Schaumlöffel

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Küchenwerkzeug. Das Arbeitsgerät bei der Salzherstellung findet man unter Berlöffel; für den Wuppertaler Ortsteil siehe Schaumlöffel (Wuppertal).
Schaumlöffel aus Aluminium

Ein Schaumlöffel oder eine Schaumkelle ist ein Küchenwerkzeug, mit dem der sich beim ersten Aufkochen bildende Abschaum aus Eiweiß und Schwebstoffen bei Brühen, Suppen und Saucen abgeschöpft wird. Er hat die Form einer flachen Suppenkelle, deren Boden regelmäßig gelocht oder einem Sieb vergleichbar mit Drahtgewebe versehen ist (dann wird er auch Sieb- oder Drahtlöffel genannt).

Abgesehen vom namengebenden Verwendungszweck werden Schaumlöffel allgemein benutzt, um feste Bestandteile aus einer Garflüssigkeit zu entnehmen, wie z. B. Klöße, blanchiertes Gemüse oder frittiertes Gebäck.

Sieblöffel[Bearbeiten]

Zu den sakralen Gerätschaften zählten Sieblöffel – auch Colatorium[1] genannt – bereits im 6. Jahrhundert[2] und werden auch heute noch verwendet[3], um in den Abendmahlskelch gefallene Fremdkörper (z.B. Korkreste) zu entfernen.

Ein 1696 gestifteter Sieblöffel im Bremer Dom-Museum


Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fritz Witte, Die liturg. Geräte der Slg. Schnütgen, Berlin 1913, Abb. S. 36.
  2. Grabungsfunde von Oberhausen [1]
  3. Handreichung für den Küsterdienst [2]