Schauzeichen

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Schauzeichen sind elektromechanische Signalgeräte, die optisch einen bestimmten Zustand anzeigen. Sie wurden unter anderem in der analogen Telefontechnik als Anruf- oder Besetztanzeige verwendet. Der Vorteil gegenüber kleinen Glühlämpchen, den so genannten Signallämpchen war, dass sie mit sehr kleinen Leistungen angesteuert werden können. Sie wurden als Anzeigeelemente praktisch vollständig durch andere optische Anzeigen wie Leuchtdioden abgelöst.

[Bearbeiten] Typen

Verschiedene Sternschauzeichen; von links nach rechts neuer werdend.
Sternschauzeichen; links Ruhezustand, rechts Erregung

Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Typen:

  • Sternschauzeichen - Einsatz als Einzelschauzeichen, zum Beispiel beim Telefon FeTAp 615.
  • Streifenschauzeichen - Streifenschauzeichen sind zum Bilden von Vielfachfeldern durch Aneinanderreihen konstruiert und waren in handbedienten Vermittlungsschränken eingesetzt.

[Bearbeiten] Aufbau und Funktion

Sternschauzeichen sind zylinderförmige elektromagnetische Bauteile mit einem Durchmesser von 12 oder 18 mm und einer Bauhöhe von 30 mm. An der Frontseite befindet sich eine sternförmig ausgesparte Abdeckung, unter der sich der auf einer Achse drehbar gelagerte meist rote oder schwarze Sichtstern befindet. Im nichterregten Zustand wird er von einer kleinen Spiralfeder in der Ruhelage gehalten und ist damit verdeckt. Bei Stromdurchfluss wird ein Magnetfeld aufgebaut, das einen Anker anzieht und das Flügelkreuz in das Sichtfeld dreht. Bei Abschalten des Stromes wird es durch die Feder zurückgestellt.

Schauzeichen für den Gleichstrombetrieb haben je nach Ausführung einen elektrischen Widerstand von 25 bis 15000 Ω und sprechen bei einem Strom von 0,75 mA in der hochohmigsten Variante, bis zu einem Strom von 15 mA in der niederohmigsten Ausführung an.

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