Schermbeck

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur ehemaligen Gemeinde Schermbeck in Niedersachsen siehe Luhden.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schermbeck
Schermbeck
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schermbeck hervorgehoben
51.6956.875555555555627Koordinaten: 51° 42′ N, 6° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Wesel
Höhe: 27 m ü. NHN
Fläche: 110,71 km²
Einwohner: 13.431 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Postleitzahl: 46514
Vorwahlen: 02853
02865 (Dämmerwald)
02856 (Weselerwald)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: WES, DIN, MO
Gemeindeschlüssel: 05 1 70 036
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Weseler Straße 2
46514 Schermbeck
Webpräsenz: www.schermbeck.de
Bürgermeister: Mike Rexforth (CDU)
Lage der Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel
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Die Gemeinde Schermbeck liegt zwischen der Region Niederrhein und dem westfälischen Münsterland im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen. Die kreisangehörige Gemeinde im Kreis Wesel gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf und ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Schermbeck liegt ungefähr 8 km von Dorsten und 18 km von Wesel bzw. 17 km von Dinslaken entfernt. Das gesamte Gemeindegebiet ist Teil des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland, zu dem im Westen die Naturschutzgebiete Loosen Berge, Dämmer Wald und Lichtenhagen, im Osten die Üfter Mark als Teil des Waldgebiets Forst Gewerkschaft August zählen. Sowohl die Lippe als auch der Wesel-Datteln-Kanal durchqueren das Gemeindegebiet auf je rund 4 km ihres Verlaufs.

Gemeindegebiet und -gliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Schermbeck hat eine Gesamtfläche von 110,74 km². Ihre maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 12,90 km, von West nach Ost 17,80 km. Sie gliedert sich in die acht Ortsteile Altschermbeck, Bricht, Damm, Dämmerwald, Gahlen, Overbeck, Schermbeck und Weselerwald.

Nachbargemeinden/-städte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Schermbeck grenzt im Westen an die niederrheinischen

Gemeinden Hünxe und Hamminkeln und ansonsten an die westfälischen Gemeinden Raesfeld, Dorsten und Bottrop.

Nachbargemeinden und -städte Schermbecks

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Burg
Reste der Stadtmauer
St. Georg Kirche (evang.)
St. Ludgerus Kirche (kath.)
Terrassenhaus

Der Name „Scirenbeke“ als Ursprung des heutigen Ortsnamens tauchte zum ersten Mal in Urkunden von 799 auf. Darin überschrieb Liudger die Höfe „Scirenbeke“ und „Ruscethe“ (hieraus entwickelte sich die Bezeichnung des heutigen Ortsteils Rüste) dem Kloster Werden. Ebenfalls wird Liudger als Erbauer der Kirche in Altschermbeck vermutet.

Mit dem Vertrag von Verdun 843 wurde das Gebiet um das spätere Schermbeck Teil des Lotharii Regnum unter Kaiser Lothar I., während das spätere Altschermbeck an das Ostfrankenreich unter König Ludwig fiel. Im Jahr 900 wurde der Ortsteil Gahlen als „Galnon“ erstmals urkundlich bezeugt, wobei es sich auch hier um eine Schenkung an das Kloster Werden handelte. Die urkundliche Erwähnung der übrigen Ortsteile folgte in den daran anschließenden Jahrhunderten, beispielsweise wurde im ältesten überlieferten Totenbuch des Xantener Viktorstift „Damme“ (der heutige Ortsteil Damm) erwähnt. Der Hof „Wisele“ (heute Weselerwald) wurde erstmals in einer Urkunde von 1122 genannt. Aus dem Jahr 1163 stammt der erste schriftliche Hinweis auf Bricht. 1184 wurde erstmals eine Pfarrei erwähnt, welche vermutlich vom Kloster Werden errichtet worden war.

Im beginnenden 13. Jahrhundert profitierte Schermbeck vor allem von der durch die Ortschaft führende Handelsroute. 1319 wurde die Schermbecker Burg erstmals erwähnt, 1372 folgte das Kirchspiel Schermbeck, 1380 Gahlen als Pfarrei. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde die Stadtbefestigung mit zwei Toren und acht Türmen errichtet und um 1416 fertiggestellt. Im folgenden Jahr wurde Schermbeck erstmals urkundlich als Stadt genannt, wobei die Verleihung der Stadtrechte schon zuvor erfolgt sein muss. 1417 wurde die Kapellengemeinde Schermbeck von der bisherigen Pfarrei Drevenack getrennt und zur selbständigen Pfarrei erhoben.

Im folgenden kam es zweimal binnen kurzer Zeit zur Zerstörung Schermbecks. 1425 wurde Schermbeck durch Johann von Gemen eingenommen, der eine Fehde gegen Adolf II. führte, und schließlich in Brand gesteckt. 1483 gelang es Heinrich von Gemen Schermbeck abermals einzunehmen. Bei der Eroberung der Stadt wurde Schermbeck erneut zerstört und auch die Stadtrechtsurkunde in den Flammen vernichtet. Herzog Johann II. gewährte dem niedergebrannten Schermbeck daraufhin einen Wiederaufbauzuschuß und überließ der Stadt für sechs Jahre die gesamten Erträge des Schermbecker Zolls. Am 12. März 1485 erhielt Schermbeck erneut die Stadtrechte.

Renaissance[Bearbeiten]

Nachdem das Herzogtum Kleve die Religionszugehörigkeit freigestellt hatte, traten die Gemeinden in Schermbeck und Gahlen zwischen 1550 und 1580 zum Luthertum über. Die seit 843 bestehende Teilung Schermbecks schlug sich 1559 erstmals urkundlich in der Bezeichnung „Olden-Schermbeck“ im Gegensatz zu „Neu-Schermbeck“ nieder.

Infolge des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits gelangte Schermbeck zu Brandenburg-Preußen und wurde 1615 während des Achtzigjährigen Krieges durch spanische Truppen besetzt. Es folgte eine unruhige Zeit: 1631 brach die Pest aus, 1636 lagerten hessische Truppen während des Dreißigjährigen Kriegs im Ortsteil Damm. Berichten zufolge haben diese „sich einlogieret und daselbst ungefähr fünf Tage gelegen und in dieser Zeit alles ruinieret“. 1636 wurde Schermbeck von kaiserlichen Truppen besetzt, bis es am 28. Juni 1640 erneut zu großen Teilen niederbrannte. 1643 wurden Amt, Burg und Stadt Schermbeck für 50.000 Reichstaler an Alexander Freiherr von Velen verpfändet und erst 20 Jahre darauf wieder ausgelöst. Die Burg ging 1662 in Privatbesitz über.

Am 9. Oktober 1685 feierten die Bürger Schermbecks die Einweihung der ersten reformierten Kirche an der Mittelstraße, welche jedoch beim vierten Stadtbrand 1742 (wie rund 30 Prozent der Wohnhäuser) vernichtet wurde, verursacht durch während des Ersten Schlesischen Krieges in Schermbeck einquartierte hannoversche Truppen. Die zerstörte Kirche wurde durch eine Kapelle ersetzt. Schon ab 1718 waren die Mauern und Türme der alten Stadtbefestigung zum Teil abgetragen worden.

Neuzeit[Bearbeiten]

Die neuzeitliche Geschichte Schermbecks begann mit einem wirtschaftlichen Aufschwung, vor allem begründet durch die Herstellung und den Verkauf von Tuch. 1800 wurden 56 Spinnereien und Webereien gezählt.

Bis 1803 gehörte Schermbeck zum Amt Ahaus im Fürstbistum Münster und kam 1803 im Reichsdeputationshauptschluss an das neu entstandene Fürstentum Salm. Von 1811 bis 1813 stand Schermbeck unter französischer Herrschaft. Ab 1815 kamen die Bürgermeistereien Altschermbeck, Gahlen und Schermbeck unter preußische Verwaltung. Mit der Bildung der neuen Regierungsbezirke 1816 wurde auch die Landkreisebene neugeordnet. Während die Bürgermeisterei Altschermbeck dem Landkreis Recklinghausen in der Provinz Westfalen zugeordnet wurde, kamen die Bürgermeistereien Gahlen und Schermbeck zum Landkreis Dinslaken in der Provinz Jülich-Kleve-Berg, die 1822 in der preußischen Rheinprovinz aufging. Bereits 1823 wurde der Landkreis Dinslaken wieder aufgelöst; seine nördlich der Lippe gelegene Bürgermeisterei Schermbeck kam zum Landkreis Rees in Wesel, der Rest des Kreises, der südlich der Lippe lag, wurde in den neu gebildeten Landkreis Duisburg eingebracht.

1830 vereinigten sich die lutherische und die reformierte Gemeinde in Schermbeck. Gleichzeitig wurden die Katholiken Schermbecks, Brichts und Overbecks nach Altschermbeck eingepfarrt, wo am 19. Oktober 1841 eine neue katholische Kirche eingeweiht werden konnte. 1858 errichteten W. Schoel und E. Fischer die erste mechanische Ziegelei in Schermbeck, deren Nachfolger noch heute in Form der „Dachziegelwerke Nelskamp“ fortbestehen. 1870 wurde das örtliche Krankenhaus in Betrieb genommen.

1873 wurde mit dem Streckenabschnitt von Wesel nach Schermbeck der erste Teil der 1874 eröffneten und 1962 von Drevenack bis Schermbeck stillgelegten Bahnstrecke Haltern–Venlo von Wesel nach Haltern in Betrieb genommen. Dreizehn Jahre später gründeten anfänglich 19 „Kolonisten“ die Arbeiterkolonie Lühlerheim im Ortsteil Weselerwald, bevor Schermbeck zum Ende des 19. Jahrhunderts erneuten wirtschaftlichen Aufschwung durch die aufblühende Töpferei erfuhr. In Schermbeck waren in dieser Zeit zwischen 25 und 30 Töpfermeister tätig, deren Waren vor allem im nahegelegenen Ruhrgebiet verkauft wurden. In der Folgezeit wurden unter anderem 1910 ein neues Amtshaus (heute das Alte Rathaus) errichtet und 1915 die heutige Ludgeruskirche in Altschermbeck eingeweiht.

Während des Zweiten Weltkriegs, vor allem am 23. März 1945 wurde Schermbeck Ziel alliierter Bombenangriffe, bei denen der Ortskern zu 70 Prozent zerstört wurde.

Geschichte Schermbecks nach 1945[Bearbeiten]

1965 trat das Amt Schermbeck dem 1963 gegründeten Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland bei. 1978 eröffnete das Hallenbad und 1987 das Heimatmuseum. Im gleichen Jahr wurde das Marien-Hospital in ein Alten- und Pflegeheim umgewandelt. Am 30. Oktober 1993 wurde das neue Rathaus mit Begegnungszentrum offiziell seiner Bestimmung übergeben. 1999 beging Schermbeck sein 1.200-jähriges Bestehen.

Gebietsreform[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1975 wurden im Zuge des zweiten Neugliederungsprogramms die bis dahin selbständigen Gemeinden Bricht, Dämmerwald, Damm, Overbeck (teilweise), Schermbeck und Weselerwald des ehemaligen Amtes Schermbeck im früheren Kreis Rees, die Gemeinde Gahlen (teilweise) des Amtes Gahlen im früheren Kreis Dinslaken sowie die westfälische Gemeinde Altschermbeck des Amtes Hervest-Dorsten im Kreis Recklinghausen zur neuen Gemeinde Schermbeck zusammengeschlossen.[2]

Gleichzeitig wurden wesentliche Teile der ehemaligen Kreise Dinslaken, Moers und Rees mit Teilgebieten der Kreise Borken und Recklinghausen zum neuen Kreis Wesel zusammengefügt.

Schermbeck ist seitdem eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Wesel.

Religion[Bearbeiten]

Historisch bedingt ist Schermbeck in etwa halb katholisch (Bistum Münster), halb evangelisch. Der Anteil der Katholiken liegt bei 45,3 %, zum evangelischen Glauben bekennen sich 39,2 %. 15,5 % der Bevölkerung gehören entweder zu anderen Religionsgemeinschaften oder sind bekenntnislos.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck ist seit dem 23. Juni 2014 Mike Rexforth (CDU).

Das Ergebnis der Bürgermeisterwahlen vom 25. Mai 2014:

Partei Kandidat Wahlergebnis
CDU Mike Rexforth 57,21 %
SPD Ralph Brodel 25,32 %
BfB Klaus Roth 17,47 %

Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck seit Abschaffung der Doppelspitze in Nordrhein-Westfalen:

  • 1999-2004: Wilhelm Capell (SPD)
  • 2004-2014: Ernst-Christoph Grüter (CDU)
  • seit 2014: Mike Rexforth (CDU)

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Ergebnisse der letzten Kommunalwahlen (insgesamt 32 Sitze):

Fraktion Wahlergebnis
1989
Wahlergebnis
1994
Wahlergebnis
1999
Wahlergebnis
2004
Wahlergebnis
2009
Christlich Demokratische Union Deutschlands 43,3 % 40,67 % 44,80 % 48,64 % 52,39 %
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,6 % 30,09 % 29,09 % 25,92 % 18,47 %
Unabhängige Schermbecker Wählergemeinschaft 14,5 % 19,21 % 17,68 % 13,78 % 10,97 %
Bündnis 90/Die Grünen 6,0 % 5,88 % 4,10 % 5,65 % 10,81 %
Freie Demokratische Partei 4,6 % 4,15 % 4,32 % 6,02 % 7,35 %
Bürger für Bürger 0 % 0 % 0 % 0 % 0 %

Gemeindewappen[Bearbeiten]

Gemeindewappen der Gemeinde Schermbeck

Das Schermbecker Gemeindewappen zeigt einen silbernen (Weiß) Herzschild auf rotem Feld überdeckt von einer dreiststrahligen goldenen (Gelb) Lilienhaspel und einem goldenen (Gelb) Lilienbalken. Im silbernen (Weiß) Wellenschildfuß befinden sich drei grüne Wellenbalken.

Das Gemeindewappen hat seinen Ursprung in der Zeit der Stadterhebung Schermbecks zwischen 1410 und 1417. Das älteste bekannte Siegel der damaligen Stadt trägt in einer Urkunde vom 15. Mai 1500 die Umschrift „sigillum opidi schirenbecke“ (deutsch: Siegel der Stadt Schermbeck). Das silberne Herzschild und die Lilienhaspeln und -balken sind aufgrund der einstigen territorialen Zugehörigkeit der früheren Stadt Schermbeck zum Herzogtum Kleve dem Wappen der Grafen und Herzöge von Kleve entnommen. Die drei Wellenbalken im unteren Teil des Wappens weisen auf die vom heute als Mühlenbach bezeichneten Grenzbach „Scirenbeke“ übernommene Ortsbezeichnung hin. Weiterhin symbolisieren die Wellenbalken die Issel, die Lippe und die Bäche als geographisch verbindende Elemente der früher im Amt Schermbeck selbständigen Gemeinden.

Das Gemeindewappen wurde durch den Regierungspräsidenten in Düsseldorf mit Urkunde vom 21. Dezember 1977 genehmigt.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Verkehrsinfrastruktur[Bearbeiten]

Schienen- und Busverkehr[Bearbeiten]

1962 wurde der Personenverkehr von der Deutschen Bundesbahn eingestellt. 1984 brannte der zu der Zeit leer stehende Bahnhof ab, im darauffolgenden Jahr kam das Aus für die Bahnstrecke.

Im Straßenpersonennahverkehr wird mit der Schnellbuslinie 21 (Wesel – Schermbeck – Dorsten) alle 2 Stunden die Verbindung zum Bahnhof Wesel und der Schnellbuslinie 28 (Schermbeck – Dorsten – Gelsenkirchen-Buer) alle 30 Minuten, samstags und sonntags stündlich die Verbindung zum Bahnhof Dorsten hergestellt.

Es gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Straßen[Bearbeiten]

Schermbeck ist durch die Bundesautobahnen 3 (E 35) und 31 sowie die B 58 an das Fernstraßennetz angebunden.

Durch Schermbeck verlaufen 3,1 km Autobahn, 17,4 km Bundesstraßen, 22,1 km Landesstraßen sowie 16,5 km Kreisstraßen und 165,2 km Gemeindestraßen. Weitere 2,3 km Straßennetz befinden sich in Privatbesitz.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Grundschulen
    • Gemeinschaftsgrundschule
    • Kath. Maximilian-Kolbe-Schule
  • Gesamtschulen
  • Berufsbildung
    • Akademie für Steuern und Wirtschaft
  • sonstige Bildungseinrichtungen
    • Volkshochschule

Sport[Bearbeiten]

Der Fußballabteilung des SV Schermbeck, des größten Schermbecker Sportvereins, gelang 2003 der Aufstieg in die Oberliga Westfalen (heute NRW-Liga).

Die Formation „The dancing rebels“ des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck tanzt seit 2013 in der 1. Bundesliga vom Jazz und Modern Dance.

Der 1. Herrenmannschaft der Handballabteilung des SV Schermbeck gelang 2007 der Aufstieg in die Landesliga. Im Jahr 2008 gelang der Aufstieg in die Verbandsliga.

Der Golfclub Weselerwald e.V. besteht seit dem Jahr 1988 und hat ca. 750 Mitglieder. Die Golfanlage umfasst einen 18-Loch-Turnierplatz und einen 9-Loch-Kurzplatz.

Der Tennisverein TC Altschermbeck wurde 1970 gegründet. Er stellt 7 Ascheplätze für gut 132 Mitglieder zur Verfügung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die in Schermbeck gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Tobias Voss (*1992), Profiboxer und Thaiboxer, absolvierte in Schermbeck sein Abitur
  • Jermaine Jones (* 1981), deutscher Fußballspieler mit US-amerikanischen Wurzeln, heiratete in Schermbeck seine damalige langjährige Lebensgefährtin

Literatur[Bearbeiten]

  • Gahlen an der Lippe: Festschrift zur 50-Jahr-Feier des Heimatvereins. Mit Bausteinen einer illustrierten Nachkriegs-Dorfchronik. / Hrsg. Heimatverein Gahlen. / Red. Helmut Scheffler. Schermbeck-Gahlen: Selbstverlag des Herausgebers, 2000, 288 S.
  • Marga L. Randall: Als sei es erst gestern geschehen. Jüdische Schicksale aus Schermbeck 1930–1997. Übers. Iris Landgraf. Hartung-Gorre, Konstanz 1997 ISBN 3-89649-171-7 (Eine Kindheit im Ort, Auslöschung jüdischer Familien in Landstädtchen, Erinnerungsprojekt nach 1980). Mit weiteren Beiträgen.
    • Orig. Marga Silbermann Randall: How beautiful we once were. A remembrance of the Holocaust and beyond. Cathedral, Pittsburgh PA ISBN 1-887969-06-3 (engl.).
  • Scheffler, Helmut:Schermbeck, Erfurt, Sutton-Verlag, 2007, 159 S., ISBN 978-3-86680-189-9.
  • 1950-2010. 60 Jahre Heimatverein Gahlen. Mit Bausteinen einer Ortschronik für die Jahre 2000-2010. Red. und Text: Helmut Scheffler. Hrsg. vom Heimatverein Gahlen. Schermbeck-Gahlen: Selbstverlag des Herausgebers, 2010, 200 S.
  • Ostrop, Hermann; Scheffler, Helmut: Geselliges Schermbeck. Hrsg. von der Verbands-Sparkasse Schermbeck. Schermbeck: Selbstverlag des Herausgebers, 1988. 108 S.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schermbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 297.