Schirmitz
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neustadt a.d.Waldnaab | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Schirmitz | |
| Höhe: | 393 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,96 km² | |
| Einwohner: |
2.057 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 415 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92718 | |
| Vorwahl: | 0961 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 74 154 | |
| Gemeindegliederung: | 1 Ortsteil | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstr. 12 92718 Schirmitz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Balk (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Schirmitz im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab | ||
Schirmitz ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Schirmitz, der weitere drei Gemeinden (Pirk, Bechtsrieth und Irchenrieth) angehören.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Schirmitz liegt in der Planungsregion Oberpfalz-Nord. In unmittelbarer Nähe zum Oberzentrum Weiden gelegen befindet sich die Gemeinde am östlichen Rand der so genannten Weidener Bucht, einer flachen Ebene, die sich um die Stadt Weiden herum erstreckt. Östlich von Schirmitz erstrecken sich die ersten Ausläufer des Oberpfälzer Waldes, welche das Gelände hügelig und landschaftlich attraktiv machen. So hat man von der Erhebung im südöstlichen Gemeindegebiet an der Straße zu Bechtsrieth einen wunderbaren Blick über die gesamte Weidener Bucht inklusive den beeindruckenden Basaltkegeln von Parkstein und Rauher Kulm. Schirmitz liegt an der Waldnaab, einem Fluss, der die Oberpfalz von Nord nach Süd nahezu vollständig durchquert (im späteren Verlauf nur noch als Naab bezeichnet).
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde hat Schirmitz als einzigen amtlich benannten Ortsteil[2].
Es gibt nur die Gemarkung Schirmitz.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Gemeinde Schirmitz wurde im Jahr 1223 erstmalig urkundlich erwähnt (ein gewisser Marcward von Schirnwitz tritt dort als Zeuge in einer Urkunde zwischen Diepold von Leuchtenberg und Heinrich von Ortenburg-Murach auf). Der Ort war später Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark der Freiherren von Hannakam, deren Sitz Schirmitz war. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Die Tabelle verdeutlicht die Einwohnerentwicklung Schrimitz ab 1970.
| 1970 | 1987 | 2000 | 2008 |
|---|---|---|---|
| 1.721 | 1.624 | 2.139 | 2.092[3] |
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Gespalten; vorne unter silbernem Schildhaupt, darin ein blauer Balken, in Rot ein linksgewendeter goldener Löwenrumpf, hinten unter blauem Schildhaupt in Silber ein roter Drachenrumpf.
Die Gemeinde führt das Wappen seit 1980.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Wirtschaft von Schirmitz ist vornehmlich kleinbetrieblich strukturiert. Kleine und mittlere Unternehmen insbesondere im Handwerk prägen die Unternehmenslandschaft. So finden sich in der Gemeinde mehrere holzverarbeitende Betriebe, Garten- und Landschaftsbau, Friseure sowie Metzger und Gaststätten. Ein mittlerweile nur noch sehr geringer Prozentsatz der Einwohner geht Tätigkeiten im Bereich der Land- und Forstwirtschaft nach. Größere industrielle Betriebe dagegen fehlen.
Im Süden von Schirmitz befindet sich eine größere 110 kV-Umspannanlage der E.ON.
[Bearbeiten] Pfarrei und Kirche
Die Pfarrei Schirmitz umfasst neben der Gemeinde Schirmitz auch die mit betreuten Orte Bechtsrieth und Trebsau. Im Ortsgebiet von Schirmitz existieren zwei Kirchen: die Jakobskirche (im Volksmund "Alte Kirche") und die Pfarrkirche "Maria Königin" (im Volksmund "Neue Kirche"). Bis zum Jahr 1958 war die Jakobskirche die einzige Kirche in Schirmitz und damit als Pfarrkirche auch Zentrum des religiösen Lebens. Sie liegt (zusammen mit Friedhof, Pfarrhaus, altem Kindergarten bzw. heutiger "Jakobsklause") am südlichen Ortsausgang von Schirmitz. St. Jakob ist eine Chorturmkirche, die wohl um das Jahr 1300 erbaut wurde. Typisch hierfür ist der direkt über dem Altarraum gebaute Turm, an dem sich ein einschiffiges Langhaus anschließt. Im Jahr 1957 wurde der Grundstein für die neue Pfarrkirche "Maria Königin" gelegt. Der symbolische Grundstein ("lapis primarius") ist im Sakristei-Bereich der neuen Kirche zu sehen. Bereits Ende des Jahres 1958 konnten - in der allerdings noch nicht ganz fertig gestellten Kirche - schon Messfeiern gehalten werden. Seitdem ist Maria Königin die Pfarrkirche der Gemeinde Schirmitz. Die Jakobskirche wird dagegen vor allem für Hochzeiten, Beerdigungen und vereinzelte Gottesdienste genutzt.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111107/172045&attr=OBJ&val=988
- ↑ http://www.schirmitz.de/rathaus.htm
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Quellen
- Schuster, A.W.: Heimatchronik der Gemeinde Schirmitz. Weiden 1998.
- Lambel, H.: Schirmitzer Geschichten aus 4 Jahrhunderten. Weiden 2004.
- Cultheca - Kirchenführer (Hrsg.): Kirchenführer für die Kirchen von Schirmitz, Regensburg 2002.
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