Schiltach (Fluss)
| Schiltach | ||
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Die Schiltach in der gleichnamigen Stadt Schiltach kurz vor der Mündung in die Kinzig |
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| Daten | ||
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| Gewässerkennzahl | DE: 2342 | |
| Lage | Baden-Württemberg, Deutschland | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Kinzig → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | Langenschiltach | |
| Quellhöhe | ca. 895 m ü. NN | |
| Mündung | In Schiltach48.2906718.342206323Koordinaten: 48° 17′ 26″ N, 8° 20′ 32″ O 48° 17′ 26″ N, 8° 20′ 32″ O48.2906718.342206323 |
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| Mündungshöhe | ca. 323 m ü. NN | |
| Höhenunterschied | ca. 572 m | |
| Länge | 29,3 km[1] | |
| Abfluss | MQ |
2,31 m³/s |
| Rechte Nebenflüsse | Göttelbach, Kirnbach | |
| Linke Nebenflüsse | Lauterbach, Reichenbächle | |
| Mittelstädte | Schramberg | |
| Kleinstädte | Schiltach | |
Die Schiltach ist ein linker Nebenfluss der Kinzig im mittleren Schwarzwald. Sie entspringt in Langenschiltach, einem kleinen Ort in der Nähe von St. Georgen, fließt dann zwischen der Ortschaft Tennenbronn und der Stadt Schramberg durch das schluchtartige Bernecktal, wo der Fluss selbst auch Berneck genannt wird.
Nach Schramberg fließt der Fluss durch die bäuerliche Streusiedlung Lehengericht und erreicht nach 29 Kilometern in der Stadtmitte von Schiltach seine Mündung in die Kinzig.
Eine gewisse Berühmtheit erlangt der Fluss durch die Da-Bach-na-Fahrt: Jedes Jahr am Rosenmontag fahren in Schramberg 40 Teams mit selbstgebauten Wassergefährten (Zubern) und verschiedenen Mottothemen durch das Flussbett.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Name
Zwischen der Ortschaft Tennenbronn und der Stadt Schramberg fließt die Schiltach durch das schluchtartige Bernecktal und wird in diesem Abschnitt bis zur Einmündung des Lauterbachs am Bruckbeck auch Berneck genannt. Dieser Name stammt von der oberhalb des Tales stehenden Burgruine Berneck.
[Bearbeiten] Nebenflüsse
Im Folgenden werden die Nebenflüsse der Schiltach in Fließrichtung genannt.
- Kirnbach
- Lauterbach
- Göttelbach
- Eselbach
- Kienbach
- Erdlinsbach
- Reichenbächle
[Bearbeiten] Bedeutung als Verkehrsweg
Die Schiltach diente bis zum Ende des 19. Jahrhunderts der Flößerei als Transportweg. Die 1892 eröffnete Bahnstrecke Schiltach–Schramberg entlang des Schiltachtales wurde 1989 stillgelegt und 1992 bis auf wenige Relikte abgebaut.
[Bearbeiten] Wasserführung
Der mittlere Wasserstand (1993–2003) am Pegel Hinter-Lehengericht liegt bei 0,34 m, der mittlere Abflusswert bei 2,31 m³/s.[2]
[Bearbeiten] Städte und Ortschaften in Fließrichtung
- St.Georgen-Langenschiltach
- Schramberg-Tennenbronn
- Schramberg
- Schiltach-Lehengericht
- Schiltach
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten und Bauwerke
- Burgruine Falkenstein, Schramberg
- Festungsruine Hohenschramberg
- Burgruine Schilteck, Schramberg
- Die Fachwerk-Altstadt von Schiltach
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Gewässernetzkarte der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
- ↑ Hochwasser-Vorhersagezentrale Baden-Württemberg