Schiltberg

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Dieser Artikel handelt von der deutschen Gemeinde Schiltberg. Zur gleichnamigen Siedlung in der Schweiz siehe Guggisberg.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schiltberg
Schiltberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schiltberg hervorgehoben
48.46666666666711.25455Koordinaten: 48° 28′ N, 11° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Kühbach
Höhe: 455 m ü. NN
Fläche: 29,81 km²
Einwohner:

1.870 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86576
Vorwahl: 08259
Kfz-Kennzeichen: AIC
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 162
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Ortsstraße 13
86576 Schiltberg
Webpräsenz: www.schiltberg.de
Bürgermeister: Josef Schreier (CSU / Freie Wgem. / Parteilose Wgem.)
Lage der Gemeinde Schiltberg im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Schiltberg ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kühbach.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Schiltberg liegt in der Planungsregion Augsburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Allenberg, Aufhausen, Rapperzell, Ruppertszell, Schiltberg.

[Bearbeiten] Geschichte

Schiltberg gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.503, 1987 dann 1.637 und im Jahr 2000 1.774 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den 1970er Jahren wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Aufhausen (am 1. Juli 1970), Allenberg (am 1. Januar 1971), Ruppertszell (am 1. Januar 1972) und Rapperzell (am 1. Juli 1972) nach Schiltberg eingemeindet.[2]


[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat Schiltbergs setzt sich seit 2008 aus dem 1. Bürgermeister und zwölf Gemeinderäten der Christlich Soziale Union in Bayern (CSU)/Freie Wählergemeinschaft/Parteilose Wählergemeinschaft zusammen.

[Bearbeiten] Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Blau und Silber; oben nebeneinander drei durchgehende, senkrecht stehende silberne Rauten, unten ein durchgehendes schwarzes Tatzenkreuz.

[Bearbeiten] Partnergemeinde

Seit 1987 besteht mit dem oberösterreichischen Markt Schwertberg eine offizielle Partnerschaft.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 12, im produzierenden Gewerbe 72 und im Bereich Handel und Verkehr 16 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 22 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 626. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 7 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 74 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1267 ha, davon waren 828 ha Ackerfläche und ha Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Verkehr

Der nächste Bahnhof ist Radersdorf an der Bahnstrecke Augsburg–Ingolstadt, 8 km nordwestlich von Schiltberg. Ebenso ist der Bahnhof Altomünster (Anbindung an den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund) 8 km entfernt.

[Bearbeiten] Bildung

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • ein Kindergärten mit 50 Kindergartenplätzen und 50 Kindern
  • eine Grundschule mit 4 Lehrern und 97 Schülern

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 415

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Schiltberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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