Schlacht bei Alling
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Die Schlacht bei Alling im heutigen Landkreis Fürstenfeldbruck war die Entscheidungsschlacht des Bayerischen Krieges. Die Herzöge von Bayern-München, Ernst und Wilhelm III. schlugen am 19. September 1422 ihren Vetter Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt.
Bekannt ist die Schlacht durch den spektakulären Sturz von Ernsts Sohn Albrecht III. Albrechts Pferd war inmitten der feindlichen Truppen verletzt zusammengebrochen, worauf Ernst sich zu seinem Sohn durchkämpfte und diesen rettete. Die Schlacht selbst ähnelte eher einem Scharmützel, die Ingolstädter wurden bereits nach einem kurzen Schlagabtausch zum Rückzug gezwungen. Viele von ihnen flohen nach Norden, wo die Schwergepanzerten unter ihnen im Moor steckenblieben. Die Münchener Herzöge konnten deshalb über 400 Gefangene machen, die sie aber schon bald wieder freiließen.
Heute erinnert noch die von Herzog Ernst gestiftete Votivkirche in Hoflach an die Schlacht. Ein Fresko in der Kapelle stellt die siegreichen Münchener mit ihren Truppen dar.

