Schisslaweng

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Schisslaweng [ʃɪslɑˈvɛŋ] bzw. Zislaweng ist ein aus dem Französischen gebildetes Wort. Eine Deutung besagt, dass es eine Verballhornung aus „ainsi cela vint“ („so ging das vor sich“) ist [1], eine andere geht davon aus, dass es von c'est le vent („das ist der Wind“) herrührt. Den Ursprung fand es vermutlich im Berliner Raum mit den Glaubensflüchtlingen aus Frankreich (Hugenotten) Ende des 17. Jahrhunderts. Bis heute wird das Wort vor allem in der Berliner Mundart verwendet.

Mit dem Wort werden nicht näher definierte, visuelle Zusätze oder Ergänzungen kleinerer Art an Schriften oder Objekten bezeichnet. Diese sind nicht für das Verständnis notwendig, sollen dem Ganzen aber eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Ähnliche Ausdrücke sind „mit dem gewissen Extra“ oder „mit Pfiff“.

Tut man etwas mit „einem Schisslaweng“, so geschieht dies mit Schwung, Leichtigkeit, Unbeschwertheit. Beispielsweise kann ein schnellgezogener Strich unter einer Unterschrift als Schisslaweng bezeichnet werden.

Bekanntheit außerhalb Berlins erlangte das Wort durch das gleichnamige Lied des Liedermachers Klaus Hoffmann auf dessen CD Hoffmann – Berlin.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wörterbuch der Redensarten, Herkunft und Bedeutung.Duden, 2.überarbeitete und ergänzte Auflage,S.293