Schlacht von Dego

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Schlacht von Dego
Teil von: Französische Revolutionskriege
Datum 14/15. April 1796
Ort Dego
Ausgang französischer Sieg
Konfliktparteien
Frankreich 1804Erste Französische Republik Frankreich Sardinien KonigreichKönigreich Sardinien Sardinien
HabsburgermonarchieHabsburgermonarchie Österreich
Befehlshaber
Frankreich 1804Erste Französische Republik Napoleon Bonaparte
Frankreich 1804Erste Französische Republik André Masséna
HabsburgermonarchieHabsburgermonarchie Joseph Vukasović
HabsburgermonarchieHabsburgermonarchie Eugene Guillaume Mercy-Argenteau
Truppenstärke
ca. 15.000 Mann ca. 5.700 Mann
Verluste
2.400 4.700
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Die Schlacht von Dego fand in der Nähe des kleinen Dorfes Dego in Ligurien am 14. und 15. April 1796. statt. Die Schlacht endete mit einem Sieg der französischen Truppen unter General Napoleon über die österreichisch-sardisch-piemontischen Truppen. Nachdem es Napoleon in der Schlacht bei Montenotte gelungen war, die verbündeten Truppen seiner Gegner aufzuspalten und in der Schlacht bei Millesimo teilweise zu vernichten, verfolgte General Massena den Feind bis nach Dego. Er griff diesen völlig überraschend an und konnte die Truppen aus dem Ort vertreiben. Das Korps von Joseph Philipp Vukasović, das am 12. April auf den Monte Fazole entsendet worden war, wandte sich schleunigst nach Dego, um am Gefecht teilzunehmen. Ein Irrtum im Datum des Befehls veranlasste, dass er erst am 15. April auf dem Kampfplatz erschien, obwohl die Schlacht schon einen Tag vorher stattgefunden hatte. Er verursachte aber bei den französischen Truppen bei seinem verspäteten, unerwarteten Erscheinen Verwirrung. Die Franzosen hielten die fünf Bataillone Joseph Philipp Vukasovićs, die nicht einmal ein Geschütz mit sich führten, anfangs nämlich für das ganze Korps Beaulieus. Vukasović nutzte die Verwirrung und konnte 18 Kanonen mit insgesamt 28 Munitionswagen erobern und etwa 300 Gefangene machen. Es gelang ihm, sich mit den erbeuteten Kanonen volle zwei Stunden gegen die unter Napoléon anrückenden Franzosen zu halten. Letztendlich der großen Übermacht unterlegen, trat er über Spigno nach Acqui den Rückzug an.