Nagold (Stadt)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Nagold
Nagold (Stadt)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Nagold hervorgehoben
48.5519444444448.7255555555556411Koordinaten: 48° 33′ N, 8° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Calw
Höhe: 411 m ü. NHN
Fläche: 63,09 km²
Einwohner: 21.044 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 334 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72202
Vorwahlen: 07452, 07459
Kfz-Kennzeichen: CW
Gemeindeschlüssel: 08 2 35 046
Stadtgliederung: Kernstadt und 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 27
72202 Nagold
Webpräsenz: www.nagold.de
Oberbürgermeister: Jürgen Großmann (CDU)
Lage der Stadt Nagold im Landkreis Calw
Ostelsheim Enzkreis Landkreis Karlsruhe Landkreis Karlsruhe Landkreis Böblingen Landkreis Tübingen Landkreis Rastatt Landkreis Freudenstadt Pforzheim Bad Herrenalb Dobel Höfen an der Enz Unterreichenbach Schömberg (Landkreis Calw) Oberreichenbach (Schwarzwald) Bad Liebenzell Althengstett Calw Bad Teinach-Zavelstein Bad Wildbad Enzklösterle Neuweiler Simmersfeld Altensteig Rohrdorf (Landkreis Calw) Egenhausen Haiterbach Nagold (Stadt) Wildberg (Schwarzwald) Ebhausen Neubulach Gechingen Ostelsheim Simmozheim SimmozheimKarte
Über dieses Bild

Nagold ist eine Stadt in Baden-Württemberg, rund 50 Kilometer südlich von Pforzheim und rund 24 Kilometer nordöstlich von Freudenstadt. Sie ist nach der Kreisstadt Calw die zweitgrößte Stadt des Landkreises Calw und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.

Seit 1. Januar 1981 ist Nagold Große Kreisstadt. Mit der Stadt Haiterbach und den Gemeinden Ebhausen und Rohrdorf ist die Stadt eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Geographie[Bearbeiten]

Nagold liegt am Rande des Oberen Gäus zum Schwarzwald in einer Talweitung beim Einfluss der Waldach in die Nagold. Die Altstadt liegt am rechten Flussufer. Am Ufer gegenüber liegt der Schlossberg mit der Ruine Hohennagold auf einer Höhe von 529,9 m ü. NHN. Im Nagoldtal ist der für den Schwarzwald charakteristische Buntsandstein angeschnitten, die Höhen bestehen überwiegend aus Muschelkalk und gehören zum Heckengäu.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Nagold. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt: Jettingen und Mötzingen (beide Landkreis Böblingen), Rottenburg am Neckar (Landkreis Tübingen), Eutingen im Gäu und Horb am Neckar (beide Landkreis Freudenstadt) sowie Haiterbach, Rohrdorf, Ebhausen und Wildberg (alle Landkreis Calw).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Nagold gliedert sich in die Kernstadt (12.512 Einwohner am 31. Dezember 2010[2]) und die acht Stadtteile Emmingen (1.600 Einw.), Gündringen (837 Einw.), Hochdorf (2.081 Einw.), Iselshausen (1.416 Einw.), Mindersbach (507 Einw.), Pfrondorf (706 Einw.), Schietingen (440 Einw.) und Vollmaringen (1.657 Einw.). Die Stadtteile sind räumlich identisch mit den früheren, zwischen 1939 und 1974 nach Nagold eingegliederten Gemeinden gleichen Namens; ihre offizielle Benennung erfolgt in der Form „Nagold, …“. Die Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der Baden-Württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat sowie dem Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender. In allen Stadtteilen befinden sich örtliche Verwaltungsstellen unter der Bezeichnung „Bürgermeisteramt Nagold – Geschäftsstelle …“, welche die Aufgaben einer Geschäftsstelle des Bürgermeisteramtes wahrnehmen.[3]

Zum Stadtteil Emmingen gehören das Dorf Emmingen und das Gehöft Kühlenberg. Zum Stadtteil Gündringen gehören das Dorf Gündringen und das Gehöft Dürrenhardt. Die Stadtteile Hochdorf, Mindersbach, Schietingen und Vollmaringen sind identisch mit den gleichnamigen Dörfern. Zur Stadt Nagold in den Grenzen vom 31. Dezember 1970 gehören neben der Stadt Nagold das Dorf Iselshausen, die Orte „Rötenbach, Heilstätte“, die Höfe Talhof, Waldhof und Wasserhof sowie die Häuser Burghof, Ölmühle und Rötenhöhe. Zum Stadtteil Pfrondorf gehören das Dorf Pfrondorf, die Pfrondorfer Mühle und das Haus Im Tufstein.
Im Stadtteil Gündringen liegen die Wüstungen Hohenmauren und Schönbürgen. In der Stadt Nagold im Gebietsstand vom 31. Dezember 1970 liegen die Wüstungen Bassheim, Poppenhausen und Tuffingen. Im Stadtteil Schietingen liegt die Wüstung Bronhausen und im Stadtteil Vollmaringen liegen die Wüstungen Birken (möglicherweise eine abgegangene Burg), Hofstätte, Kräheneck und Londorf. Dort findet sich heute noch die Londorfer Kapelle.[4]

Raumplanung[Bearbeiten]

Nagold bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Nordschwarzwald, in der die Stadt Pforzheim als Oberzentrum ausgewiesen ist. Zum Mittelbereich Nagold gehören neben der Stadt Nagold noch die Städte und Gemeinden Altensteig, Ebhausen, Egenhausen, Haiterbach, Rohrdorf, Simmersfeld und Wildberg des Landkreises Calw.

Natur[Bearbeiten]

Die reich gegliederte Landschaft ist abwechslungsreich, die steilen Talhänge zu Nagold, Waldach und Steinach sind überwiegend bewaldet. In Nagold gibt es insgesamt fünf Naturschutzgebiete: das Mindersbacher Tal im Norden, den Schlossberg (der Nagolder Hausberg in der Nagoldschlinge, unmittelbar an die Altstadt angrenzend), des Teufels Hirnschale auf dem Lemberg, den Ziegelberg und das Waldach- und Haiterbachtal, das zum Teil im Stadtgebiet liegt. Steinachtal, Waldachtal und Nagoldtal sind ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete.

In den Tälern dominieren Wiesen, auf den Höhen Ackerbau, wobei es auch noch zahlreiche artenreiche Streuobstwiesen und die für das Heckengäu typischen Feldhecken gibt.

In Nagold ist auch die baden-württembergische Staatsklenge beheimatet. Sie versorgt seit 1947 als Landesbetrieb in erster Linie die unteren Forstbehörden und Forstbaumschulen mit herkunftsgesichertem Saatgut.[5]

Geschichte[Bearbeiten]

Nagold 1899

Man geht davon aus, dass das Nagoldtal schon seit der Jungsteinzeit besiedelt ist. In der Zeit der Römer befand sich an der heutigen Oberkirche ein römischer Gutshof. Unter den Alemannen dürfte eine lose Hofsiedlung nahe der Waldbachmündung bestanden haben, die sich zu der Zeit der Franken, als sich um Nagold der so genannte Nagoldgau bildete, zu einem Fürstenhof mit Dorfsiedlung verdichtete. Erstmals erwähnt wird der Ort als Sitz des Nagoldgaugrafen Gerold, eines Schwagers des Kaisers Karl der Große, als villa Nagaltuna in einer Urkunde vom 3. Mai 786 (dokumentiert in einem Buch im Kloster St. Gallen).

Unter den von Oberhohenberg (Burg Oberhohenberg) bei Deilingen stammenden Grafen von Hohenberg, die seit 1170 in dem zur ummauerten Stadt angewachsenen Ort auftraten, kam Nagold 1247 zur Grafschaft Hohenberg. 1260 wurde diese geteilt und Nagold wurde zum Herrschersitz der nördlichen Hälfte unter Burkhart IV. 1300 wurde die Herrschaft Nagold ebenfalls geteilt in den Nagolder und Wildberger Teil, wobei Graf Otto I. den Nagolder Teil bekam. Nach einer weiteren Teilung des Wildberger Teils verkauften die von Hohenberg ihre vier kleinen Grafschaften an verschiedene Herren, wobei Nagold 1363 von Otto II. von Hohenberg-Nagold an die Grafen von Württemberg ging. Die anderen Grafschaften gingen unter anderem an die Pfalz und an Österreich.

Bei Württemberg wurde Nagold bald Sitz eines Amtes, dessen Grenzen sich im Laufe der Geschichte mehrmals veränderten. Im Dreißigjährigen Krieg bekam auch Nagold die Auswirkungen von Truppendurchzügen, Einquartierungen sowie der Pest zu spüren, so dass die Stadt am Ende des Krieges darniederlag. Die nachfolgenden Erbfolge- und Koalitionskriege spielten sich immer wieder auch um Nagold ab, so dass die Notzeiten bis nach 1800 anhielten, als mit der Erhebung von Württemberg zum Königreich eine Zeit der politischen Stabilität folgte. Die Stadt wurde um 1812 Sitz des Oberamts Nagold und damit zur Bezirksstadt. 1821 wurde das Dekanat von Wildberg nach Nagold verlegt. Bei der Einteilung des Königreichs Württemberg in vier Kreise kam Nagold zum Schwarzwaldkreis.

Nagold 1906

Schon früh war Nagold eine Hochburg der NSDAP. Bei der Reichstagswahl im Mai 1924 erreichte die NSDAP in Nagold 19,4 %, während sie im deutschen Reich lediglich 6,5 % erhielt. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg waren rechtsextreme Parteien wieder erfolgreich. Bei der Landtagswahl 1968 wurde der Kandidat der NPD über die Zweitauszählung in den Landtag gewählt. Ebenso gelang es 1992 und 1996 dem Kandidaten der REP, über die Zweitauszählung in den Landtag einzuziehen.

1938 wurde das Amt Nagold aufgelöst. Das Gebiet kam überwiegend zum Landkreis Calw, der mit der Kreisreform zum 1. Januar 1973 seine heutige Ausdehnung erreichte. Der Landkreis Calw wurde gleichzeitig Teil der neu gegründeten Region Nordschwarzwald, die dem damals neu umschriebenen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet wurde. Somit wird die württembergische Stadt Nagold nun von der badischen Hauptstadt Karlsruhe aus verwaltet. Im Jahr 1980 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Nagold die Marke von 20.000. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, dem die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung zum 1. Januar 1981 entsprach.

Die größte Katastrophe in der Nagolder Geschichte war der Einsturz des Gasthauses Hirsch am 5. April 1906. Bei dem Versuch, das Gasthaus nach dem Verfahren des Stuttgarter Unternehmers Erasmus Rückgauer anzuheben, wurde das Bauwerk allmählich instabil und brach schließlich in sich zusammen.[6]

Religionen[Bearbeiten]

Evangelische Stadtkirche-Johanneskirche

Nagold gehörte ursprünglich zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat Vor dem Walde, Landkapitel Herrenberg unterstellt. 1543 wurde in Nagold, wie zuvor bereits im gesamten damaligen Herzogtum Württemberg, die Reformation eingeführt. Die Stadt gehörte zum Dekanat Wildberg. 1821 wurde Nagold Sitz des Dekanats, das bis heute besteht und zur Prälatur Reutlingen gehört. Der Kirchenbezirk Nagold umfasst in etwa das Gebiet des alten württembergischen Oberamtes Nagold mit insgesamt 34 Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die meisten Gemeinden des Kirchenbezirks sind vom Pietismus geprägt. Dekan und Pfarrer an der Stadtkirche in Nagold ist seit April 2007 Ralf Albrecht.

Im Stadtgebiet Nagold gibt es die Gesamtkirchengemeinde Nagold, bestehend aus der Stadtgemeinde (Johanneskirche 1870/74), der Remigiusgemeinde (Remigiuskirche mit Ursprüngen im 8. Jhd[7]) und die Kirchengemeinde Iselshausen (Kirche St. Jakob). Ferner gibt es Kirchengemeinden in den Stadtteilen Emmingen (Filialgemeinde von Pfrondorf mit Kirche aus dem Jahr 1778), Hochdorf (Filialgemeinde von Schietingen mit gotischer, 1881 erneuerter Kirche), Mindersbach (Filialgemeinde von Rohrdorf mit Kirche von 1777), Pfrondorf (Kirche von 1728 unter Einbeziehung der alten Wallfahrtskirche St. Nikolaus aus dem 15. Jahrhundert) und Schietingen (Kirche von 1575, 1782 umgebaut).

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken nach Nagold. Sie gründeten die Pfarrei St. Peter und Paul, die 1905 ihre Kirche erbauen und 1907 weihen konnte und heute für die Kernstadt Nagold und die Stadtteile Iselshausen, Emmingen, Mindersbach und Pfrondorf sowie für einige benachbarte Gemeinden zuständig ist. Weitere Pfarrgemeinden im Stadtgebiet Nagold sind St. Remigius Gündringen (Kirche aus dem 19. Jahrhundert) für die Stadtteile Gündringen, Hochdorf und Schietingen sowie St. Georg Vollmaringen (Kirche von 1845/47) für Vollmaringen und die Nachbargemeinde Mötzingen. Alle genannten Pfarrgemeinden bilden mit drei weiteren Pfarrgemeinden in Wildberg, Rohrdorf und Altensteig den Gemeindebund Oberes Nagoldtal der Seelsorgeeinheit 1 im Dekanat Calw der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Leitender Pfarrer ist seit Ende Oktober 2012 Pfr Holger Winterholer. Neben den Gemeinden der evangelischen Landeskirche und den römisch-katholischen Gemeinden in Nagold gibt es auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche, die Volksmission und die Christusgemeinde Nagold.

Zudem gibt es jeweils eine Gemeinde der Neuapostolischen Kirche und der Zeugen Jehovas.

Auch der Islam ist in Nagold mit einer Gemeinde vertreten.

In Prozent verteilen sich die Konfessionen wie folgt:

Konfession Anteil (in %)
Evangelisch 42,4
Römisch-Katholisch 26,8
sonstige 0,4
ohne Angaben 30,4

Stand: 30. Juni 2010

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Folgende Gemeinden wurden nach Nagold eingegliedert:

  • 1939: Iselshausen
  • 1. Januar 1971: Pfrondorf
  • 1. Dezember 1971: Gündringen, Mindersbach, Schietingen und Vollmaringen
  • 1. Januar 1973: Hochdorf
  • 1. Oktober 1974: Emmingen

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1639 836
1697 1.437
1803 1.771
1823 1.908
1849 2.612
1. Dezember 1871 2.956
1. Dezember 18801 3.270
1. Dezember 18901 3.540
1. Dezember 19001 3.695
1. Dezember 19101 4.023
16. Juni 19251 3.909
16. Juni 19331 4.273
17. Mai 19391 4.573
Jahr Einwohner
1946 5.264
13. September 19501 6.216
6. Juni 19611 8.880
27. Mai 19701 12.483
31. Dezember 1975 19.047
31. Dezember 1980 20.334
27. Mai 19871 19.949
31. Dezember 1990 21.505
31. Dezember 1995 22.245
31. Dezember 2000 22.807
31. Dezember 2005 22.805
31. Dezember 2010 21.756
31. Dezember 2011 21.107

[8]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009
 %
30
20
10
0
29,5 %
28,5 %
20,5 %
13,0 %
8,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,5 %p
-4,9 %p
+0,8 %p
+3,8 %p
-0,1 %p

Der Gemeinderat der Stadt Nagold besteht aus 26 (jeweils für fünf Jahre gewählten) Ratsmitgliedern und dem Oberbürgermeister als sein Vorsitzender. Die letzte Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 führte zu folgendem Ergebnis:

FWG 29,5 % 8 Sitze ±0
CDU 28,5 % 8 Sitze –1
SPD 20,5 % 5 Sitze ±0
FDP 13,0 % 3 Sitze +1
GRÜNE 8,5 % 2 Sitze ±0

Die Abgeordneten von FDP und Grünen haben sich zu einer Fraktion zusammengeschlossen.

Zu seiner Entlastung und zur gründlichen Vorberatung seiner Beschlüsse hat der Gemeinderat drei beschließende Ausschüsse gebildet und diese ermächtigt, über bestimmte Angelegenheiten selbständig an seiner Stelle zu entscheiden. Diese sind: der Verwaltungsausschuss (8 Gemeinderäte), der Technische Ausschuss (9 Gemeinderäte), der Kultur-, Umwelt- und Sozialausschuss (9 Gemeinderäte). Zu bestimmten Angelegenheiten (so zum Thema „Umwelt“) werden sachkundige Einwohner zur Beratung hinzugezogen. Vorsitzender der beschließenden Ausschüsse ist der Oberbürgermeister.

Landtagswahlen[Bearbeiten]

Die Bürgerinnen und Bürger stimmten bei der Landtagswahl 2011 wie folgt ab:

CDU 42,60 % 3918 Stimmen
SPD 29,14 % 2680 Stimmen
GRÜNE 13,84 % 1273 Stimmen
FDP/DVP 5,90 % 543 Stimmen

Alle anderen Parteien haben die Fünf-Prozent-Hürde nicht erreicht.

Wahlberechtigte 15263
Wähler 9326
Wahlbeteiligung 61,21 %
Gültige Stimmen 9198
ungültige Stimmen 128

Bürgermeister[Bearbeiten]

Grabmal für Eduard Engel auf dem Friedhof bei der Remigiuskirche

An der Spitze der Stadt stand in früherer Zeit der Vogt oder Amtmann als Vertreter des Landesherrn. Seit 1386 ist ein Schultheiß nachgewiesen (ab 1819 wurden die Schultheißen frei gewählt), in Städten trug er zunächst den Titel Stadtschultheiß. 1930 wurde die Bezeichnung durch Bürgermeister ersetzt. Seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt zum 1. Januar 1981 trägt das Stadtoberhaupt Nagolds die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Sein Stellvertreter ist der Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister; ab dem 1. Juli 2005 hatte dieses Amt Johannes Arnold inne, bevor er am 24. Juli 2011 zum Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Ettlingen (Landkreis Karlsruhe) gewählt wurde. Sein Nachfolger ist Hagen Breitling, der am 7. Februar 2012 vom Nagolder Gemeinderat gewählt wurde.

Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • 1622–1623: Hans Nestlin
  • 1819–1828: Konrad Greiner
  • 1828–1848: Gottlieb Fuchsstatt
  • 1848–1888: Eduard Friedrich Engel
  • 1888–1913: Friedrich Brodbeck
  • 1913–1945: Hermann Maier
  • 1945–1946: Walter Wolf
  • 1946–1974: Eugen Breitling
  • 1974–1992: Joachim Bernhard Schultis, CDU
  • 1992–2008: Rainer Prewo, SPD
  • seit 2008: Jürgen Großmann, CDU

Am 28. September 2008 wurde Jürgen Großmann bereits im ersten Wahlgang mit 51,4 % der gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Geteilt von Silber und Rot, belegt mit einem blauen Passionsnagel mit facettiertem Kopf.“ Die Stadtflagge ist weiß-rot.

Das geteilte Wappen wurde von den früheren Ortsherren, den Grafen von Hohenberg übernommen. Der Nagel ist erstmals 1592 nachweisbar und gilt als redendes Wappen. Wappen und Flagge werden so wohl schon viele Jahrhunderte geführt, die heutige Form des Wappens wurde 1977 festgelegt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Nagold unterhält seit 1967 eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Longwy (Langich) in Lothringen (Frankreich) und seit 1994 mit der Stadt Jesenice in Slowenien.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bahnhof Hochdorf

Verkehr[Bearbeiten]

Nagold ist über die Bundesautobahn 81 Stuttgart–Singen (Ausfahrt Rottenburg am Neckar) oder die Bundesstraße 28 (KehlUlm) zu erreichen, die auf einer größeren Brücke über das Tal führt. Eine weitere Bundesstraße im Stadtgebiet ist die Nord-Süd-Verbindung der B 463 Calw–Rottweil.

Nagold liegt an der Nagoldtalbahn von Pforzheim nach Horb am Neckar und weiter nach Tübingen. Das Altensteigerle war eine 15,1 km lange Schmalspurbahn (Spurweite 1000 mm), die in Nagold ihren Ausgangspunkt hatte und nach Altensteig führte. Sie wurde 1891 eröffnet und 1967 stillgelegt. Der Stadtteil Hochdorf hat zudem einen Bahnhof an der Gäubahn, die durch die Stadtbahnlinie S41 KarlsruheFreudenstadtEutingen im Gäu und den Regionalexpress StuttgartFreudenstadt bedient wird.

Die Buslinie 7794 (im Landkreis Böblingen (VVS) 774 bzw. 776) verbindet Nagold und das obere Nagoldtal regelmäßig mit dem Endhaltepunkte der S-Bahn-Linie 1 in Herrenberg, die über Böblingen, S-Rohr (Umstieg zum Flughafen), S-Vaihingen, Stuttgart zum Cannstatter Wasen, Gottlieb-Daimler-Stadion, Esslingen nach Plochingen fährt. Neben dem Stadtverkehr verbinden Regionalverkehrsbuslinien Nagold mit Altensteig, Egenhausen, Ebhausen, Rohrdorf, Wildberg, Haiterbach, Eutingen, Horb, Jettingen, Mötzingen, Gäufelden, Ammerbuch, Tübingen und Calw.

In Horb (in Richtung Zürich), Pforzheim (in Richtung Karlsruhe, Frankreich) und Stuttgart bestehen Anschlussmöglichkeiten an das Bahnfernverkehrsnetz.

18 Buslinien treffen sich im Herzen der Stadt auf dem neuen ZOB (2005), der aus Nord, Ost und West direkt angefahren wird. Die Stadtverkehrslinien zum Lemberg (Realschule, Gertrud-Teufel-Seniorenzentrum, Kreiskrankenhaus), zum Steinberg und Industriegebiet Wolfsberg sowie zum Kernen verkehren unter der Woche im Halbstundentakt. Auch Emmingen und Pfrondorf im Norden werden vom Stadtverkehr bedient, Mindersbach von der Regionalverkehrslinie 540, die südlichen Stadtteile Gündringen, Hochdorf, Schietingen und Vollmaringen von SüdwestBus mit den Linien 7400 und 7405.

Medien[Bearbeiten]

In Nagold gibt es eine Geschäftsstelle der Tageszeitung Schwarzwälder Bote. Dieser berichtet über das lokale Geschehen in Stadt und Umland.

Seit 1997 gibt es eine unabhängige Wochenzeitung mit Geschäftsstelle und Redaktion in Nagold, die Nagold-Altensteiger Woche. Jeweils donnerstags (wenn Feiertag: freitags) erscheint die NAWo mit einer Auflage von 27.700 Exemplaren im Oberen Nagoldtal.

1981 diente Nagold als Kulisse des ZDF-Fernsehfilms Knittels Scheidung mit Volkert Kraeft in der Hauptrolle.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Neuer Busbahnhof, Nagold

In Nagold befindet sich eine Außenstelle des Landratsamts Calw (unter anderem Kfz-Zulassungsstelle) und eine Agentur für Arbeit. Ferner gibt es ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Tübingen und zum OLG-Bezirk Stuttgart gehört.

Die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald unterhält eine Geschäftsstelle und ein Bildungszentrum in der Lise-Meitner-Straße im Gewerbegebiet Wolfsberg.

Bildung[Bearbeiten]

Nagold ist Sitz der Lehranstalt des Deutschen Textileinzelhandels (LDT). Die Stadt ist Träger eines allgemein bildenden Gymnasiums (Otto-Hahn-Gymnasium), einer Realschule (Christiane-Herzog-Realschule) und einer Förderschule (Burgschule). Darüber hinaus gibt es zwei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Lembergschule und Zellerschule) sowie sechs Grundschulen (Wiestalschule Emmingen, Kernenschule in Nagold und je eine Grundschule in den Stadtteilen Hochdorf, Iselshausen, Vollmaringen und Gündringen/Schietingen), ebenfalls in Trägerschaft der Stadt.

Der Landkreis Calw ist Träger der drei Beruflichen Schulen, der Gewerblichen Schule Nagold (unter anderem mit vierzügigem Technischem Gymnasium), der Annemarie-Lindner-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) (unter anderem mit Sozialwissenschaftlichem Gymnasium und Fachschule für Sozialpädagogik) und der Kaufmännischen Schule Nagold (unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium).[9]

Ehemaliger Bundeswehrstandort[Bearbeiten]

1959 wurde Nagold nach Errichtung der Eisberg-Kaserne Garnisonsstadt der neu gegründeten Bundeswehr. In diesem Zusammenhang erlangte die Stadt 1963 bundesweite Bekanntheit durch den Skandal um die Schleifer von Nagold.[10]
Bis 1996 waren in Nagold Fallschirmjäger- und Luftlandeeinheiten der Luftlandebrigade 25 (Schwarzwaldbrigade) stationiert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Fachwerkhaus in der Nagolder Marktstraße

Theater[Bearbeiten]

Theaterdarbietungen und andere Veranstaltungen in Nagold gibt es teilweise in der Stadthalle und vor allem im KUBUS im Burgcenter, einem mittelgroßen Tagungsort mit Fest- und Theatersaal. Ferner bietet sich die Alte Seminarturnhalle vor allem für Kleinkunst, Kabarett und Musikveranstaltungen aller Art an.

Museen[Bearbeiten]

Das Steinhaus in der Badgasse 3 ist das vermutlich älteste Nagolder Haus. Es beherbergt seit 1989 das Heimatmuseum der Stadt. Auf etwa 300 m² wird die Geschichte Nagolds und der Region bis in die Gegenwart in ständig wechselnden Ausstellungen dargestellt. Im Haus befindet sich neben dem Stadtarchiv auch die städtische Galerie mit Schwerpunkt moderne Kunst.[11]

Musik[Bearbeiten]

Die Stadt Nagold bietet sowohl für Zuhörer als auch für Musiker ein reichhaltiges Musikangebot, das aus Beiträgen der Schulen und der 1974 gegründeten Musikschule Nagold,[12] dem Angebot der Vereine und den verschiedenen kirchenmusikalischen Gruppen besteht.

Das 1992 von Musikschuldirektor Florian Hummel gegründete Kammerorchester der Stadt Nagold, eine Kooperation von Otto-Hahn-Gymnasium und Musikschule, ist fester Bestandteil des jährlichen Musikkalenders und deckt mit seinem Repertoire Stilrichtungen von der Barockmusik bis zur heutigen Musik ab.[13]

Daneben gibt es mit vielen Musik- und Gesangsvereinen (auch in den Teilorten) und der Stadtkapelle verschiedene Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.

Ergänzt wird das Angebot durch den Bereich Kirchenmusik. Angeführt vom evangelischen Bezirkskantorat mit den Bezirkskantoren KMD Eva-Magdalena Ammer und KMD Peter Ammer, die auch die Evangelische Kantorei Nagold leiten,[14] hat die Kirchenmusik mit Posaunenchören und Gesangsgruppen in Nagold Tradition.

Gemeinsam sorgen Chöre, Ensembles usw. dafür, dass sich die Stadt Nagold mit der Musik als kulturelle Größe mit einem vollen Veranstaltungskalender etabliert hat.

Bauwerke[Bearbeiten]

Hotel Post, 2004

Hoch über Nagold auf dem Schlossberg befindet sich die Ruine Hohennagold. Weitere beeindruckende Bauwerke sind der Alte Turm, das Wahrzeichen der Stadt, und das Viadukt, eine Straßenüberführung über das Tal der Waldach. Ein bedeutendes Bauwerk mit Fresken von 1320–1325[15] ist die Remigiuskirche, die auf dem Fundament eines römischen Gutshofes (Villa rustica) errichtet wurde. Aus noch früherer, keltischer Zeit (etwa aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.) existiert im Krautbühl ein keltisches Hügelgrab.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Steinhaus (Heimatmuseum), der Urschelbrunnen, das ehemalige Badhaus, das alte Oberamteigebäude, das Ludwig-Hofacker-Haus und die untere Marktstraße.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

In Nagold gibt es mit dem Badepark ein großes Hallen- und Freibad mit einer 5 m hohen Rutsche, einem Schwimmerbecken mit 5-m-Sprungturm, Attraktions-Becken, Kinderbecken und Warmaußenbecken.[16]
Weitere Freizeit- und Sportanlagen sind das Eugen-Breitling-Stadion, mehrere Basketballkörbe und ein Beach-Volleyball-Feld. Außerdem wird auf dem Gelände der Landesgartenschau 2012 wieder eine Minigolfanlage mit 18 Bahnen eröffnet sowie ein Abenteuerspielplatz eingerichtet. Auf dem Eisberg gibt es einen großen Hochseilgarten. In der Umgebung gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege.[17]
Unter Krone Lichtspiele findet sich ein Kino mit zwei Sälen.[18]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Zu den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen gehören der Weihnachtsmarkt, der Urschelherbst, das Keltenfest sowie die jährlich stattfindende Silvesterparty auf dem Vorstadtplatz.

Landesgartenschau Baden-Württemberg 2012[Bearbeiten]

Vom 27. April bis zum 7. Oktober 2012[19] fand in Nagold auf einer Fläche von 16 ha an drei Standorten in der Stadtmitte[20] unter dem Motto Grüne Urbanität die 24. Landesgartenschau Baden-Württemberg statt.[21] Zentrales Thema waren zwölf 14-täglich wechselnde Blumenschauen in der stillgelegten Anker-Brauerei.[20] Die Landesgartenschau Nagold war zudem mit über einer Million Besuchern die erfolgreichste Gartenschau in Baden-Württemberg. Sie wurde schließlich um eine Woche, bis zum 14. Oktober verlängert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Stadt Nagold hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • Johann Georg Freihofer, Dekan
  • Johann Georg Dieterle, Rektor des Lehrerseminars
  • Hermann Maier, Altbürgermeister
  • Wilhelm Harr, Fabrikant
  • Alfred Teufel, Fabrikant
  • Erwin Hespeler, Malermeister
  • Eugen Breitling, Altbürgermeister
  • Jean-Paul Durieux, Bürgermeister Partnerstadt Longwy
  • Rainer Prewo, Altoberbürgermeister

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Philipp Baetzner (1897–1961), Mitglied des Reichstages 1933–1945 (NSDAP), wichtigster Verantwortlicher für das NS-Regime in Stadt und Oberamt Nagold

Literatur[Bearbeiten]

  • Stadt Nagold (Hrsg.): 1200 Jahre Nagold. Stadler, Konstanz 1985, ISBN 3-7977-0139-X.
  • Dieter Böhrendt: Sport- und Stadtgeschichte Nagold 1847–1997. Geiger, Horb am Neckar 1997, ISBN 3-89570-262-5.
  • Hermann Scheurer: Die Hirsch-Katastrophe in Nagold vom 5. April 1906. Geiger, Horb am Neckar 1992, ISBN 3-89264-666-4 (formal falsche ISBN).
  • Der Absolvent. Das Texer Buch. Absolventen der Lehranstalt des Deutschen Textileinzelhandels Nagold. percon-Verlag, Nagold, DNB 017603064.
  • Erich Keyser (Hrsg.): Württembergisches Städtebuch. Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart 1961.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nagold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Nagold – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. „Nagold – Bevölkerungsstand von Nagold“
  3. Hauptsatzung der Großen Kreisstadt Nagold vom 26. Februar 1997 zuletzt geändert am 1. Oktober 2003 (PDF; abgerufen am 20. August 2008)
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 500–505.
  5. Staatsklenge Nagold
  6. schwarzaufweiss.de
  7. Remigiuskirche Homepage der Stadt Nagold, abgerufen am 27. September 2011.
  8. Bevölkerungsstand von Nagold, abgerufen am 26. Juni 2013.
  9. Schulen in der Trägerschaft des Landkreises Calw (PDF; 18 kB)
  10. Der SPIEGEL, 13. November 1963
  11. http://www.nagold.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=435 Steinhaus
  12. http://www.nagold.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=1563 Musikschule, abgerufen am 2. Oktober 2011.
  13. http://kammerorchester-nagold.de/Vorstellung.shtm abgerufen am 2. Oktober 2011.
  14. http://www.nagold-evangelisch.de/cms/startseite/kirchenmusik/kantorei/ Evangelische Kantorei, abgerufen am 2. Oktober 2011.
  15. http://www.nagold.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=1566&view=publish&item=tripDestination&id=11 Remigiuskirche, abgerufen am 9. November 2011.
  16. http://www.nagold.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=56 Badepark Nagold
  17. http://www.nagold.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=55 Freizeitaktivitäten
  18. http://www.krone-lichtspiele.de/ Krone Lichtspiele
  19. 2012 Landesgartenschau Nagold aufbwgrün.de; abgerufen am 31. Januar 2014.
  20. a b dpa: Nagold gab sich grün und urban. In: badische-zeitung.de, Nachrichten, Südwest, 28. April 2012
  21. Landesgartenschau Nagold 2012