Schlacht bei Königgrätz

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Dieser Artikel behandelt das Ereignis; zum Gemälde siehe Schlacht bei Königgrätz (Gemälde).
Schlacht bei Königgrätz
Teil von: Deutscher Krieg
Schlacht von Königgrätz (Gemälde von Georg Bleibtreu)
Schlacht von Königgrätz (Gemälde von Georg Bleibtreu)
Datum 3. Juli 1866
Ort Sadowa, Maslowed, Chlum in Böhmen
Ausgang entscheidender Sieg der Preußen
Konfliktparteien
Preussen KonigreichKönigreich Preußen Preußen Osterreich KaisertumKaisertum Österreich Österreich
Königreich SachsenKönigreich Sachsen Sachsen
Befehlshaber
Preussen KonigreichKönigreich Preußen Helmuth von Moltke
Preussen KonigreichKönigreich Preußen Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen
# Herwarth von Bittenfeld
Osterreich KaisertumKaisertum Österreich Ludwig von Benedek
Truppenstärke
221.000 Soldaten[1]
702 Kanonen
215.000 Soldaten[1] (22.000 Sachsen)
650 Kanonen
Verluste
1.929 Tote
276 Vermisste
6.948 Verletzte
940 Pferde
5.658 Tote
7.410 Vermisste
7.574 Verletzte
22.170 Gefangene
6.000 Pferde
116 Kanonen

In der Schlacht bei Königgrätz trafen im Deutschen Krieg die Truppen Preußens beim Dorf Sadowa am 3. Juli 1866 auf die Armeen Österreichs und Sachsens. In einem Gelände von etwa zehn Kilometer Breite und fünf Kilometer Tiefe bekämpften sich über 400.000 Soldaten in einer verlustreichen Schlacht. Zentren der Kämpfe bildeten die strategisch wichtigen Hügel Svíb bei Maslowed und Chlum bei Schestar. Durch den Sieg in dieser kriegsentscheidenden Schlacht wurde Preußen Führungsmacht in Deutschland und Bismarck setzte damit die kleindeutsche Lösung durch. Die Schlacht gilt als einer der Wegbereiter für die Deutsche Reichsgründung 1871.

Während die Schlacht im Deutschen und den meisten anderen Sprachen nach Königgrätz benannt wurde wird sie in Frankreich meist korrekter nach dem Ort Sadowa benannt.

Vorgeschichte des Krieges von 1866[Bearbeiten]

Nach den napoleonischen Kriegen wurde zwischen den europäischen Mächten auf dem Wiener Kongress die alte zwischenstaatliche Ordnung in Europa weitgehend wiederhergestellt. Aus den Trümmern des Heiligen Römischen Reiches war der Deutsche Bund als loser Staatenbund hervorgegangen, der Teile Preußens und Österreichs beinhaltete. Die Ursache des preußisch-österreichischen Kriegs lag in den Spannungen zwischen den Mächten Preußen und Österreich, die im Kampf um die Vorherrschaft im Deutschen Bund (unter anderem infolge der Unionspolitik Preußens) immer größer wurden. Den Anlass zum Krieg gab der Konflikt um den Besitz der von Österreich und Preußen gemeinsam verwalteten Gebiete Schleswig und Holstein im Anschluss an den deutsch-dänischen Krieg. 1865 konnten die Gegensätze noch einmal in der Gasteiner Konvention beigelegt werden, indem sich Österreich auf die Verwaltung von Holstein beschränkte. Als aber Preußen entgegen den Bestimmungen dieses Abkommens Holstein besetzte, erklärte Österreich die Mobilmachung der Bundesarmee. Darauf trat Preußen aus dem Deutschen Bund aus und erklärte am 19. Juni 1866 Österreich den Krieg.

Auf Seiten Österreichs standen die deutschen Mittelstaaten mit Bayern, Hannover, Sachsen, Württemberg, Baden sowie diverse deutsche Kleinstaaten.

An Preußens Seite standen die meisten thüringischen Kleinstaaten (Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach war die Ehefrau des preußischen Königs), einige norddeutsche Länder sowie Italien, welches im Falle eines Sieges Venetien von Österreich erhalten sollte.

Militärgeschichtliche Bedeutung[Bearbeiten]

Prinz Friedrich Karl befehligt preußische Truppen

Die Bedeutung der Schlacht bei Königgrätz ist sowohl im allgemeinen politischen Zusammenhang als auch als Markstein der militärstrategischen Entwicklung in Europa zu sehen. Mit Königgrätz beginnt das Zeitalter der großen Manöver von Massenheeren, die mit der nun ausgebauten Eisenbahn schnell und einzeln bewegt wurden und im Unterschied etwa zur napoleonischen Epoche reine Feuergefechte (Feuertaktik) führten. Das Bajonett als kampfentscheidende, weil in der konkreten Gefechtssituation Mann gegen Mann einzusetzende Waffe (Stoßtaktik) wurde durch die ansatzweise Automatisierung der Handfeuerwaffen endgültig historisch. Zugleich wurde hier jedoch die Auftragstaktik erstmals in großem Stil angewandt, jene auf Friedrich II. und Napoleon gleichermaßen zurückgehende Weiterentwicklung der ursprünglich durch die Lineartaktik bedingten engen Bindung auch der mittleren Truppenoffiziere an die strikten operativen Vorgaben der Armeebefehlshaber zu selbstständiger, eigenverantwortlicher und den jeweiligen Geländeverhältnissen flexibel anzupassender Truppenführung. Nun konnten bereits Kompaniechefs, also Offiziere im Hauptmanns- oder auch Leutnantsrang, im Zweifelsfall nach eigenem Ermessen Entscheidungen treffen, ohne eine Abstrafung durch vorgesetzte Kommandos wegen Ungehorsams befürchten zu müssen.

Fast noch wichtiger nimmt sich die Mobilisierung großer Truppenmassen durch den modernen Eisenbahnverkehr aus: Der Generalstabschef Helmuth von Moltke nutzte konsequent die Mittel des maschinenbetriebenen Fernverkehrs, um seine komplizierten, auf exakte Einhaltung des Zeitrahmens angewiesenen Aufmarschpläne verwirklichen zu können. Clark[2] meint aber dazu, dass Moltkes aufwändige logistische Planung Preußen um ein Haar ins Verderben gestürzt hätte, da die Nachschubzüge erst eintrafen, als die Schlacht von Königgrätz schon gewonnen war.

Insofern hatte die Eisenbahn (noch) keine wirkliche Bedeutung für die Schlacht, zumal die sächsischen Lokomotivführer einen Einsatz von sächsischen Lokomotiven verhinderten, indem sie massenweise Lokomotiven nach Eger verbrachten, um sie den Preußen zu entziehen.

Die sogenannte Lokomotivflucht nach Eger

Ebenso bahnbrechend wirkte die Überholung traditioneller militärischer Kommunikation. Der Meldereiter der vorindustriellen Epoche wurde mehr und mehr durch Telegrafie ersetzt. Diese Faktoren fanden in der politisch bedeutungsvollen Schlacht von Königgrätz ihre erstmalige Anwendung und Bestätigung in Europa.

All diese Entwicklungen hatten sich schon im Sezessionskrieg (1861–1865) abgezeichnet. Im Vorfeld des preußisch-österreichischen Krieges hatte Preußen Militärbeobachter auf Seiten der Nordstaaten in den Sezessionskrieg geschickt, die dort den Einsatz von Eisenbahn, Telegraph und moderner Kriegstechnik beobachteten.

Das preußische Zündnadelgewehr konnte im Vergleich zu den bis dahin gebräuchlichen Vorderladern nicht nur wesentlich schneller, sondern auch im Liegen, also in Deckung, nachgeladen werden. Der damalige Sekondelieutenant des 3. Garde-Regiments zu Fuß Paul von Hindenburg bezeichnete in seinem Augenzeugenbericht die Wirkung der Zündnadelgewehre als „fürchterlich“.[3]

Anmarsch der Preußen nach Böhmen[Bearbeiten]

Auf Seite der Preußen, hatte der Chef des Generalstabs, General von Moltke ein weiträumiges Zangenmanöver ausgearbeitet. Moltkes Schlachtplan basierte auf einem in seiner Ausführung durchaus problematischen Prinzip: „Getrennt marschieren – vereint schlagen“, das heißt einem Aufmarsch entgegen der traditionellen strategischen Lehre auf den „äußeren Linien“ und nicht den inneren Linien mit ihrem Vorteil kürzerer Wege und leichterer gegenseitiger Verstärkung.

Anmarsch der preußischen Armeen auf Böhmen
Prinz Friedrich Karl von Preußen

So setzte das preußische Oberkommando Ende Juni 1866 drei Armeen in Marsch – die 1. Armee unter Prinz Friedrich Karl Nikolaus von Preußen sammelte sich in der Lausitz, die 2. Armee unter dessen Vetter, dem Kronprinzen Friedrich-Wilhelm hatte im Osten aus Schlesien vorzugehen. Die Elbarmee unter General Herwarth von Bittenfeld wandte sich gegen die Sachsen und rückte von Dresden über die böhmische Grenze nach Rumburg vor. Die groß angelegte Umfassungsbewegung sollte dabei die gesamte österreichische Streitmacht im nördlichen Böhmen zu umfassen suchen. Die Elbarmee (Generalkommando VIII. Armee-Korps mit 46.000 Mann) hatte Sachsen zu besetzen und die Österreicher von Westen her anzugreifen, vom Norden sollte die 1. Armee (II., III. und IV. Armee-Korps mit 93.000 Mann) über Reichenbach südwärts drängend die gegnerische Hauptmacht auf sich ziehen, während die 2. Armee (Garde, I., V. und VI. Armee-Korps mit 115.000 Mann) des Kronprinzen vom Osten über Glatz und das Eulengebirge vorzugehen hatte.

Die preußische 2. Armee rückte in drei Heersäulen, teils aus der Grafschaft Glatz, über Braunau, sowie auf der Landeshuter Straße nach Liebau vor. Am 27. Juni wurde das preußische I. Korps bei Trautenau durch das österreichische X. Korps unter FML Gablenz geschlagen und musste auf Goldenöls zurückgehen, darauf übernahm das über Eypel anrückende preußische Gardekorps die Vorhut und schlug Teile des österreichischen IV. Korps bei Soor und Burkersdorf. Am 27. Juni hatte der linke Flügel der Armee des Kronprinzen, das V. Korps des Generals Steinmetz das österreichische VI. Korps unter FML Ramming bei Nachod, am 28. Juni das zur Hilfe eilende österreichische VIII. Korps unter Erzherzog Leopold bei Skalitz, sowie am 29. Juni Teile des gegnerische IV. Korps (FML Festetics) bei Jaromierz und Schweinschädel zurückgeworfen.

Am 28. Juni hatte die preußische 1. Armee den Gegner bei Turnau und Podol zurückgeschlagen und konnte die Vereinigung mit der Elbarmee an der Iser herstellen. Die Elbarmee hatte gleichzeitig die Sachsen und das österreichische I. Korps (FML Clam-Gallas) bei Münchengrätz geschlagen. Am 29. Juni gelang der preußischen 1. Armee ein weiterer Erfolg gegen das sächsische Korps unter Prinz Albert bei Gitschin. Im Raum Königinhof war schließlich die Verbindung des Kronprinzen mit der Armee des Prinzen Friedrich Karl am 30. Juni mit etwa 220.000 Mann hergestellt, davon konnten aber 60.000 Mann nicht mehr rechtzeitig an der am 3. Juli folgenden Schlacht von Königgrätz eingreifen.

Aufmarsch der Österreicher zur Schlacht[Bearbeiten]

Der österreichische Feldzeugmeister Ludwig von Benedek war durch seine militärischen Erfolge in den Feldzügen in Italien (1848 und 1859) als geschickter Stratege bekannt geworden und wurde nach Ausbruch des Krieges zum Oberbefehlshaber der österreichischen Nordarmee berufen. Da er für den neuen böhmischen Kriegsschauplatz über keinerlei militärische Erfahrung verfügte, versuchte er vorerst vergeblich das Amt abzulehnen, fügte sich aber doch der Entscheidung Kaiser Franz Josephs.

Ludwig von Benedek Lithographie von Josef Kriehuber, 1866

Die österreichischen Vorhuten hatten bereits in mehreren Gefechten böse Erfahrungen mit dem preußischen Zündnadelgewehr gemacht, daher entschied sich Benedek dafür, seine Hauptmacht auf einer Reihe kleiner Hügel zwischen der Bistritz und der Elbe in starker Verteidigungsstellung zu postieren, die dahinter liegende Festung Königgrätz konnte gegebenenfalls den Rückzug decken. Er hoffte darauf, dass die in dieser Stellung liegende Infanterie durch eine starke Artillerie unterstützt, den preußischen Vormarsch aufhalten könnte.

Die Österreicher verfügten über sieben Korps, jedoch hatten drei davon bereits durch die Vorkämpfe stark gelitten, so das auf den Höhenstellungen etwa 190.000 Mann versammelt waren. Am linken Flügel wurde einem achten Korps – etwa 22.000 Sachsen unter Kronprinz Albert – die Höhen bei Problus zugewiesen. Die sächsische 2. Division unter Generalleutnant Thuisko von Stieglitz stand hinter Problus, die Leib-Brigade rechts, die 1. Brigade links. Die sächsische 1. Division unter Generalleutnant von Schimpf, war zwischen Lubno, Popowitz und Tresowitz versammelt und hatte ihre Reserven zwischen Problus und Stresetitz konzentriert. Die sächsische 3. Brigade war in Problus, die 11. und 12. Brigade in Nieder-Prim aufgestellt. Das als Rückhalt dienende österreichische VIII. Korps unter Erzherzog Leopold sicherte links außen die Stellungen im Ober-Prim und davorliegenden Wald vor Umgehungen. Kavallerie der sächsischen 2. Division hielt bei Popowitz Verbindung mit dem österreichischen X. Korps. Im Zentrum vereinigte Benedek etwa 44.000 Mann mit 134 Kanonen, das durch die Vorkämpfe geschwächte X. Korps unter FML Gablenz und das noch frischere III. Korps unter Erzherzog Ernst, welches die Höhen von Lipa und Chlum besetzt hielt. Als rechter Flügel mit etwa 55.000 Mann folgte das IV. Korps unter FML Festetics südlich Maslowed, bei Cistowes und Nedelist, das II. Korps unter FML Thun hielt die Stellung von Sendrasitz bis zur Elbe. Benedek behielt dahinter ein Drittel seiner Armee, das I. (FML Gondrecourt) und VI. Korps (FML Ramming), mit über 60.000 Männer und 320 Geschützen in Reserve. Mit diesen Verbänden wollte er seinen Gegenangriff führen, sobald der preußische Angriff an seiner vorderen Verteidigungsstellung festgelaufen war.

Verlauf[Bearbeiten]

Am 3. Juli gegen 4 Uhr morgens begann der Anmarsch der preußischen 1. Armee unter Friedrich Karl zur Bistritz. Links erreichte die 7. Division Cerekwitz, in der Mitte rückte die 8. Division unter General Horn als Vorhut auf Klenitz, rechts davon waren die 3. und 4. Division im Vorgehen auf Dohalitz und Mokrowous. Dahinter folgten in zweiter Linie die 5. und 6. Division in Richtung auf Sadowa nach. Die Vorhut der Division Horns wurde am Swiep (Svíb) in einen Artillerieschusswechsel mit der Artillerie des österreichischen X. Korps verwickelt. Als die Preußen versuchten, die Bistritz zu überqueren, beschlossen zwei österreichische Korpskommandanten sich zu profilieren und gegen die rechte Flanke des Gegners vorzugehen. Ohne weiter gegen die zu erwartende preußische 2. Armee Front zu machen, verließen die Truppen der Korpskommandanten Festetics und Thun ihre Stellungen und rückten nach Westen vor, wodurch eine Lücke in der österreichischen Verteidigung in nördlicher Richtung klaffte; genau dort, wo später die preußische 2. Armee entscheidend eingreifen sollte.

Historische Karte der gegnerischen Schlachtordnungen am Nachmittag, kurz vor der Entscheidung der Schlacht von Königgrätz
Eduard von Fransecky, seine Division rang im Swiepwald

Am südlichen Ende der Front überquerte die Elbarmee am Morgen die Bistritz und stieß dann nach Osten vor, wobei Teile des österreichischen VIII. Korps zurückgingen. Vor dem aus Nechanitz angesetzten Druck der preußischen 14. und 15. Division ging das gegenüberliegende Sächsische Korps erst am Nachmittag nach Eingreifen der 16. Division langsam zurück.

Am Vormittag hatten die Österreicher lediglich die preußische 1. Armee vor sich – die Einheiten des Kronprinzen befanden sich noch im Anmarsch. Folglich erhöhte sich der Druck auf die zahlenmäßig unterlegenen preußischen Truppen vor Ort. In der Mitte wurden Thun und Festetics in schwere Kämpfe im Swiepwald verwickelt. Die preußische 7. Division unter Generalmajor von Fransecky, darunter insbesondere das 2. Magdeburgische Infanterieregiment Nr. 27, verschanzte sich im Swiepwald und versuchte in einem fürchterlichen Gemetzel, die Offensive zweier österreichischer Korps abzuwehren. An den Flügeln besetzten die Preußen den Wald bei Swiep. Ohne Artillerievorbereitung und Wissen der Heeresleitung versuchten die Österreicher unter Graf Festetics den Wald zurückzuerobern. Dem Grafen Festetics wurde durch eine Granate der rechte Fuß zerschmettert, so das FML Anton Mollinary die Führung der weiteren Angriffe leitete. Im Swiepwald tobte ein schwerer Kampf, wobei die preußische 7. Division fast aufgerieben wurde, aber gleichzeitig die Österreicher hohe Verluste hinnehmen mussten. Im Holawald rannte sich die preußische 8. Division fest und wurde durch die nachgezogene 4. Division unter General Herwarth von Bittenfeld verstärkt.

Schon wiegten sich die österreichischen Generäle im Gefühl des Sieges, im preußischen Hauptquartier entstand der erste Unmut gegen den unorthodoxen Aufmarschplan des exzentrischen Moltke. Selbst König Wilhelm I. und sein Ministerpräsident Bismarck befürchteten eine Niederlage.

Da tauchte gegen Mittag, auf Höhe des gegenüber liegenden Dorfes Horenowes, das preußische 1. Garderegiment zu Fuß auf. Es bildete die Avantgarde des zur 2. Armee gehörenden preußischen Gardekorps – die Armee des Kronprinzen war da und nahm gemeinsam mit der von Südwesten her angreifenden Elbarmee die im Swiepwald verbissenen österreichischen Truppen in die Zange. Gegen ein Uhr, als Benedek den Befehl zum Einsatz der Reserve geben wollte, erhielt er eine Nachricht vom Norden. Die preußische 1. Garde-Division unter General Hiller von Gärtringen – Vorhut der jetzt eingreifenden 2. Armee – griff bereits Chlum an. Thun musste sofort den Großteil seiner Truppen wieder nach Osten zurückführen. Auch die österreichischen Stellungen im Swiepwald brachen dadurch zusammen. Benedek selbst führte eine Infanteriebrigade in einen wirkungslosen Gegenangriff. Die österreichische Reserve – das VI. Korps konnte im Nahkampf mit der preußischen 1. Garde-Division beinahe das verlorene Chlum zurückerobern, wurde jedoch kurz vor dem Ziel aufgehalten.

Hinter der eintreffenden 2. Garde-Division war bereits das preußische I. und V. Korps im Anmarsch, die 11. und 12. Division des VI. Korps unter General von Mutius stieß bereits außen rechts in die österreichische Flanke. Thun musste den Rückzug seines Korps am westlichen Elbeufer anordnen, wodurch die Lage am rechten Flügel der Österreicher noch exponierter wurde.

Wilhelm I. trifft während der Schlacht auf den Kronprinzen, Wandgemälde von Emil Hünten für die Berliner Ruhmeshalle

Zur Entlastung der schwer ringenden Infanterie, attackierten schließlich noch zwei österreichische Kavallerie-Divisionen bei Stresetitz und bei Rosberitz-Langenhof, hier standen 39,5 österreichische etwa 31 preußischen Schwadronen gegenüber. Der Angriff der Hessen-Kürassiere bei Rosberitz traf auf die preußische Kavallerie-Brigade unter Generalmajor von der Groeben war durch das Eingreifen der gegnerischen Infanterie unentschieden. Die schwere 3. Reserve-Kavallerie–Division unter Generalmajor Graf von Coudenhove zeigte sich mit der Kürassier-Brigade unter Prinz Windischgrätz bei Stresetitz den preußischen Dragonern aber mehr als ebenbürtig.

Gefecht zwischen k.k. Husaren und preussischen Kürassieren bei Stresetitz (Alexander von Bensa, 1866)

Als der letzte Gegenangriff Rammings bei Chlum gescheitert war, befahl Benedek den Opfergang seiner letzten Reserven. Da eine Einkesselung der gesamten österreichischen Armee drohte, gab von Benedek gegen vier Uhr die Schlacht auf und befahl den Rückzug auf Königgrätz. Bei der Elbarmee konnte derweil die 14. Division unter General Münster-Meinhövel die Sachsen mit seiner 27. Infanterie-Brigade unter General von Schwartzkoppen aus dem Dorf Problus hinausdrängen. Die Verteidiger von Problus waren unter den letzten Bataillonen, die das Schlachtfeld verließen und bildeten die Nachhut der Österreicher. Das I. Korps unter FML Gondrecourt musste mit drei Brigaden die Preußen daran hindern, der österreichischen Hauptmacht den Rückzug abzuschneiden. Bevor sich dieses Korps notdürftig vom Gegner lösen konnte, hatte es allein Verluste von 279 Offizieren und 10.000 Mann erlitten, davon waren 2.800 Mann in Gefangenschaft geraten.

Schlacht bei Königgrätz, Christian Sell, ca. 1867

Die zurückflutenden Österreicher wurden durch die preußische Kavallerie verfolgt, die dann aber durch die Artillerie auf ausreichende Distanz gehalten wurde. Unter dem Schutz der Kanonen der Festung Königgrätz erfolgte der Rückzug der geschlagenen Österreicher zur Elbe. Der Festungskommandant Generalmajor Weigl schloss in Verkennung der Lage abends die Stadttore und erzeugte durch das Öffnen von Schleusen ein kleines Sumpfgebiet, das den zurückdrängenden Österreichern weitere unnötige Verluste abverlangte.[4]

Die Gesamtverluste der Preußen in der Schlacht betrugen 359 Offiziere, 8.794 Mann und 909 Pferde, davon 1.929 Gefallene, 6.948 Verwundete und 276 Vermiste. Die Österreicher verloren 1.313 Offiziere, 41499 Mann und 6.010 Reiter, davon 5.658 Gefallene, 7.574 Verwundete, 7.410 Vermisste und 22.170 Gefangene. Das sächsische Korps verlor 55 Offiziere und 1.446 Mann, davon 135 Tote, 940 Verwundete und 426 Vermisste.[5]

Gründe für den Ausgang der Schlacht[Bearbeiten]

Die neuere Forschung hat die Bedeutung des Zündnadelgewehres deutlich reduziert. Aumüller gibt die (theoretische) Schusskadenz mit 10 pro Minute an, die Zeitgenossen rechneten in der Praxis eher mit 5 Schuss pro Minute[6] oder mit 6 Schuss. Von Vorderladern weiß man, dass bis 5 Schuss/Minute durchaus möglich waren,[7] somit ist die Schusskadenz in etwa gleich. Zu bedenken ist ferner, dass die Reichweite der Zündnadelgewehre nur etwa halb so groß war wie die der österreichischen Lorenzgewehre (die preußischen Zündnadel-Gewehre besitzen eine Maximalreichweite von 600 Metern, sind aber ab 300 Metern praktisch nicht mehr treffsicher, da sich die Geschosse auf der Flugbahn aufgrund unzureichender Führung im Gewehrlauf überschlagen. Die Vorderlader vom Typus Miniégewehr haben eine – heute wieder sportlich genutzte – Reichweite von etwa 900 Metern). Die angebliche Überlegenheit wurde sozusagen „errechnet“, denn die Preußen summierten alle abgegebenen Schüsse auf dem Schlachtfeld und stellten sie gegenüber. So wurde vom preußischen Generalstab eine durchschnittliche Trefferquote von 1,5 % aller abgegebenen Schüsse errechnet (beim Gefecht von Bad Kissingen im Mainfeldzug waren es sogar nur 0,9 %).[8] Nicht nur die (theoretisch) höhere Kadenz des Hinterladers war zum Beispiel in der Schlacht von Königgrätz u. a. ausschlaggebend, sondern auch die Tatsache, dass der Schütze die Waffe liegend nachladen konnte. Allerdings ist zweifelhaft, ob diese Taktik damals überhaupt genutzt wurde, da ein Hinlegen des Soldaten als unehrenhaft galt. Er wäre somit feindlichem Feuer weniger ausgesetzt gewesen als der mit einem Vorderlader ausgerüstete Schütze, der zum Nachladen stehen oder knien musste und beim Nachladevorgang meist ungedeckt war.[9]

Vor allem Peter Aumüller hat in jüngster Zeit noch einmal die einzelnen Faktoren zusammengestellt:[7]

  1. Die österreichische Friedenspolitik im Vorfeld der Schlacht mit massiver Abrüstung der Artillerie und der Kavallerie, denn Österreich rüstete unter dem Finanzminister Ignaz von Plener sichtbar ab. Der Budgetanteil der zivilen Ressorts stieg, dem Militär hingegen wurden permanent Kräfte und Mittel gestrichen. 93 Kavallerie-Eskadronen wurden aufgelöst, ebenso 51 Batterien der Artillerie.
  2. Überlastung der Stäbe durch Wegfallen der Zwischeninstanzen infolge der Sparpolitik.
  3. Kein Ergänzen der Depotvorräte.
  4. Jahrelanges Außerdienststellen von erfahrenen Offizieren.
  5. Verschiebung der Einführung des Zündnadelgewehres aus vorgeblich budgetären Gründen.
  6. Der seit 1. Juli im Gange befindliche Austausch der operativen Berater Benedeks, der Feldmarschalleutnante Alfred von Henikstein und Gideon von Krismanic.
  7. Nutzlose Gefechte entgegen gegebener Befehle durch die Unterführer, vor allem im Swiep-Wald.

Folgen[Bearbeiten]

Die preußische 1. Armee unter Friedrich Karl verfolgte die Österreicher nach Brünn; die 2. Armee unter dem Kronprinzen auf Olmütz und die Elbarmee folgte den Österreichern über Iglau nach Znaim. Die Preußen erreichten Mitte Juli den Donauraum und gingen ohne größeren Widerstand auf die Linie Stockerau und Gänserndorf im nördlichen Vorfeld von Wien vor. Am 26. Juli 1866 wurde der Vorfrieden von Nikolsburg geschlossen, dem der endgültige Friedensschluss von Prag am 23. August folgte.

Die Schlacht hatte für das Habsburger Kaiserreich Österreich auch weitreichende politische Folgen. Trotz der erfolgreichen Schlachten bei Custoza (24. Juni) und Lissa (20. Juli) gegen die auf Seiten der Preußen in den Krieg eingetretenen Italiener sah sich Kaiser Franz Joseph nach der verheerenden Niederlage bei Königgrätz zur Kapitulation und zur Abtretung Venetiens an Italien im Frieden von Wien gezwungen.[10] Infolge der österreichischen Niederlage löste sich der bisherige Deutsche Bund auf; Preußen annektierte Schleswig-Holstein, Hannover, Kurhessen, Nassau und die Freie Stadt Frankfurt und schuf den Norddeutschen Bund. Auch innenpolitisch geriet Kaiser Franz Joseph durch die Bestrebungen seiner Völkerschaften nach Autonomie unter starken Druck. Die österreichische Monarchie war außenpolitisch sehr geschwächt, am 21. Dezember 1867 musste der Ausgleich mit Ungarn sowie die Dezemberverfassung im Reichsrat bewilligt werden.

Die Bedeutung der Schlacht blieb auch den ausländischen Zeitgenossen nicht verborgen. In Paris des Zweiten Kaiserreiches fürchtete man, dass sich an der Ostgrenze ein mächtiger, geeinter Nachbar unter preußischer Vormachtstellung bildete. Um Preußen an der weiteren Einigung deutscher Staaten zu hindern, kam schon bald der Schlachtruf Revanche pour Sadowa! („Rache für Sadowa!“) auf. Ziel war es, den neuen Nachbarn „im Keim zu ersticken“. Als eine der Rüstungsmaßnahmen führte man noch 1866 das Chassepotgewehr ein, obwohl man sich in Paris darüber im Klaren war, dass eigentlich ein Gewehr mit Metallpatrone wünschenswert gewesen wäre, weil das Chassepotsystem mit verschiedenen Nachteilen behaftet war. Jedoch war das Chassepotgewehr rasch und zu einem vergleichsweise günstigen Preis verfügbar.

Die Batterie der Toten. Monumentalgemälde von Václav Sochor im Heeresgeschichtlichen Museum.

Der österreichische Kaiser Franz Joseph soll, nachdem ihm die Nachricht vom Ausgang der Schlacht überbracht worden war, ganz unkaiserlich über seinen Feldherrn geschimpft haben: „Benedek, der Trottel!“. Benedek wurde seines Amtes enthoben, durch Erzherzog Albrecht ersetzt und vor ein Kriegsgericht gestellt. Das Verfahren wurde jedoch auf kaiserlichen Druck eingestellt und Benedek befohlen, bis an sein Lebensende über die Schlacht zu schweigen, woran er sich auch hielt.

Heutige Historiker sind der Ansicht, dass Benedek zwar einige Missgeschicke unterliefen, die Niederlage aber durch ungarische Offiziere verschuldet gewesen sei, die entgegen Benedeks Befehlen zu einem Gegenangriff im Swiepwald ansetzten, die österreichische Front damit zerrissen und so von dem „verspäteten“ 1. preußischen Garderegiment überrumpelt wurden. Über die Überlegenheit der Zündnadelgewehre war Benedek jedoch ziemlich gut informiert, nicht zuletzt weil der Leiter des militärischen Nachrichtendienstes, Georg von Kees, zu seinem Stab gehörte. Daher wählte er für die österreichischen Stellungen meist dichtes Waldgelände (wie im Swiepwald), um die Preußen in den Nahkampf zu zwingen, bei dem ihnen ihre moderneren Gewehre kaum von Nutzen waren. Diese Taktik funktionierte auch ziemlich gut, bis zu jenem für die Österreicher verhängnisvollen Gegenangriff.

Anekdoten[Bearbeiten]

In den zahlreichen Anekdoten, die über diese denkwürdige Auseinandersetzung zwischen Preußen und Österreich erhalten sind, findet sich auch immer wieder der Ausspruch: „So schnell schießen die Preußen nicht!“ Dies soll eine Anspielung auf die Zündnadelgewehre der Preußen sein, die diesen einen großen Vorteil verschafften, wenn auch keinen schlacht- oder gar kriegsentscheidenden.

Sebastian Haffner widerspricht dieser Herleitung in seinem Buch Preußen ohne Legende:

„Die Redensart … bezieht sich nicht auf ihr (der Preußen) Schießen im Gefecht – da schossen sie sogar besonders schnell … sondern sie schreibt sich daher, dass sie mit dem Erschießen von Deserteuren nicht so schnell bei der Hand waren … In Preußen wurden solche Unglücklichen zwar halbtot geprügelt, aber dann wieder gesund gepflegt, so dass sie wieder dienen konnten. Fürs Erschießen waren sie viel zu wertvoll; preußische Sparsamkeit auch hier.“[11]

Wie auch immer die Interpretation ausfällt, der Ausspruch bleibt in den Augen der Nachwelt mit der Schlacht von Königgrätz und dem damit verbundenen endgültigen Aufstieg Preußens zur dominierenden Macht in der deutschen Politik verbunden.

Eine andere Interpretation leitet sich aus dem Umstand ab, dass nach französischem Vorbild seit 1742 auf allen preußischen Kanonen die Inschrift „Ultima ratio regis“ = „des Königs letztes Mittel“ eingraviert war und sich im Volksmund zu „So schnell schießen die Preußen nicht“ weiterentwickelte.

Zu den Beobachtern der Schlacht gehörte auch der damals bekannteste Kriegsberichterstatter William Howard Russell von der Londoner The Times, die zudem jeweils einen weiteren Korrespondenten in den beiden Hauptquartieren der gegnerischen Heere hatte. Russell beobachtete die Schlacht vom Kirchturm von Königgrätz aus mit dem Fernrohr.

Wilhelm I. gestattete dem damals bereits 80-jährigen Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, sich dem königlichen Gefolge anzuschließen. Am Tag der Schlacht versäumte man es jedoch, den alten Herrn zu wecken. Obwohl er die Ereignisse verschlief, wurde er für seine Teilnahme später ausgezeichnet.

In Theodor Fontanes Roman Effi Briest bringt die Titelfigur am Tag von Königgrätz, dem 3. Juli, die Tochter Annie zur Welt, ihr einziges Kind. Zitat aus dem 14. Kapitel: „… und am Morgen des 3. Juli stand neben Effis Bett eine Wiege. Doktor Hannemann patschelte der jungen Frau die Hand und sagte: ‚Wir haben heute den Tag von Königgrätz; schade, dass es ein Mädchen ist. Aber das andere kann ja nachkommen, und die Preußen haben viele Siegestage.‘“

Rezeption[Bearbeiten]

Der preußische Militärmusiker Gottfried Piefke komponierte zur Erinnerung an die Schlacht noch auf dem Gefechtsfeld den Königgrätzer Marsch (AM II, 197). Der Marsch ist noch heute einer der im In- und Ausland bekanntesten deutschen Militärmärsche, wobei er in Österreich aus naheliegenden Gründen sehr selten aufgeführt wird.

Ein Ruhmesblatt der österreichischen Artillerie, Rudolf Otto von Ottenfeld, 1897, Heeresgeschichtliches Museum, Wien

Im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien ist die Schlacht bei Königgrätz anhand vielfältiger Objekte ausführlich dokumentiert. So sind mehrere Dreyse-Zündnadelgewehre direkt neben den österreichischen Lorenz-Gewehren ausgestellt. Eine Feldkanone M 1863 dokumentiert die Überlegenheit der österreichischen Artillerie in den Jahren 1864 bis 1866 hinsichtlich Schusspräzision und Beweglichkeit. Am beeindruckendsten ist wohl das Monumentalgemälde von Vaclav Sochor, welches 8×5 Meter misst und das Ende einer Kavalleriebatterie des k.k.-Feldartillerieregiments Nr. 8 zeigt, die den Rückzug der geschlagenen österreichischen Armee über die Elbe deckte und sich dabei völlig aufopferte. Dieser Opfergang wurde auch von Rudolf Otto von Ottenfeld in seinem Gemälde „Ein Ruhmesblatt der österreichischen Artillerie“ thematisiert.[12]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Erinnerungskreuz

Das Erinnerungskreuz für das siegreiche preußische Heer trägt die Inschrift: „Gott war mit uns, ihm sei die Ehre“. Das Kreuz ist aus heller Bronze mit erhöhtem Rand und hat eine mehrfach gerillte Öse mit Bandring. Zwischen den vier Kreuzarmwinkeln ist ein umlaufender Lorbeerkranz. Auf der Vorderseite befindet sich in einem runden Mittelschild die Buchstabenchiffre „WR“ mit bogenförmiger Umschrift „Preussens siegreichem Heere“. Der obere Kreuzarm zeigt die Königskrone, und die drei anderen Kreuzarmen tragen die Inschrift „Gott war mit uns, ihm sei die Ehre“. Auf der Rückseite befindet sich in einem runden Mittelschild der preußische Adler, auf den vier Kreuzarmen die Inschrift „Königgrätz den 3. Juli 1866“.

Literatur[Bearbeiten]

  • Carl Bleibtreu: Schlacht von Königgrätz am 3. Juli 1866, 1903, Reprint 2006 Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, ISBN 978-3-938997-65-9.
  • Roland Krug von Nidda: 1866 – Königgrätz. Zwei Auffassungen von Deutschland. Amalthea-Verlag Wien-München-Zürich 1966.
  • Heinz Helmert, Hans-Jürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. 6. überarbeitete Auflage. Militärverlag der deutschen demokratischen Republik, Berlin 1988, ISBN 3-327-00222-3.
  • Frank Zimmer: Bismarcks Kampf gegen Kaiser Franz Joseph. Königgrätz und seine Folgen. Verlag Styria, Köln 1996, ISBN 3-222-12377-2.
  • Gordon A. Craig: Königgrätz. 1866 – eine Schlacht macht Weltgeschichte. 4. Auflage, Zsolnay, Wien 1997, ISBN 3-552-04824-3.[13]
 Wikisource: Bei Königsgrätz am Tage nach der Schlacht – Von einem schlesischen Gutsbesitzer, in Die Gartenlaube (1866), Heft 33, S. 512–514
 Wikisource: Der Dampf auf der Flucht – (Lokomotivenflucht), in Die Gartenlaube (1866), Heft 47, 737–739

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schlacht bei Königgrätz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Eric Dorn Brose: German history, 1789–1871. From the Holy Roman Empire to the Bismarckian Reich. Berghahn, Providence 1997, ISBN 1-57181-056-0, S. 342.
  2. Christopher Clark: Preußen, Aufstieg und Niedergang. 1600–1947. DVA, 7. Auflage, ISBN 978-3-421-05392-3, S. 612 ff.
  3. Paul von Hindenburg: Aus meinem Leben. Hirzel Verlag, Leipzig 1934.
  4. Craig: Königgrätz, Zsolnay Verlag, Wien 1997, S. 215
  5. Craig: Königgrätz, Zsolnay Verlag, Wien 1997, S. 262 und 263
  6. Werner Eckhardt, Otto Morawietz: Die Handwaffen des brandenburgisch-preußisch-deutschen Heeres 1640–1945. 2.Auflage, Hamburg 1973, S.113.
  7. a b Peter Aumüller: Feldzeugmeister Benedek und die Schlacht bei Königgrätz. Anatomie einer Niederlage.
  8. Werner Eckhardt und Otto Morawietz, Die Handwaffen des brandenburgisch-preußisch-deutschen Heeres 1640–1945, 2.Auflage, Hamburg 1973, S. 123.
  9. Geoffrey Wawro: The Austro-Prussian War. Cambridge University Press, 1997; ISBN 978-0-521-62951-5.
  10. http://www.dhm.de/lemo/html /1866/index.html
  11. Sebastian Haffner, Ulrich Weiland: Preußen ohne Legende. Verlag RM-Buch-und-Medien-Vertrieb, Gütersloh 1999, S. 106.
  12. Manfried Rauchensteiner, Manfred Litscher (Hrsg.): Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Graz, Wien 2000, S. 53 f.
  13. Königgrätz, Eine schöne Schlacht, Der Spiegel Nr. 27, 1966, Rezension des Buchs von Gordon Craig

50.29722222222215.740277777778Koordinaten: 50° 17′ 50″ N, 15° 44′ 25″ O