Schiebermütze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Bisher sind keinerlei Quellen angegeben. --DF5GO 10:36, 4. Aug. 2012 (CEST)
Schiebermützenträger

Die Schiebermütze oder -kappe ist eine Schirmmütze, die im Unterschied zur Ballonmütze ein flaches Dach hat. Das barettähnliche Oberteil ragt nach vorne über einen meist flexiblen, durchgenähten Schirm. Die Mütze lässt sich zusammengelegt in der Tasche transportieren. Der Name geht zurück auf die alte Berliner Bezeichnung „Schieber“ für Vorarbeiter.

Die Schiebermütze war speziell in den 1930er Jahren verbreitet. Als Teil der Berufsbekleidung hatte sie früher auch eine Schutzfunktion; sie vermeidet beispielsweise Holzspäne in den Haaren oder Haare in der Maschine. Sie findet sich heute auch in der formellen Jagd- und Sportbekleidung wieder.

Der Augenschutz ist bei manchen Modellen durch einen Kälteschutz im Nacken und um die Ohren ergänzt. Die Mütze ist teils aus etwas steiferem Tweed, Filz oder Cord gefertigt; ein Zusammenlegen ist dann nicht mehr möglich.

Die Schiebermütze wird auch Sportmütze, Casquette, Schlägermütze und Schlägerp(f)anne genannt. Im Saarland und im Rhein-Main-Gebiet kennt man sie als „Batschkapp“, in der Deutschschweiz als „Dächlichappe“.

Bei Comedy-Charakteren wie Bodo Bach oder Heinz Becker ist die Schiebermütze ein fester Bestandteil.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schiebermützen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Tillmann Prüfer: Schiebermütze, Artikel der Zeit vom 17. Januar 2008