Schenkenberg (Uckermark)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schenkenberg führt kein Wappen
Schenkenberg (Uckermark)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schenkenberg hervorgehoben
53.36713.9543Koordinaten: 53° 22′ N, 13° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Amt: Brüssow (Uckermark)
Höhe: 43 m ü. NHN
Fläche: 30,04 km²
Einwohner: 572 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17291
Vorwahl: 039851
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 490
Adresse der Amtsverwaltung: Prenzlauer Straße 8
17326 Brüssow
Webpräsenz: www.amt-bruessow.de
Bürgermeister: Hans-Ludwig Müller
Lage der Gemeinde Schenkenberg im Landkreis Uckermark
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Schenkenberg ist eine amtsangehörige Gemeinde im äußersten Norden des Landkreises Uckermark in Brandenburg. Die Gemeinde gehörte von 1992 bis zu dessen Auflösung 2001 zum Amt Prenzlau-Land und wechselte mit Wirkung zum 1. November 2001 zum Amt Brüssow (Uckermark)[2] mit Sitz in der Stadt Brüssow.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet liegt auf einer Grundmoräne, die sich zwischen den parallel verlaufenden Tälern der Ucker und Randow ausbreitet. Sie ist durch viele kleine Seen und Tümpel sowie durch eine intensive Landwirtschaft und wenige Waldgebiete gekennzeichnet. In der Umgebung findet man eine große Zahl an Windenergieanlagen. Schenkenberg liegt zwischen den uckermärkischen Städten Brüssow und Prenzlau.

Ortsteile[Bearbeiten]

Zu Schenkenberg gehören die Ortsteile Ludwigsburg und Schenkenberg sowie die Gemeindeteile Baumgarten, Dauerthal, Kleptow und Wittenhof. Der frühere Ortsteil Blindow schied mit Wirkung zum 1. November 2001 aus dem Gemeindeverband aus und wurde nach Prenzlau eingegliedert.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

1256 wird der Ort als Schenkenberc urkundlich erstmals erwähnt.

Die Gemeinde Ludwigsburg, die am 1. Juli 1961 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Baumgarten und Kleptow entstand,[4] wurde am 31. Dezember 2001 eingemeindet.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1875.
Blaue Linie: Bevölkerungsentwicklung des Gebietes in den heutigen Grenzen.
Gepunktete Linie: Normierte Bevölkerungsentwicklung des Landes Brandenburg.
Schenkenberg (Uckermark):
Bevölkerungsentwicklung in den Grenzen von 2013
Jahr Einwohner
1875 1 225
1890 1 165
1910 1 475
1925 1 536
1933 1 384
1939 1 263
1946 1 877
1950 2 040
1964 1 785
1971 1 657
Jahr Einwohner
1981 1 216
1985 1 127
1989 1 077
1990 1 051
1991 1 025
1992 999
1993 994
1994 971
1995 937
1996 944
Jahr Einwohner
1997 944
1998 959
1999 938
2000 951
2001 732
2002 720
2003 707
2004 689
2005 667
2006 636
Jahr Einwohner
2007 639
2008 634
2009 629
2010 583
2011 603
2012 603
2013 572

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[6].

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Zwischen Schenkenberg und den Ortsteilen Kleptow und Ludwigsburg führt die Ostseeautobahn A 20 hindurch, wenige Kilometer westlich verläuft die Bundesstraße 109 von Pasewalk nach Prenzlau. Bis zum Sommer 1972 hatte Schenkenberg einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Prenzlau–Klockow. Danach wurde der Bahnbetrieb stillgelegt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Schenkenberg (Uckermark) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler.

Literatur[Bearbeiten]

  • Liselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark. Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schenkenberg (Uckermark) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Änderung des Amtes Brüssow (Uckermark) Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 5. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 43, Potsdam, den 24. Oktober 2001, S.672 PDF
  3. Eingliederung des Ortsteils Blindow der amtsangehörigen Gemeinde Schenkenberg in die Stadt Prenzlau. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 40, Potsdam, den 4. Oktober 2001, S.634 PDF
  4. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Statistisches Bundesamt. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  5. Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001. Statistisches Bundesamt.
  6. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons