Schifferstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schifferstadt
Schifferstadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Schifferstadt hervorgehoben
49.3861111111118.3761111111111104Koordinaten: 49° 23′ N, 8° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Pfalz-Kreis
Höhe: 104 m ü. NHN
Fläche: 28,04 km²
Einwohner: 19.011 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 678 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67105
Vorwahl: 06235
Kfz-Kennzeichen: RP
Gemeindeschlüssel: 07 3 38 025
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 2
67105 Schifferstadt
Webpräsenz: www.schifferstadt.de
Bürgermeisterin: Ilona Volk (Bündnis 90/Die Grünen)
Lage der Stadt Schifferstadt im Rhein-Pfalz-Kreis
Frankenthal (Pfalz) Kreis Bergstraße Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Germersheim Landkreis Karlsruhe Neustadt an der Weinstraße Landkreis Südliche Weinstraße Ludwigshafen am Rhein Mannheim Rhein-Neckar-Kreis Speyer Worms Altrip Beindersheim Birkenheide Bobenheim-Roxheim Böhl-Iggelheim Dannstadt-Schauernheim Dudenhofen Fußgönheim Großniedesheim Hanhofen Harthausen Heßheim Heuchelheim bei Frankenthal Hochdorf-Assenheim Kleinniedesheim Lambsheim Limburgerhof Maxdorf Mutterstadt Neuhofen (Pfalz) Otterstadt Rödersheim-Gronau Römerberg (Pfalz) Schifferstadt Waldsee (Pfalz)Karte
Über dieses Bild

Schifferstadt ist eine verbandsfreie Stadt mit knapp 20.000 Einwohnern in Rheinland-Pfalz und Teil der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar. Die Stadt liegt im Rhein-Pfalz-Kreis.

Geographie[Bearbeiten]

Schifferstadt liegt im Norden des Oberrheingrabens in der Vorderpfalz. Es ist die einzige Stadt im Rhein-Pfalz-Kreis und im Landesentwicklungsprogramm als Mittelzentrum im Ergänzungsnetz ausgewiesen.

Schifferstadt liegt 93 bis 103 Meter über NHN in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar, einem 2,4 Millionen Einwohner zählenden Verdichtungsraum. Angrenzend im Osten liegen der Odenwald und im Westen der Pfälzerwald. Das Landschaftsbild prägen Äcker, Wiesen und etwas Wald. In der Nähe sind Rheinauen und Baggerseen. Durch Schifferstadt fließt der Rehbach, der in den Rhein mündet. Die geographische Lage des Schifferstadter Rathauses ist 49°23′10″ nördliche Breite und 8°22′16″ östlicher Länge. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von etwa 6,77 km².

Schifferstadt hat eine verkehrsgünstigen Lage: Das Verkehrsnetz umfasst S-Bahn, Fernverkehrsstrecken, Land-, Kreis und Bundesstraßen (B 9) sowie einen Autobahnanschluss (A 61).

Klima[Bearbeiten]

Die Stadt liegt geographisch in der gemäßigten Klimazone, zugleich im wärmsten, aber auch trockensten Gebiet Deutschlands. An mehr als 40 Tagen im Sommer werden über 25 °C gemessen. Dank des frühen Einzugs des Frühlings besteht eine lange Vegetationszeit. In den Sommermonaten ist es oft schwül-heiß und gewittrig. Im Sommer sinkt die Temperatur nachts oft nicht unter 20 °C. Die bisherige Höchsttemperatur während der Hitzewelle 2003 betrug 40,1 °C, die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 11,5 °C. Eine Wetterstation mit online einsehbaren Daten befindet sich am nördlichen Ortsrand.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an Schifferstadt (von Westen im Uhrzeigersinn): Böhl-Iggelheim, Dannstadt-Schauernheim, Mutterstadt, Limburgerhof, Neuhofen, Waldsee, Otterstadt, Speyer und Dudenhofen.

Geschichte[Bearbeiten]

Name[Bearbeiten]

Der älteste, 868 urkundlich überlieferte Ortsname lautet „Sciffestad“. 977 (bzw. 987) findet man „Skeferstat“, 1035 „Sciferstat“. Die Silbe „scif“, althochdeutsch auch „scef“, bedeutet Schiff. Es gibt mehrere Deutungen des Ortsnamens:

  • Georg Heeger: „Der Flößerei auf dem Rehbach verdankt Schifferstadt seine Entstehung. Der älteste Name „Sciffestad“ bedeutet Floßgestade.“
  • Karl Christ: „Schon der alte Name von Schifferstadt bedeutet Floßgestade oder Stätte der Flößer, die Schiffer hießen.“

Henning Kaufmann (Pfälzische Ortsnamen, München 1971) und Martin Dolch/Albrecht Greule (Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz, Speyer 1991) gehen von einem Personennamen *Skifheri (Kurzform *Skiffo) aus, der Grundlage für die Bildung des Ortsnamens mit dem Grundwort -statt sei, da zum einen das Wort „Schiffer“ erst in der mittelniederdeutschen Form „schipper, schepper“ ins Mittelhochdeutsche gedrungen sei und zum anderen pfälzische Ortsnamen auf -statt, -stadt fast immer mit einem Personennamen gebildet wurden.

Prähistorische Zeit[Bearbeiten]

Auf Schifferstadter Gemarkung sind als steinzeitliche Funde vermerkt ein durchbohrtes Steinwerkzeug, zwei Steinbeile, ein Steinmeißel und ein Feuersteinmesser. Der berühmte bronzezeitliche „Goldene Hut“ wurde am 29. April 1835 in der Gewanne Reuschlache von dem Landwirt Josef Eckrich gefunden. Er lieferte den Fund bei den Behörden ab und erhielt 570 Gulden. 450 galten als Kaufpreis, 120 als Belohnung von König Ludwig I. wegen seiner Bereitwilligkeit, den Fund an die Staatssammlung abzutreten.

Erste Erwähnung[Bearbeiten]

Schifferstadt entstand durch den Bau eines fränkischen Königshofes. Ludwig der Deutsche erwähnte erstmals den Ort Sciffestad in einer Urkunde vom 25. Mai 868, in der er einen Gütertausch zwischen Bischof Gebhard I. von Speyer und einem Grafen Christian besiegelt.[3]

Klein-Schifferstadt[Bearbeiten]

Über einen langen Zeitraum existierten nebeneinander die Gemeinden Klein-Schifferstadt (die heutige Langgasse im Nordwesten des Ortes) und Groß-Schifferstadt, die allerdings erst im 14. Jahrhundert namentlich unterschieden wurden. 1035 vergab Kaiser Konrad II. Groß-Schifferstadt als Lehen an das Kloster Limburg, Klein-Schifferstadt verblieb im Besitz der Salier. 1065 wurde Schifferstadt zusammen mit der Abtei Limburg durch Kaiser Heinrich IV. an das Hochstift Speyer übergeben, in dessen Besitz es bis 1797 blieb. Klein-Schifferstadt dagegen wurde 1331 als Teil der Landvogtei Speyergau an die Pfalzgrafschaft bei Rhein (später Kurpfalz) verpfändet, in deren Besitz es bis 1708 blieb. Dennoch behielt das Kloster Limburg Herrschaftsrechte in Klein-Schifferstadt, die auch nach der Aufhebung der Abtei Limburg und der Einführung des calvinistischen Glaubens im Jahre 1574 durch den Limburger Stiftsschaffner fortbestanden. 1708 trat die Kurpfalz alle Rechte an Klein-Schifferstadt dem Hochstift Speyer ab, wodurch Groß- und Klein-Schifferstadt vereinigt wurden.

Klein-Schifferstadt wird heute umgangssprachlich als „Dörfel“ bezeichnet.

Seit der Französischen Revolution[Bearbeiten]

Schifferstadt wurde 1797 während der französischen Besatzung der französischen Republik angegliedert und kam danach unter bayerische Verwaltung. 1817 erhielt Schifferstadt das Recht zur Selbstverwaltung, gehörte bis 1946 zu Bayern, danach zum Landkreis Speyer im neu geschaffenen Land Rheinland-Pfalz.

Am 1. Januar 1930 trat Mutterstadt Gebietsteile zur Bildung der neuen Gemeinde Limburgerhof ab.[4]

Am 1. Oktober 1950 erhielt Schifferstadt das Stadtrecht. Am 7. Juni 1969 wurde der Landkreis Speyer aufgelöst und dem Landkreis Ludwigshafen, heute Rhein-Pfalz-Kreis, zugeschlagen.

Kohlhof[Bearbeiten]

Von 1816 bis Ende 1929 gehörte der Kohlhof zu Schifferstadt, eine etwa einen Kilometer östlich von Schifferstadt gelegene Siedlung mennonitischer Bauern, die noch heute besteht. 1930 wurde der Kohlhof der neugegründeten Gemeinde Limburgerhof zugeschlagen.[5]

Politik[Bearbeiten]

Neues Rathaus

In Schifferstadt sind folgende Parteien vertreten (Stand Februar 2014): CDU Schifferstadt, SPD Schifferstadt, FDP Schifferstadt, Bündnis 90/Die Grünen Schifferstadt, FWG Schifferstadt, REP und die Unabhängige Wählergemeinschaft Schifferstadt UWG Schifferstadt als Nachfolgerin der WG Dr. Magin.

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat in Schifferstadt besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[6]

   SPD   CDU   FDP  GRÜNE  REP  FWG WG Dr. Magin Gesamt
2009 6 10 3 3 1 5 4 32 Sitze
2004 4 12 1 2 2 11 32 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeisterin von Schifferstadt ist Ilona Volk (Bündnis 90/Die Grünen). Sie war 2011 mit 63,40 % der gültigen Stimmen als erste grüne hauptamtliche Bürgermeisterin in Rheinland-Pfalz gewählt worden.

Bürgermeister seit Ende des Zweiten Weltkrieges:

  • 1945–1946: Arnulf Kaufmann
  • 1946–1949: Valentin Stahl (CDU)
  • 1949–1971: Adam Teutsch (CDU)
  • 1971–1975: Theo Magin (CDU)
  • 1975–1995: Josef Sold (CDU)
  • 1995–2003: Edwin Mayer (CDU)
  • 2003–2011: Klaus Sattel (FWG)
  • seit 2011: Ilona Volk (GRÜNE)

Jugendstadtrat[Bearbeiten]

Seit 1996 existiert ein Jugendstadtrat, der den „Erwachsenenstadtrat“ in seiner Arbeit unterstützt. Der Vorsitzende im Jugendstadtrat ist der Jugendbürgermeister und hat Antrags- und Rederecht in den verschiedenen Ausschüssen.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau ein stilisiertes goldenes Schiff mit vorne angelehntem, aufrechtem goldenem Ruder, daraus wachsend ein silbernes Kreuz.“ Es wurde 1966 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und geht zurück auf ein altes Siegel. Die Farben Blau und Silber erinnern an das Hochstift Speyer, zu dem Schifferstadt lange gehörte.[7]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Schifferstadt hat mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Bevölkerung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Schifferstadt hat derzeit knapp 20.500 Einwohner (Haupt- und Nebenwohnsitz).[8] Schifferstadt verzeichnete in der Pfalz eine der stärksten Wachstumsraten und hat als eine von wenigen Städten überhaupt eine positive Wachstumsrate. Dies wird durch den Zuzug vieler junger Familien unterstützt. Somit kann Schifferstadt dem Geburtsratenrückgang gut entgegenwirken.[9][10] Seit in der „Wirtschaftswunder“zeit der 1950er und 1960er Jahre die ersten Gastarbeiter in die Stadt kamen, gehören zahlreiche Einwanderer, v.a. aus Italien und der Türkei, zur Bevölkerung der Stadt und haben sie wesentlich geprägt.

Jahr Einwohner
1920 11.500
1950 15.000
1980 17.250
2000 18.890
2005 19.240
2009 19.437

Religion[Bearbeiten]

  • evangelisch: 20,58 %
  • katholisch: 49,78 %
  • muslimisch: 13,2 %
  • sonstige/konfessionslos: 16,44 %

Mundart[Bearbeiten]

Die Schifferstadter Mundart gehört zum Pfälzischen. Sie basiert auf einem „rheinfränkischen Stammesdialekt“ und hat sich im Kontakt mit ihren Nachbarmundarten vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart zur heutigen Form weiterentwickelt.[11]

Hauptartikel: Pfälzische Dialekte

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Wasserturm

Als von Weitem her sichtbare Landmarke und Industriedenkmal stellt sich der Schifferstadter Wasserturm als Wahrzeichen der Stadt dar. Der 1931 erbaute Turm ist etwa 50 Meter hoch. Er zählt zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wenn es Nacht wird, erstrahlt der Turm in bunten Farben. In den ersten zwei Obergeschossen sind heute Büros der Pfälzischen Mittelrheingruppe untergebracht.

Altes Rathaus

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist das 1558 erbaute Alte Rathaus.[12] Dort versammelte sich früher das Gericht der Stadt. Das Gebäude ist eines der ältesten und prächtigsten Rathäuser in der Rheinpfalz.

Denkmäler[Bearbeiten]

In Schifferstadt sind unter anderem folgende Denkmäler, Gedenktafeln etc. vorhanden:[13]

Feuerwehr-Ehrenmal

„Den Feuerwehren des Rhein-Pfalz-Kreises“ wurde 2003 am Konrad-Adenauer-Platz ein Ehrenmal gesetzt, mit dem das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute gewürdigt wird.[14] Eine weitere Statue dieser Art findet sich nur noch in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin.

Edith-Stein-Gedenktafel

Sie findet sich zwischen den Gleisen 2 und 3 des Hauptbahnhofs Schifferstadt. Von hier stammt das letzte Lebenszeichen Edith Steins, weil der Zug, in dem sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde, hier hielt und Stein mit mehreren Personen auf dem Bahnsteig sprechen und Nachrichten austauschen konnte.[15]

Kriegsdenkmäler

Auf dem Stadtfriedhof und auf dem Waldfriedhof stehen Kriegsdenkmäler für die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten.

Gedenkstein an der ehemaligen Schifferstadter Synagoge

Der Gedenkstein wurde zum Andenken an die Schifferstadter Synagoge in der Bahnhofstraße 48 errichtet.

Skulptur Goldener Hut

Eine Skulptur des Goldenen Hutes steht auf der Verkehrsinsel der Kreuzung Herzog-Otto-Straße / Neustadter Straße / Speyerer Straße.

Wilfried-Dietrich-Denkmal

Es erinnert an den Schifferstadter Ringer und Olympiasieger Wilfried Dietrich.

Kirchen[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus (Kirchenstraße 14) wurde bereits 1101 für diese Stelle erwähnt, die heutige Kirche wurde 1854–1860 als dreischiffige Basilika im neuromanischen Stil aus Sandstein erbaut. Sie ist ein typisches Beispiel der frühen Schaffensperiode des Architekten August von Voit.

Die katholische Pfarrkirche St. Laurentius (Jägerstraße 14) wurde 1928–1929 im Zuge der Erweiterung Schifferstadts nach Süden erbaut. Der geometrisch bestimmte Bau mit dem spitzen Turm und dem den Innenraum dominierenden spitzbogigen, hölzernen Tonnengewölbe ist ein Werk des Architekten Albert Boßlet.

Die katholische Pfarrkirche Herz-Jesu (Salierstraße 104) wurde 1960–1961 erbaut. Sie ist auf ein Gelöbnis Pfarrer P. M. Weihmanns zurückzuführen, der während des Zweiten Weltkrieges als Pfarrer der Gemeinde St. Jakobus gelobte, eine Kirche zum Heiligsten Herzen Jesu zu errichten, wenn Schifferstadt von großen Kriegsschäden verschont bliebe. Unter Leitung des Architekten Oberbaurat W. Schulte wurde für den kreuzförmigen Bau der Kirche ein Tragegerippe aus Sichtbeton gegossen und die Wände gemauert. Der Altar steht im geometrischen Zentrum der Kirchenschiffe. Bischof Dr. Isidor Markus Emanuel weihte die Kirche am 22. Oktober 1961.

1501 wurde erstmals eine Kirche in Klein-Schifferstadt erwähnt. Um 1660 entstand dort die noch heute vorhandene protestantische Martin-Luther-Kirche (Langgasse 56).[25]Sie erhielt 1864 eine Gustav Schlimbach-Orgel. 1953/1954 wurde die ebenfalls protestantische Gustav-Adolf-Kirche (Lillengasse 99) erbaut, die seit 1994 unter Denkmalschutz steht.[26]

Im Osten des Ortes steht an der Straßengabelung Mannheimer Straße/Friedhofstraße eine ehemalige Flurkapelle aus dem Jahre 1837. Neben der Landstraße in Richtung Waldsee ist auf der rechten Seite am Waldrand eine katholische Kapelle zu finden, die zu Ehren der Mutter Gottes erbaut wurde. 2010 wurde im Gebiet „Im Lettenhorst“ eine Edith-Stein-Kapelle fertiggestellt.

Moschee[Bearbeiten]

Die Moschee in der Bahnhofstraße (Muslimische Gemeinde Schifferstadt e. V.) war die erste Moschee in Schifferstadt; sie besteht bis heute. Im Südosten der Stadt befindet sich ein Islamisches Gemeindezentrum (DITIB) mit Moschee (zuvor in der Burgstraße).[27]

Synagoge (zerstört)[Bearbeiten]

Früher stand in der Bahnhofstraße eine Synagoge, die während der Novemberpogrome 1938 geschändet und zerstört wurde.[28][29] Eine weitere Synagoge stand bis 1890 in der Hauptstraße. In der Stadt gab es auch eine jüdische Schule und ein rituelles Bad (Mikwe). Der jüdische Friedhof in Schifferstadt steht unter Denkmalschutz.

Museen[Bearbeiten]

  • Erstes Deutsches Ringermuseum (gegründet 2010)[30]
  • Heimatmuseum[31]

Bibliotheken und Archive[Bearbeiten]

Stadtbücherei

Die Stadtbücherei[32] Schifferstadt bietet Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, CDs und DVDs an. Das Angebot richtet sich an die Altersgruppen Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Zusätzlich findet man Leseecken und Internetanschluss. Es finden dort zudem regelmäßige Lesungen sowie Kabarett- und Musikveranstaltungen statt.

Kirchliche Büchereien

Es gibt kleinere konfessionelle Büchereien in verschiedenen kirchlichen Gemeindezentren.

Schulbibliotheken

An verschiedenen Schulen ist eine Schulbibliothek vorhanden.

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv[33] Schifferstadt wurde am 8. November 2000 eingeweiht. Alle Arten von Verzeichnissen, Urkunden, Plänen, Bildern, Plakaten und alten Schriften befinden sich dort.

Goldener Hut[Bearbeiten]

Goldener Hut

Im Jahre 1835 wurde bei Schifferstadt der Goldene Hut entdeckt. Heute wird dieses bedeutende Fundstück aus der europäischen Bronzezeit im Historischen Museum Speyer ausgestellt. Eine Nachbildung ist im Heimatmuseum Schifferstadt vorhanden.

Sport[Bearbeiten]

Wilfried-Dietrich-Halle

Überregionale Bedeutung im Sport hält Schifferstadt durch die Ringermannschaften des VfK Schifferstadt. Der VfK Schifferstadt ist mehrmaliger deutscher Mannschaftsmeister im Ringen. Hinzu kommt eine Vielzahl von Einzeltiteln, die Schifferstadter Ringer gewinnen konnten. Alleine Wilfried Dietrich, der so genannte „Kran von Schifferstadt“ wurde 23 Mal Deutscher Einzel-Meister und 1960 Olympiasieger während seiner Zeit beim VfK. Nach der Liquidation des VfK Schifferstadt, wurde der Verein Anfang 2007 unter VfK 07 Schifferstadt neu gegründet.

Der Fußballverein FSV Schifferstadt trat von 1960 bis 1963 in der zweitklassigen II. Division Südwest an und spielt heute in der Bezirksliga Vorderpfalz.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Die Stadt ist ringförmig von Autobahnen und Bundesstraßen umgeben. Schifferstadt ist durch die A 61 (KoblenzLudwigshafen – Dreieck Hockenheim – Heilbronn/Karlsruhe/Frankfurt) im Westen der Stadt an das überregionale Straßennetz angebunden. Im Osten verläuft die autobahnähnlich ausgebaute B 9. Außerdem hat Schifferstadt über diverse Land- und Kreisstraßen Anschluss in alle Richtungen.

Eisenbahn/ÖPNV[Bearbeiten]

Hauptbahnhof

Außerdem ist Schifferstadt an die S-Bahn RheinNeckar und den übrigen Regionalverkehr angebunden. Der Hauptbahnhof im Norden der Stadt wurde zum Start der S-Bahn 2003 komplett umgebaut und saniert. Am Hauptbahnhof Schifferstadt verkehren die S-Bahnlinien S1, S2, S3 und S4 der S-Bahn Rhein-Neckar. Zusätzlich verkehren alle zwei Stunden jeweils ein Regionalexpress RE4 in Richtung Mainz und Karlsruhe, einmal am Tag die RB49 nach Kaiserslautern sowie mehrmals am Tag die RB49 nach Wörth und Ludwigshafen. Einmal täglich verkehrt hier auch die S5 nach Eppingen. Mo-Fr wird Schifferstadt Hbf von einem Intercity Karlsruhe-Frankfurt, Mo-Do Frankfurt-Karlsruhe angefahren.

S-Bahn-Station Süd

Außerdem gibt es noch den S-Bahnhof Schifferstadt Süd im Süden der Stadt, nahe dem Schulzentrum. Er wird in den Richtungen Mannheim und Speyer je halbstündlich von den S3 und S4 angefahren. Auch halten mehrmals täglich Regionalbahnen nach Wörth und Ludwigshafen.

ÖPNV

Der Nahverkehr in Schifferstadt besteht zurzeit aus dem Ruftaxinetz.

Flugplatz[Bearbeiten]

Nördlich der Stadt befindet sich ein Segel- und Sportflugplatz.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Bauen[Bearbeiten]

Die Stadt verfügt über zwei Wohnneubaugebiete mit insgesamt 57 Hektar Bauland (Großer Garten im Osten der Stadt und Wiesenstraße/Münchbrühl im Westen) und hat mehr als 79 Hektar Gewerbefläche.

Industrie und Gewerbe[Bearbeiten]

Schifferstadt verfügt über etwa 4000 Arbeitsplätze.

Bedeutende Unternehmen:

Weitere ansässige Unternehmen sind:

  • Reifen Krupp (Reifenhandel)
  • KSI - Klaus Stahl Industrielackierungen (Beschichtungsbetrieb), diese lieferte unter anderem die Beschichtung für die Reichstagskuppel in Berlin.
  • Schlosser (Gemüsegroßhandel)
  • Pecolit (Kunststoffe)
  • Plastocell (Kunststoffe)
  • Staehle (Dosen und Verpackungen)
  • Wilhelmi (Großbäckerei)
  • Stadtwerke Schifferstadt (Stromnetz, Strom- und Gasversorgung, Abwasser und Stadtservice)
  • Thüga Energienetze GmbH (Erdgas- und Stromnetz) und Thüga Energie GmbH (Erdgas-/Stromversorgung)
  • Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe (Wasserversorgung)
  • Jakob Becker (Müllentsorgung/Mülldeponie)

Schifferstadt verfügt über zwei große Industriegebiete sowie ein Gewerbegebiet:

  • Industriegebiet Süd
  • Industriegebiet Nord
  • Gewerbegebiet Ost/Katzenbaumerschlag

Tourismus[Bearbeiten]

Für den Fremdenverkehr stehen sechs Hotels sowie zwei Pensionen zur Verfügung. Im Jahr 2008 übernachteten 26.621 Gäste. Der Tourismus in der Stadt ist in den letzten Jahren stark angestiegen.

Dienstleistung und Einkaufen[Bearbeiten]

Die Innenstadt von Schifferstadt ist Zentrum für Einkaufen, Dienstleistungen, Verwaltung, Kultur, Veranstaltungen und Gastronomie. Daneben deckt das Fachmarktzentrum den weiteren Bedarf und übernimmt auch die Versorgung des südlichen Stadtteils. Freitags findet auf dem Schillerplatz in der Innenstadt ein Wochenmarkt statt.

Medien[Bearbeiten]

Mit Ludwigshafen, Pirmasens, Speyer und Zweibrücken zählt Schifferstadt zu den fünf pfälzischen Städten, in denen zwei Tageszeitungen erscheinen. Die in Schifferstadt ansässige Tageszeitung ist das „Schifferstadter Tagblatt“.[34] Sie ist die meistgelesene hiesige Tageszeitung. Daneben existierte bis Ende Februar 2011 eine eigene Schifferstadter Lokalausgabe[35] der in Ludwigshafen erscheinenden Tageszeitung Die Rheinpfalz, die nun nur noch mit einer Lokalredaktion vor Ort vertreten ist. Außerdem war bis Ende 2011 der örtliche TV-Sender „Offener Kanal“ Ludwigshafen-Schifferstadt zu empfangen, dessen Trägerverein sich 2012 auflöste.[36][37]

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Rettichfrau-Denkmal

Schifferstadt liegt in einem der bedeutendsten Gemüseanbaugebiete Deutschlands.[38] Es verfügt über eine Anbaufläche von rund 1000 ha. Im Gebiet um Schifferstadt werden 85 % der deutschen Radieschenernte erzielt. Hier befinden sich der größte Rettich- und der größte Möhrenanbaubetrieb Deutschlands. Weitere Hauptanbaupflanzen sind Zwiebeln und Zucchini. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Schifferstadt auch ein bedeutendes Tabakanbaugebiet. Die Rohtabakfabrik C. A. Ringwald bestand hier bis zum Jahr 1995.[39]

Der Rettichanbau in Schifferstadt wird seit 1920 gefördert und wurde von zunehmender Bedeutung für die heimische Landwirtschaft. Schifferstadt wurde bekannt für seinen Rettich und feiert alljährlich ein fünftägiges Rettichfest, zu dem eine Rettichpolka und das traditionelle Rettichboxen gehören sowie alle fünf Jahre ein Rettichfestumzug. Der Rettich wird hauptsächlich „pur“ verzehrt und dafür zu einer Rettichspirale geschnitten, die mit Schnittlauch garniert zum Bier gereicht wird.

Behörden[Bearbeiten]

Neben der Stadtverwaltung findet man eine Polizeiinspektion (Schutzpolizei, Kriminalpolizei und Verkehrsdirektion), das Ordnungsamt, ein Notariat, die Bereitschaftspolizei und eine Jugendstrafanstalt (JSA) vor. Der Standort der Bereitschaftspolizei wurde 2013 geschlossen und nach Enkenbach verlegt.

Freizeit und Erholung[Bearbeiten]

Für Freizeitmöglichkeiten hat Schifferstadt einen Golfplatz, Strandbad, Hallen- und Freibad, Minigolf, 900 Hektar Stadtwald, Sportzentrum, Sportanlagen, Bolzplätze, Spielplätze, Basketballplätze, Parks, Bowlingcenter, Veranstaltungen, Jugendzentrum, Konzerthalle, Skatepark, Boulebahn, Grillhütte, Indoorspielplatz, Museum, Kletterwand, Konzerte und Ausstellungen, Ponyhof, Vereine und ähnliche.

Park- und Grünanlagen[Bearbeiten]

Neben den großen 900 Hektar Stadtwaldflächen im Süden und Wiesen um die Stadt besitzt Schifferstadt einige Parkanlagen.

  • Nordpark: Im Nordpark („Bahnweiher“) findet man eine Liegewiese als Ruhezone, Tischtennisplatten, zwei Spielplätze, Sitzbänke, einen See und eine Gaststätte mit Biergarten am Wasser.
  • Südpark: Des Weiteren gibt es den Schwanenweiher, eine kleine Parkanlage im Süden der Stadt, mit großem Teich, Springbrunnen und Spielplatz.
  • Vogelpark: Im Vogelpark gibt es eine Gaststätte, verschiedene Tierarten und einen Spielplatz.
  • Stadtwald: Er bietet Möglichkeiten für Wanderer, Jogger, Radtouren und Freizeitgestaltung.
  • Biosphärenreservat „Grüne Lunge“: Dieses liegt ungefähr 300 Meter westlich der Innenstadt und ist komplett der Natur überlassen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

An weiteren öffentlichen Einrichtungen verfügt Schifferstadt als Mittelzentrum über Stadtbibliothek, Stadtwerke, 11 Kindergärten und -tagesstätten, Jüdischer Friedhof, Stadtfriedhof, Waldfriedhof, Museum, Kreisbauschuttdeponie, Alten- und Pflegeheim, Seniorenresidenz, Betreutes Wohnen, Sozialstation, Behindertenheim, fünf Gemeindezentren, Wasserwerk, Gaswerk, Bauhof, DRK-Rettungswache, Hauptfeuerwache, Feuerwache 2 (Gefahrstoffzug), Festplatz, Notariat, Bereitschaftspolizei, sechs Kirchen und Jugendzentrum.

Sportanlagen[Bearbeiten]

Für sportliche Aktivitäten stehen zwei Fitnesscenter, ein Hallen- und Freibad, Fußballplätze, Tennisplätze mit Tennishalle, ein Squashcenter, ein Golfplatz, Leichtathletikstadion, ein Kegelcenter, Reitanlage, Sporthallen, Kletterwand, Städtische Sportanlagen und weitere Sportanlagen zur Verfügung.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen:

  • Februar: Straßenfasnacht
  • April: Frühlingsmarkt
  • Mai bis September: Waldfest
  • Juni: Oldtimer Rallye
  • Juni: Rettichfest (Stadtlauf, Messe, Festzelte, Radrennen, Boxen, Verkaufsoffener Sonntag, Rettichfestumzug alle fünf Jahre – nächster: 2016)
  • Juli: Fischerfest
  • Sommer: Swinging (Jazz in verschiedenen Restaurants der Innenstadt)
  • Sommer: Stadtfest
  • August: Jazz im Grünen (Open-Air Festival)
  • August: Triathlon
  • September: Stadtteilfest „Dörfelfest“
  • September: Obst- und Gemüsetag
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt
  • Dezember: Silvesterlauf

Bildung[Bearbeiten]

Gymnasium

Grundschulen:

  • Grundschule Süd (seit Beginn des Schuljahres 2006/2007 wurde in der Grundschule Süd die Ganztagsschule in Angebotsform eingeführt.)
  • Grundschule Nord

Weiterführende Schulen:

Förderschulen:

Sonstige Schulen:

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Personen, die in der Stadt gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Hieronymus Bock (1498–1554), Botaniker und Theologe, lebte zeitweise vor Ort.
  • Ernst von Gagern, (1807–1865), katholischer Pfarrer, Spross eines berühmten Adelsgeschlechts.
  • Albert Ferber (1923–2010), deutscher Meister im Halbschwergewicht (Ringen).
  • Hans-Jürgen Veil (* 1946), Olympischer Silbermedaillengewinner 1972 im Ringen (VfK Schifferstadt).
  • Markus Scherer (*20. Juli 1962 in Ludwigshafen), Olympischer Silbermedaillengewinner 1984 im Ringen (VfK Schifferstadt).
  • Claudio Passarelli (* 18. Januar 1965 in Ludwigshafen) ist ein deutscher Ringer und Weltmeister von 1989.

Literatur[Bearbeiten]

Bibliografie[Bearbeiten]

  • Martina Kees: Schifferstadter Bibliographie. In: Bernhard Kukatzki (Red.): Schifferstadt. Geschichte und Geschichten. Stadt, Schifferstadt 1998, S. 823-848. ISBN 3-00-002473-5.

Ortsgeschichte[Bearbeiten]

  • Georg Sturm: Geschichte meiner Heimatgemeinde. Stadt, Schifferstadt 1961.
  • Emil Sold: Von Bauern, Bomben und Besatzungszeiten. Bürger protokollieren Heimatgeschichte. Schifferstadt 1856-1948. Stadtsparkasse, Schifferstadt 1994. (Beiträge zur Schifferstadter Ortsgeschichte; 7.)
  • Bernhard Kukatzki (Red.): Schifferstadt. Geschichte und Geschichten. Stadt, Schifferstadt 1998. ISBN 3-00-002473-5.
  • Gerhard Sellinger: Beiträge zur Schifferstadter Geschichte. Geier-Druck-Verlag, Schifferstadt 2004.

Bildbände[Bearbeiten]

  • Martin Kerth: Aus Schifferstadts Vergangenheit. 210 Tuschzeichnungen, davon 3 farbig, gezeichnet von Martin Kerth. Verein für Heimatpflege, Schifferstadt 1979.
  • Gerhard Fischer (Text): Schifferstadt. Vun morgens bis owends. Ein Portrait in 216 Bildern. Stadtverwaltung, Schifferstadt 1989.
  • Bernhard Kukatzki: Schifferstadt. Ein historischer Bilderbummel. Sutton, Erfurt 2000. ISBN 3-89702-233-8.
  • Schifferstadt. 1950–2000. Bilder aus einem halben Jahrhundert. Verein für Heimatpflege, Schifferstadt 2000.
  • Herbert Wagner, Gerhard Sellinger: Schifferstadt auf alten Postkarten. Ein heimatkundlicher Spaziergang durch ein aufstrebendes Dorf. Geier-Druck-Verlag, Schifferstadt 2005.

Biografie[Bearbeiten]

  • Monika Schleicher: Schifferstadter Originale. Eine Sammlung der Magazin-Serie im Schifferstadter Tagblatt. Teil 1-2. Geier-Druck-Verlag, Schifferstadt 2009–2010.

Bevölkerung[Bearbeiten]

  • Emil Georg Sold, Bernhard Kukatzki: Die Schifferstadter Juden. Ein Lesebuch. Stadtsparkasse, Schifferstadt 1988.
  • Orte der Erinnerung. Zum Gedenken an die Schifferstadter Juden. Hrsg.: Stadtarchiv Schifferstadt. Konzeption, Gestaltung, Texte: Gerhard Sellinger und Johann Benedom. Geier Druck Verlag, Schifferstadt 2012. 24 S.
  • Johann Benedom: Familien und Einwohner in Schifferstadt. Bd. 1-2. Benedom, Schifferstadt 2001–2006.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schifferstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Schifferstadt – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Wetterstation Schifferstadt (Queckbrunnerhof)
  3. Vgl. Abschrift in Monumenta Germaniae Historica
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 515
  5. Bernhard Kukatzki: "Der Herr sei uns freundlich und wohne mit seinem Segen unter uns." Die Mennonitengemeinde Kohlhof. In: Schifferstadt. Geschichte und Geschichten (1998), S. 689-700
  6. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadtrat. Zugriff am 29. Dezember 2010
  7. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.
  8. Gemeindestatistik Schifferstadt (Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)
  9. Bevölkerung von Schifferstadt im Wechsel der Jahrhunderte. In: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd 8 (1974/77), S. 354-365
  10. Bernhard Kukatzki: Die Bevölkerungsentwicklung Schifferstadts. 1469/70-1997. In: Schifferstadt. Geschichte und Geschichten (1998), S. 582-586
  11. Rudolf Post: Kiddere, Kodere und Anilin-Deutsch. Die Schifferstadter Mundart. In: Schifferstadt. Geschichte und Geschichten (1998), S. 733-754 (738).
  12. 450 Jahre Altes Rathaus Schifferstadt. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Schifferstadt e. V. Geier, Schifferstadt 2009
  13. Karl Spindler: Zeitzeugen in Schifferstadt. Wegekreuze, Gedenksteine, Ehrentafeln, Mahnmale und Bildstöcke in Schifferstadt. O.O. 2006
  14. Feuerwehr-Ehrenmal enthüllt. In: Die Rheinpfalz / Ludwigshafener Rundschau vom 5. Mai 2003. ZDB-ID 209783-7
  15. Bahnhof Schifferstadt, 7. August 1942. In: Joachim Feldes: Edith Stein und Schifferstadt. 2. korrig. Aufl. Schifferstadt 2011, S. 57-75. ISBN 3-00-002724-6
  16. 900 Jahre St. Jakobus-Kirche. In: Gerhard Sellinger: Beiträge zur Schifferstadter Geschichte, 2004, S. 143-167
  17. (Clemens Jöckle, Rudolf Gieser:) Kath. Pfarrkirche St. Jakobus Schifferstadt. Schnell und Steiner, München, 1985. (Kleine Kunstführer; 1517.)
  18. Rudolf Köstlmaier: Aus einer Filiale Iggelheims erwuchs eine blühende eigene Pfarrei. Zur Geschichte der reformierten und später protestantischen Kirchengemeinde von Schifferstadt. In: Schifferstadt. Geschichte und Geschichten (1998), S. 649-662.
  19. 75 Jahre St. Laurentius-Kirche. In: Gerhard Sellinger: Beiträge zur Schifferstadter Geschichte, 2004, S. 169-179
  20. 50 Jahre Gustav-Adolf-Kirche. In: Gerhard Sellinger: Beiträge zur Schifferstadter Geschichte, 2004, S. 181-191
  21. Kukatzki, Bernhard: „Die Missionsarbeit war sehr schwierig“. Die Neuapostolische Kirchengemeinde Schifferstadt. In: Schifferstadt. Geschichte und Geschichten (1998), S. 725-730
  22. Eingeweiht am 3. Mai 1992. Vgl. Marienkapelle vor 20 Jahren eingeweiht – am 6. Mai Marienandacht. In: Schifferstadter Tagblatt Nr. 69 vom 21. März 2012. ZDB-ID 1019722-9.
  23. 20. Jahrestag der Einweihung der Kapelle „Maria Frieden“ gefeiert. In: Schifferstadter Tagblatt Nr. 109 vom 10. Mai 2012. ZDB-ID 1019722-9.
  24. Markus Müller: Oase des Friedens am Stadtrand. Die Schifferstadter Marienkapelle besteht seit 20 Jahren. In: Die Rheinpfalz / Ludwigshafener Rundschau Nr. 146 v. 26. Juni 2012, Rhein-Pfalz-Kreis. ZDB-ID 209783-7.
  25. http://www.evkirche-schifferstadt.de/html/lutherkirche.html
  26. http://www.evkirche-schifferstadt.de/html/gustav-adolf-kirche.html
  27. Kukatzki, Bernhard: In: Schifferstadt. Geschichte und Geschichten (1998), S. 731–732
  28. Schifferstadt (Rhein-Pfalz-Kreis). Jüdische Geschichte/Synagoge. In: Alemannia Judaica. Zugriff am 29. Dezember 2010
  29. Schifferstadt.. In: Synagogen-Internet-Archiv. Zugriff am 29. Dezember 2010
  30. 1. Deutsches Ringemuseum Schifferstadt. Zugriff am 30. August 2012.
  31. Heimatmuseum Schifferstadt. Zugriff am 29. Dezember 2010
  32. Stadtbücherei Schifferstadt. Zugriff am 30. Auguwst 2012
  33. Stadtarchiv Schifferstadt. Zugriff am 30. August 2012.
  34. Schifferstadter Tagblatt. ZDB-ID 1019722-9. Zugriff am 9. Januar 2012.
  35. Die Rheinpfalz / Ludwigshafener Rundschau, Ausgabe Schifferstadt. ZDB-ID 1212585-4.
  36. Gereon Hoffmann: Sendeschluss in Schifferstadt. Der Förderverein des Offenen Kanals löst sich auf, das Vermögen wird der Stadt übertragen – Wer filmen will, muss nach Ludwigshafen. In: Die Rheinpfalz / Ludwigshafener Rundschau Nr. 172 vom 26. Juli 2012. ZDB-ID 209783-7.
  37. Förderverein Offener Kanal Schifferstadt e.V. wird aufgelöst. (Information der Stadtverwaltung Schifferstadt.) Zugriff am 30. August 2012.
  38. Gerhard Sellinger: Schifferstadt – Zentrum des deutschen Gemüseanbaus. Die uralte Tradition lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. In: Heimat-Jahrbuch. Rhein-Pfalz-Kreis. Bd. 27 (2010), S. 79-87.
  39. Denise Mattern: Der Tabak schrieb in Schifferstadt ein eigenes Kapitel. Die wechselvolle Geschichte von Tabakpflanzern und Tabakhändlern. In: Heimat-Jahrbuch. Rhein-Pfalz-Kreis. Bd. 27 (2010), S. 53-68.
  40. Pfarrer Ernst Ripplinger – Ein Seelsorger mit sozialer Verantwortung. In: Gerhard Sellinger: Beiträge zur Schifferstadter Geschichte, 2004, S. 7-25
  41. Karl Kolb – Ein Leben für die Fliegerei. In: Gerhard Sellinger: Beiträge zur Schifferstadter Geschichte, 2004, S. 27-45
  42. Georg Sturm – Heimatforscher aus Passion. In: Gerhard Sellinger: Beiträge zur Schifferstadter Geschichte, 2004, S. 47-57
  43. Georg May: „Bären-May“ der pfälzische Separatist oder Das gute Wollen. Eigene Erlebnisse von Georg May. Bd. 1 (alles). Selbstverlag, Schifferstadt 1929
  44. Gerhard Gräber, Matthias Spindler: Junger Herr vor 1914. Georg May, der spätere Separatist, und sein Heimatort Schifferstadt in der Zeit bis zum 1. Weltkrieg. Eine Teilbiographie. Gräber & Spindler, Schifferstadt 2006 (2007).
  45. * 22. November 1905 (Schifferstadt) † 9. Januar 1987 (Dumont [New Jersey, USA]). Ca. 400 Kompositionen. Rheinland-Pfälzische Personendatenbank. Zugriff am 9. Januar 2012.
  46. Franz Funk. Kurzinfo. Zugriff am 9. Januar 2012.
  47. Emil Schuster. In: Literatur-Lexikon Rheinland-Pfalz. LiteraturBüro e.V., Mainz 2002–. (Datenbank). Zugriff am 29. Dezember 2010