Schernberg
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Schernberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 51° 20′ N, 10° 46′ O51.327510.768888888889330Koordinaten: 51° 19′ 39″ N, 10° 46′ 8″ O |
| Höhe: | 330 m |
| Postleitzahl: | 99713 |
| Vorwahl: | 036020 |
Schernberg ist ein Ortsteil der Stadt Sondershausen im thüringischen Kyffhäuserkreis.
[Bearbeiten] Geschichte
Schernberg ist eine kleine Ortschaft im thüringischen Kyffhäuserkreis und liegt am südlichen Rand des waldreichen Hainleite Höhenzuges. Die erste urkundliche Erwähnung Schernbergs stammt aus dem Jahr 772. Die Urkunde ist in Marburg archiviert. Am 12. Oktober 2006 wurde ein Vertrag unterzeichnet, der die Eingliederung von Schernberg in die Kreisstadt Sondershausen beinhaltet und am 1. Dezember 2007 in Kraft trat.
Einige Daten zur Ortsgeschichte:
1525 wurde Dietrich von Tettenborn, der Sohn des Ritters Bernhard von Tettenborn auf seinem Gut Schernberg erschlagen
1565 Bau der St.-Crucis-Kirche
1582 forderte die Pest 80 Todesopfer
1597 88 Todesopfer
1603-1607 lehrt der Kantor Petersdorf aus Sondershausen die Schüler in Schernberg Latein. Dadurch erhielt Schernberg den Namen "Universitätsstädtchen"
1805 wurde der König Friedrich Wilhelm III. von Preußen mit seiner Gemahlin, der Königin Luise, vom Fürsten Günther Friedrich Karl I. und seinem Hofstaat auf der Schernberger Lehde begrüsst und bewirtet
1834 besitzt Schernberg ein Justizsamt
1880 wird eine Telegrafenbetriebsstelle in der Post eröffnet
1924 wird die erste Strassenbeleuchtung in Betrieb genommen
1945 wird Schernberg zum Frontbetrieb erklärt, an der Graßecke in Richtung Schernberg wurden 17 junge Soldaten erschossen
1993 schließen sich die Gemeinden Schernberg, Immenrode, Hohenebra, Thalebra, Kleinberndten, Großberndten und Straußberg zur Verwaltungsgemeinschaft zusammen
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung der ehemaligen Einheitsgemeinde
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
|
|
|
- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

