Schauen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schauen (Begriffsklärung) aufgeführt.

51.94611111111110.716666666667148Koordinaten: 51° 56′ 46″ N, 10° 43′ 0″ O

Schauen
Höhe: 148 m ü. NN
Fläche: 11,01 km²
Einwohner: 529 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 38835
Vorwahl: 039421

Schauen ist ein Ortsteil der Stadt Osterwieck im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt in nördlichen Harzvorland unweit der Ilse, südlich von Osterwieck. Von dort aus führt eine Verbindungsstraße durch den Ort und das Schauener Holz nach Stapelburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Schauen gehörte seit dem Hochmittelalter dem Kloster Walkenried, kam 1530 an die Grafen zu Stolberg und 1616 an das Domkapitel Halberstadt. 1648 gelangte es als reichsunmittelbares Lehen an Braunschweig-Lüneburg. 1689 erwarb der hannoversche Kammerpräsident Otto Grote, der im selben Jahr zum Reichsfreiherren erhoben wurde, das Gut Schauen. Die seitherige freie Reichsherrschaft Schauen, die keinem Reichskreis zugeteilt war, fiel 1807 ans Königreich Westphalen und 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen. Die Freiherren Grote blieben bis 1945 im Besitz des Gutes Schauen.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Schauen, Aue-Fallstein, Berßel, Bühne, Lüttgenrode, Rhoden und Wülperode mit der Stadt Osterwieck zur neuen Stadt Osterwieck zusammen.[1]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Schauen lag an der Bahnstrecke Halle–Vienenburg.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

Literatur[Bearbeiten]