Schauenstein
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Hof | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Schauenstein | |
| Höhe: | 606 m ü. NN | |
| Fläche: | 26,66 km² | |
| Einwohner: |
2.044 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 77 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 95197 | |
| Vorwahl: | 09252 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 75 165 | |
| Stadtgliederung: | 18 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Rathausplatz 1 95197 Schauenstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Geiser (ÜWG) | |
| Lage der Stadt Schauenstein im Landkreis Hof | ||
Schauenstein ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Hof und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Schauenstein, der neben der Stadt Schauenstein die Gemeinde Leupoldsgrün angehört.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Schauenstein liegt am östlichen Rand des Naturparks Frankenwald. Der Hauptort Schauenstein erhebt sich östlich der Selbitz, die Ortschaften Volkmannsgrün und Uschertsgrün werden von der Selbitz durchflossen.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Schauenstein besteht offiziell[2] aus den 18 Ortsteilen (Einwohnerzahlen in Klammern, Stand: 31. Dezember 2006):
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[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahre 1230 wurde Schauenstein erstmals urkundlich erwähnt. 1291 erfolgte die Erhebung zur Stadt unter den Rittern von Wolfstriegel. Diese verkauften 1386 den Ort an die Burggrafen von Nürnberg. Das nachmalige Oberamt des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel mit diesem im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Schauenstein zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein zur Unterbringung jüdischer so genannter Displaced Persons (DP). Das Lager wurde von einem Team der UNRRA betreut. Zeitweise versteckte sich der SS-Arzt Josef Mengele in Schauenstein.
[Bearbeiten] Politik
Der Stadtrat (Wahlperiode 2008/14) besteht aus 14 Mitgliedern:
- Überparteiliche Wählergemeinschaft 7 Sitze
- SPD 3 Sitze
- Wählergemeinschaft 1 Sitz (Listenverbindung mit SPD)
- CSU 3 Sitze
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
Im Ortsteil Neudorf befindet sich das Weberhausmuseum. Das Schloss im Hauptort Schauenstein beherbergt neben einem Heimatmuseum auch das Oberfränkische Feuerwehrmuseum.
[Bearbeiten] Gedenkstein
Auf dem Ortsfriedhof erinnert ein Grabfeld mit Gedenktafel an 31 KZ-Häftlinge, die Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden und dort begraben sind.[3]
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
Die Felsgebilde Wachende Jungfrau und Schlafender Riese gelten als prägende Naturgebilde in Schauenstein.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Schauensteiner Schützen- und Wiesenfest am ersten Juliwochenende (Freitag bis Montag).
- Weihnachtsmarkt an der Selbitz (im Ortsteil Volkmannsgrün) am dritten Adventssonntag
- Stadtfest Schauenstein am letzten Maiwochenende oder ersten Juniwochenende
- Sonnwendfeier und Waldfest des Frankenwaldvereins zwei Wochen vor dem Schützen- und Wiesenfest
[Bearbeiten] Literatur
- 750 Jahre Schauenstein – 550 Jahre Stadt. Festwoche vom 24. Juni bis 3. Juli 1972. Programmheft mit Beiträgen zur Geschichte Schauensteins.
- Schauenstein und seine Ortsteile, Bilder aus vergangener Zeit, Müller, Selbitz, 2005.
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Naila. Die Kunstdenkmäler von Bayern, Kurzinventare, XVII. Band. Deutscher Kunstverlag. München 1963. S.55-64.
[Bearbeiten] Weblinks
- Schauenstein: Wappengeschichte vom HdBG
- Stadt Schauenstein
- Schauenstein: Amtliche Statistik des LStDV
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1237&attr=590&modus=automat&tempus=20100828/153306&hodie=20100925/223857
- ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 191
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