Scheggia e Pascelupo

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Scheggia e Pascelupo
Kein Wappen vorhanden.
Scheggia e Pascelupo (Italien)
Scheggia e Pascelupo
Staat: Italien
Region: Umbrien
Provinz: Perugia (PG)
Koordinaten: 43° 24′ N, 12° 40′ O43.412.666666666667580Koordinaten: 43° 24′ 0″ N, 12° 40′ 0″ O
Höhe: 580 m s.l.m.
Fläche: 63,95 km²
Einwohner: 1.426 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einw./km²
Postleitzahl: 06027
Vorwahl: 075
ISTAT-Nummer: 054046
Volksbezeichnung: Scheggiaioli / Scheggini
Schutzpatron: Natività di Maria Vergine (8. September)
Website: Gemeinde Scheggia e Pascelupo
Panorama von Scheggia
Panorama von Scheggia

Scheggia e Pascelupo ist eine Gemeinde mit 1426 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Perugia in der Region Umbrien in Italien.

Geografie[Bearbeiten]

Die Lage von Scheggia e Pascelupo in der Provinz Perugia

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 64 km². Die Gemeinde liegt ca. 40 km nordöstlich von Perugia an der Grenze zu der Region Marken in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2416 GR/G. Der Ort liegt nahe der Berge Monte Catria (1701 Höhenmeter) und Monte Cucco (1566 Höhenmeter) an der historischen Via Flaminia sowie der heutigen Strada Statale 3 Via Flaminia und ist Teil der Comunità montana dell’Alto Chiascio[2]. Hauptort und Verwaltungssitz ist Scheggia mit ca. 700 Einwohnern. Namensgebend ist zudem der Ortsteil Pascelupo, der bei 529 Höhenmeter liegt und im Jahr 2001 12 Einwohner hatte. Größter Ortsteil ist Isola Fossara (440 Höhenmeter, 152 Einwohnern) [3].

Zu den Ortsteilen (Frazioni) gehören Aiale, Belvedere, Buotano, Campitello, Casacce, Casequattro, Coldipeccio, Fossarave, Isola Fossara, La Pezza, Montebollo, Monte Fiume, Pascelupo, Perticano, Ponte Calcara und Valdorbia.

Die Nachbargemeinden sind Cantiano (PU), Costacciaro, Frontone (PU), Gubbio, Sassoferrato (AN) und Serra Sant’Abbondio (PU).

Geschichte[Bearbeiten]

In der Tabula Peutingeriana wurde der heutige Ort Scheggia als ad Ensem erwähnt. Im Gotenkrieg wurde der Ort fast vollständig zerstört. 927 wurde die ehemalige römische Station Statio Romana Ad Ensem (auch Mutatio ad Haesis) zur Burg ausgebaut. Friedrich I. unterstellte 1155 den Ort an Gubbio. Mit Gubbio gelangte Scheggia zunächst 1384 an die Familie der Montefeltro, die den Grafen aus Urbino nahestanden. Von 1508 bis 1631 regierte die Familie der Della Rovere die Gegend, danach wurde sie und Scheggia Teil des Kirchenstaat.

Die bis dahin eigenständigen Gemeinden Scheggia und Pascelupo wurden 1878 zusammengelegt. Zu diesem Zeitpunkt lebten ca. 2700 Einwohner im Ort. Bis 1921 fand ein Bevölkerungswachstum auf ca. 3800 Einwohner statt, danach fiel die Einwohnerzahl stetig bis auf ca. 1400 Einwohner im Jahre 2010.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Abtei Abbazia di Santa Maria di Sitria
  • Abbazia di Santa Maria di Sitria, vom hl. Romuald 1014 gegründetes Abtei, die im Naturpark Parco naturale del Monte Cucco liegt[4].
  • Abbazia di Sant’Emiliano in Congiuntoli, Abtei am Berg Monte Aguzzo und am Zusammenfluss der Flüsse Rio Freddo und Sentino[5].
  • Chiesa di Sant’Antonio Abate, 1665 entstandene Kirche im Hauptort Scheggia[6].
  • Chiesa dei Santi Filippo e Giacomo, 1535 entstandene Parochialkirche im Hauptort Scheggia[7].
  • Chiesa della Madonna della Neve, Kirche im Ortsteil Belvedere[8]
  • Chiesa della Madonna Assunta, Kirche aus dem 13. Jahrhundert im Ortsteil Campitello
  • Chiesa di San Michele Arcangelo, Kirche im Ortsteil Coldipeccio[8]
  • Chiesa di Sant’Antonio, Kirche im Ortsteil Isola Fossara[8]
  • Chiesa della Madonna del Carmelo, Kirche aus dem 16. Jahrhundert im OrtsteilMonte Fiume[8]
  • Chiesa di San Bernardino, Kirche im Ortsteil Pascelupo[8]
  • Chiesa della Madonna del Buon Consiglio, Kirche aus dem Jahr 1661 im Ortsteil Ponte Calcara[8]
  • Eremo di San Girolamo, Eremitage im Ortsteil Pascelupo aus dem 11. Jahrhundert. Wurde 1925 von Papst Pius XI. geschlossen und ist seit 1981 durch Initiative der Kamaldulenser wieder aktiv[9].
  • Parco naturale del Monte Cucco, Naturpark[10].
  • Santuario di Monte Calvario, von 1682 bis 1729 am gleichnamigen Berg errichtetes Sanktuarium oberhalb von Scheggia[11].

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Scheggia e Pascelupo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Offizielle Webseite der Comunità montana dell’Alto Chiascio zu Sigillo, abgerufen am 12. Februar 2012 (ital.)
  3. Offizielle Webseite des ISTAT (Istituto nazionale di statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Perugia, abgerufen am 12. Februar 2012 (ital.)
  4. Offizielle Webseite der Region Umbrien zur Abbazia di Santa Maria di Sitria, abgerufen am 15. Februar 2012 (ital.)
  5. Offizielle Webseite der Gemeinde Scheggia e Pascelupo zur Abbazia di Sant’Emiliano in Congiuntoli, abgerufen am 14. Februar 2012 (ital.)
  6. Offizielle Webseite der Region Umbrien zur Chiesa di Sant’Antonio Abate, abgerufen am 15. Februar 2012 (ital.)
  7. Offizielle Webseite der Region Umbrien zur Chiesa dei Santi Filippo e Giacomo, abgerufen am 15. Februar 2012 (ital.)
  8. a b c d e f Webseite des Radiocorriere zu den Kirchen im Ortsgebiet von Scheggia e Pascelupo
  9. Offizielle Webseite der Region Umbrien zum Eremo di San Girolamo, abgerufen am 15. Februar 2012 (ital.)
  10. Offizielle Webseite der Gemeinde Scheggia e Pascelupo zum Naturpark Monte Cucco, abgerufen am 15. Februar 2012 (ital.)
  11. Webseite von Viaggi Spirituali zum Santuario di Monte Calvario, abgerufen am 15. Februar 2012 (ital.)
  12. Offizielle Webseite der Gemeinde Scheggia e Pascelupo zur Gemeindepartnerschaft mit Treppo Grande, abgerufen am 15. Februar 2012 (ital.)