Schillingstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schillingstedt
Schillingstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schillingstedt hervorgehoben
51.23138888888911.2025146Koordinaten: 51° 14′ N, 11° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Sömmerda
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Kölleda
Höhe: 146 m ü. NN
Fläche: 6,46 km²
Einwohner:

231 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99625
Vorwahl: 03635
Kfz-Kennzeichen: SÖMVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 16 0 68 047
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 1
99625 Kölleda
Webpräsenz: www.koelleda.de
Bürgermeister: Ulrich Zöller
Lage der Gemeinde Schillingstedt im Landkreis Sömmerda
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Über dieses Bild
Kirche St. Andreas in Schillingstedt

Schillingstedt ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Sömmerda und verwaltungsrechtlich Teil der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Schillingstedt liegt in dem fruchtbaren Thüringer Becken an der Bundesstraße 85 von Weimar nach Bad Frankenhausen und weiter. Östlich befindet sich Beichlingen. Die Bundesautobahn 71 tangiert die westliche Flur des Dorfes.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Dorf wurde am 19. April 1227 erstmals urkundlich erwähnt als Silgenstat.[2] Von 1498 bis 1554 fand der Bau der Kirche Sankt Andreas statt. 1840 wurde der Bau der Schillingstedter Bockwindmühle abgeschlossen. Nach dem Weltkrieg 1918 folgte an der Kirche der Bau des Kriegerdenkmals für die 18 im Ersten Weltkrieg gefallenen und 2 vermissten Soldaten aus dem Ort. Im Zweiten Weltkrieg verlor Schillingstedt 25 Soldaten. Am 11. April 1945 zog die US-Armee kampflos in das Dorf ein und übergab es Anfang Juli an die Rote Armee. Damit wurde es Teil der SBZ und ab 1949 der DDR. In den 1950er Jahren erfolgte die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl:

  • 1994 - 292
  • 1995 - 278
  • 1996 - 273
  • 1997 - 279
  • 1998 - 298
  • 1999 - 293
  • 2000 - 289
  • 2001 - 286
  • 2002 - 290
  • 2003 - 291
  • 2004 - 286
  • 2005 - 278

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

  • seit 2010  : Uli Zöller
  • 1990 - 2010: Rudi Becker
  • 1982 - 1990: Christine Rothhardt
  • 1959 - 1982: Hermann Wernecke
  • 1951 - 1959: Rudolf Grassal
  • 1949 - 1951: Paul Bergmann
  • 1939 - 1949: Kurt Lorenz
  • 1923 - 1939: Hermann Mänz
  • 1892 - 1923: Otto Rohe
  • 1880 - 1892: Hermann Herold
  • 1874 - 1880: Lomerus Löhmar
  • 1848 - 1874: Lebrecht Bergmann
  • 1830 - 1848: Luscas Weise
  • 1815 - 1830: Gotthald Eichholz

[Bearbeiten] Ortspartnerschaft

Eine Partnerschaft besteht zu Schillingstadt, einem Ortsteil der Gemeinde Ahorn in Baden-Württemberg.

[Bearbeiten] Vereinsleben

In Schillingstedt gibt es folgende Vereine:

[Bearbeiten] Umgebung

Schillingstedter Teiche: Als "Ersatz" für durch den Autobahnbau A 71 versiegelte Flächen wurden fünf neue Teiche und eine Schilffläche neben dem Bach in Nachbarschaft zum Ort angelegt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Wolfgang Kahl:Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 249

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Schillingstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien