Monumenta Germaniae Historica, Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser, Band 1. Hannover 1879-1894. Nr. 439, S. 593f. In der Einleitung der Urkunde (S. 593 (gif)) wird die Fälschung diskutiert.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 215.
  5. http://wahlen.kds.de/2011kw/Daten/156009_000030/index.html
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatNaturschutzgebiet „Steinberg“. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, abgerufen am 25. Oktober 2010.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHomepage der Osterfeuergemeinschaft Scharzfeld. Osterfeuergemeinschaft Scharzfeld, abgerufen am 25. Oktober 2010.
  8. Heinrich Pröhle: Schulze, Georg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 32, Duncker & Humblot, Leipzig 1891, S. 775 f.