Schlacht von Camlann

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Die (legendäre, wohl unhistorische) Schlacht von Camlann ist am bekanntesten als die letzte Schlacht des Königs Artus, in der er entweder fiel oder tödlich verwundet wurde. Da die erhaltenen Berichte über diese Schlacht mehr oder weniger Legenden oder Mythen sind, zweifeln allerdings die meisten Historiker daran, dass sie überhaupt stattgefunden hat, ebenso wie die Person des Artus wohl eher legendär ist, auch wenn sie einen historischen Kern enthalten mag.

Der erste Hinweis auf diese Schlacht ist ein Eintrag in den Annales Cambriae für das Jahr 537: Gueith camlann in qua Arthur et Medraut corruerunt - Schlacht von Camlann in der Artus und Mordred umkamen. Spätere Berichte zu dieser Schlacht findet man in Geoffrey von Monmouths Historia Regum Britanniae und in der walisischen Sage Breuddwyd Rhonabwy („Rhonabwys Traum“). In zwei Versen der Trioedd Ynys Prydein („Die Triaden der Insel Britannien“) wird gesagt, ein Streit zwischen Gwenhwyfar (Königin Guinevere) und ihrer Schwester Gwenhwyfach sei der Grund für die Schlacht gewesen.

Als möglicher Ort der Schlacht wurde Queen Camel in Somerset in Betracht gezogen, das nahe einer Bergfestung bei Cadbury Castle liegt (das wiederum von einigen mit Artus' Camelot gleichgesetzt wird), wo der Fluss Cam neben dem Camel Hill und dem Annis Hill fließt. Aber auch eine Anzahl weiterer Orte werden angeboten, einschließlich Birdoswald am Hadrianswall (lateinisch camboglana), der Fluss Camel der Grenze von Cornwall und der Fluss Camlann in Eifionydd in Wales.

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