Schefflera

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Schefflera
Strahlenaralie, hier eine Sorte von Schefflera arboricola mit weißbunten Blättern.

Strahlenaralie, hier eine Sorte von Schefflera arboricola mit weißbunten Blättern.

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Araliengewächse (Araliaceae)
Unterfamilie: Aralioideae
Gattung: Schefflera
Wissenschaftlicher Name
Schefflera
J.R.Forst. & G.Forst.

Die Schefflera oder Strahlenaralien (Schefflera) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Die Gattung hat eine pantropische Verbreitung; viele Arten sind in Asien und im tropischen Australien beheimatet.

Nutzung[Bearbeiten]

Einige Arten und ihre Sorten eignen sich sehr gut als Zimmerpflanzen und zeichnen sich durch Robustheit und schnelles Wachstum aus, insbesondere wenn man an sonnigen Standorten gut gießt und das Substrat vor dem nächsten Gießen vollständig austrocknen lässt. Zu ihnen gehören auch die Arten Schefflera actinophylla und Schefflera arboricola. Die vegetative Vermehrung erfolgt „im Zimmer“ durch Kopfstecklinge und Stammstecklinge.

Als Zimmerpflanzen werden die Schefflera vorwiegend im frühen Stadium ihres Wachstums verwendet. In der freien Natur hingegen entwickeln sie sich zu ausgewachsenen Bäumen. Es sind auch beliebte Zierpflanzen für tropische Parks und Gärten.

Forscher haben herausgefunden, dass die Strahlenaralien zu den vielen Zimmerpflanzen gehören, die Luft in Raucherhaushalten entlasten; dies ist besonders bei Arten mit viel Blattfläche der Fall.

Beschreibung[Bearbeiten]

Alle Arten sind verholzende Pflanzen: Bäume oder große Sträucher, manche Arten sind Kletterpflanzen und wenige Arten sind Epiphyten. Die wechselständigen, gestielten Laubblätter sind handförmig zusammengesetzt. Die Blättchen sind ganzrandig oder gesägt. Die Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen.

Die Blütenstände sind unterschiedlich aufgebaut: traubig, ährig oder doldig. Die kleinen Hochblätter sind behaart. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünf- bis neunzählig. Die fünf Kelchblätter haben meist einen glatten Rand. Es sind fünf bis elf Kronblätter und ebenso viele Staubblätter vorhanden. Des Weiteren wird ein Diskus ausgebildet, auf dem man oft Nektar erkennen kann. Selten vier, meist fünf bis elf Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Die Stempel sind an der Basis verwachsen oder frei. Es werden Steinfrüchte gebildet, die im getrockneten Zustand kantig sind. Die Früchte enthalten selten vier, meist fünf bis elf Samen.

Junge Strahlenaralie der Art Schefflera actinophylla.
Blätter von Schefflera wallichiana.
Schefflera gabriellae

Systematik[Bearbeiten]

Für Schefflera J.R.Forst. & G.Forst. gibt es eine große Anzahl von Synonymen: Actinomorphe (Miq.) Miq., Actinophyllum Ruiz & Pav., Agalma Miq., Astropannax Seem., Bakeria Seem., Brassaia Endl., Cephaloschefflera (Harms) Merr., Cotylanthes Calest., Crepinella Marchal, Didymopanax Decne. & Planch., Dizygotheca N.E.Br., Enochoria Baker f., Geopanax Hemsl., Gynapteina Spach, Heptapleurum Gaertn., Heptoneurum Hassk., Neocussonia Hutch., Nesopanax Seem., Octotheca R.Vig., Parapanax Miq., Paratropia (Blume) DC., Plerandra A.Gray, Scheffleropsis Ridl., Sciadophyllum P.Browne, Tupidanthus Hook.f. & Thomson und Unjala Blume[1] .

Es gibt etwa 125 bis 1100 Schefflera-Arten (Auswahl):

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. R.Govaerts: Schefflera. Synonyms. In: World Checklist of selected Plant Families. Kew Royal Botanic Gardens, abgerufen am 6. März 2012 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schefflera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien