Schlanders

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schlanders
(ital: Silandro)
Wappen von Schlanders
Schlanders (Südtirol)
Schlanders
Schlanders
Lage von Schlanders in Südtirol
Bezirksgemeinschaft Vinschgau
Provinz: Bozen (Südtirol)
Region: Trentino-Südtirol
Staat: Italien
Einwohner (VZ 2004 / 31.12.2009): 5.885 / 6.014
Sprachgruppen
laut Volkszählung 2004:
94,0 % deutsch
5,8 % italienisch
0,2 % ladinisch
Koordinaten 46° 38′ N, 10° 46′ O46.63333333333310.766666666667660 - 3.366 (Zentrum 721)Koordinaten: 46° 38′ N, 10° 46′ O
Meereshöhe: 660 - 3.366 (Zentrum 721)
Fläche / Dauer-
siedlungsraum:
115,2 / 14,7 km²
Fraktionen: Kortsch, Göflan, Vetzan, Nördersberg, Sonnenberg
Nachbargemeinden: Laas, Latsch, Mals, Martell, Schnals
Partnerschaft mit: Böhl-Iggelheim, St. Anton am Arlberg
Postleitzahl: 39028
Vorwahl: 0473
ISTAT-Nummer: 021093
Steuernummer: 82005970213
Politik
Bürgermeister (2010): Dieter Pinggera (SVP)
Blick auf Schlanders

Schlanders (ital.: Silandro) ist eine Gemeinde mit 6014 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2009) im Vinschgau, Südtirol, Italien. Das gleichnamige Dorf ist aufgrund seiner Größe und der zentralen Lage der Hauptort des Vinschgaus.

Schlanders liegt in der geografischen Mitte des Vinschgaus, welches sich als alpines Längstal durch den westlichen Teil von Südtirol zieht. Schlanders liegt an der Sohle des mächtigen Gadriaschuttkegels, welcher sich zwischen Laas und Kortsch erstreckt, an der orografisch linken Talseite am Ausgang des Schlandrauntales. Das Gemeindegebiet von Schlanders reicht im Norden von den Gipfeln der Ötztaler Alpen im hintersten Schlandrauntal und im Süden bis zum Eingang des Martelltals und den Gipfeln der benachbarten Laaser Berge.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ortsbezeichnung

Die Entstehung des Namens Schlanders lässt sich bis auf ca. 1100 zurückverfolgen. Damals galt der Name Slanderes, Sein Ursprung könnte indogermanisch sein. 1518 taucht erstmals Schlanders auf. Die Wurzel dieses Wortes ist SAL (=Weide). Schlanders war also ein mit Weidebäumen bewachsener Ort, der auf die ursprüngliche Landschaft in der Umgebung von Schlanders hinweist. Seit 1923 gilt der amtliche italienische Name Silandro, nichtsdestoweniger werden die Ortstafeln inzwischen zweisprachig aufgeführt.

[Bearbeiten] Wappen

Auf der Burg Schlandersberg hoch über Schlanders residierten von ca. 1200 bis 1771 die adeligen Herren von Schlandersberg. Ihr Wappenschild zeigt auf blauem Grund drei silbergraue Spitzen, die untereinander angeordnet sind. Sie laufen nach rechts und enden spitz am rechten Schildrand. Die Gemeinde Schlanders hat dieses Adelswappen übernommen. Die Verleihung dieses Wappens erfolgte zur Zeit der italienisch-faschistischen Verwaltung im Jahre 1928 durch königlichen Regierungserlass.

[Bearbeiten] Chronik

Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsächlich aus Listen, an deren Stelle besser Fließtext stehen sollte.
Hochaltar der Pfarrkirche Schlanders Maria Himmelfahrt

Jungsteinzeit 3500 v. Chr. - Die Hänge um Schlanders sind von nomadisierenden Hirten und Jägern bewohnt. Der älteste Fund aus dieser Zeit ist eine Lochaxt.

3200 v. Chr. - Ötzi, der Mann vom Hauslabjoch, durchstreift die Höhen des Vinschgaus.

Eisenzeit 600 v. Chr. - Artefakte (Beile und Sicheln) aus einem Depotfund am Schlanderser Sonnenberg lassen auf Sesshaftigkeit und landwirtschaftliche Tätigkeiten schließen.

Eisenzeit um 300 v. Chr. - Rätische Höhensiedlungen im Vinschgau.

15 v. Chr. - Eroberung des Alpenbereiches durch die Römer unter Kaiser Octavianus Augustus. Seine Stiefsöhne Drusus und Tiberius haben den Oberbefehl und unterjochen auch die Venostes, die damals den Vinschgau bewohnten.

Ca 40 n. Chr. - Bau der Via Claudia Augusta, einer Handels und Militärstraße, die von Altinum am Adriatischen Meer durch den Vinschgau bis nach Augusta Vindelicum (Augsburg) führt. In der Nähe von Schlanders kann die Trasse nicht genau lokalisiert werden. Münzfunde weisen sie auf die orografisch linke Talseite.

Um 700 n. Chr. - Sankt Georg am Sonnenberg weist auf eine Besiedelung des Gadriaschuttkegels im Bereich von Schlanders und Kortsch.

1077 - Erste urkundliche Nennung des Namens Schlanders. Kaiser Heinrich der IV. schenkt dem Brixner Bischof Altwin Besitzungen in Slanderes. Damals war der Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst entbrannt. Durch die Schenkungen hat der Kaiser wichtige Stützpunkte im Lande mit Vertrauenspersonen besetzt.

Um 1100 - Die Herren von Montalban üben in Schlanders und Umgebung großen Einfluss aus. Eine Seitenlinie von ihnen sind die Herren von Schlandersberg.

1148 - Das Gut Slanderes ist in den Händen der Grafen von Morit-Greifenstein. Im Tauschwege kommt es an Graf Ulrich den III. von Tarasp.

Um 1200 - Es gibt zwei Siedlungskerne, die die weitere Entwicklung von Schlanders beeinflussen: Der Bereich um die Pfarrkirche und die Gemarkung um die Sankt Ingenuin Kirche (heute Ladurner).

1235 - Kaiser Friedrich II. schenkt die Kirche zu Schlanders dem Deutschen Ritterorden. Vorher war sie wahrscheinlich im Besitz des mächtigen süddeutschen Adelsgeschlechtes der Welfen. Mit der Kirche nimmt der Ritterorden eine Reihe von Höfen in und um Schlanders in Besitz.

1290 - Die Herren von Schlandersberg verlassen ihren Turm auf Juval am Schlandraunbach (später Stachelburg) und übersiedeln auf die neue Höhenburg Schlandersberg am Sonnenberg.

1305 - Gründung der Landkommende Schlanders durch den Deutschen Orden.

1334 - Ein Zinsbuch der Kommende Schlanders gibt Aufschluss über Besitzungen und Einkünfte des Deutschen Ordens in Schlanders.

1355 - Erste urkundliche Nennung des Gerichtes Schlanders. Richter ist damals Egno iudex de Slanders.

1386 - Unter den Tiroler Adeligen, die in der Schlacht bei Sempach gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft fallen, ist auch Peter von Schlandersberg.

Um 1400 - Zwei weitere Siedlungskerne entwickeln sich mit Eyrserturm und Behaimturm.

1496 - Maximilian I. (1490-1519) kauft in Schlanders von Sebastian Sennauer ein Haus und lässt es zum Gerichtssitz ausbauen.

1499 - Engadinerkrieg. Die Eidgenossen gewinnen die Schlacht an der Calven bei Glurns und brennen anschließend Vinschgauer Dörfer nieder, darunter auch Schlanders.

1525 - Bauernkriege. Auch in Schlanders rebellieren Bauern gegen die Obrigkeit.

1529 - Der bekannte Wiedertäufer Georg Blaurock aus der Schweiz macht in Schlanders Station.

1556 - Schlanders ist ein Zentrum des Wiedertäufertums. Hans Pürchner ist Vorsteher einer solchen Gruppe. Die Wiedertäufer werden grausam verfolgt.

1561 - Der bekannte Wiedertäufer Balthasar Dosser wird wegen seiner sozialrevolutionären Ideen in Schlanders gefangen genommen und in Innsbruck hingerichtet.

Um 1590 - Nachweis einer deutschen Schule. Die Schüler lernen lesen, schreiben und rechnen.

1600 - Die Grafen von Hendl erbauen die Schlandersburg.

1635 - Pest. In Schlanders und Umgebung sterben rund 1.600 Menschen.

1643 - Bau des Kapuzinerklosters.

1644 - Die Kapuziner kommen nach Schlanders, sie errichten ein Hospiz. Wegen großer allgemeiner Not wird der Wald um Schlanders zwischen den Ortschaften Göflan, Kortsch und Schlanders aufgeteilt.

1652 - Bau des Ansitzes Heydorf.

1695 - Die Grafen Hendl bauen den Ansitz Schlanderegg.

1703 - Die Schlanderser Standschützen rücken gegen die einfallenden Bayern aus.

1705 - Umbauarbeiten an der Deutschordenskommende und am Pfarrwidum.

1720 - Umbauarbeiten am Ansitz Plawenn, damals Freidenthurn genannt.

1731 - Ausbruch des Schlandraunbaches. 30 Häuser werden zerstört oder stark in Mitleidenschaft gezogen.

1732 - Erneuerung der Wasserschutzmauer ("Greibm-Mauer") am Schlandraunbach, der ein neues Bachbett bekommt.

1755 - Die Herren von Schlandersberg sterben in männlicher Linie aus.

1796 - Erster Franzoseneinfall, die Schützenkompanie Schlanders rückt zur Grenzsicherung aus.

1805 - Tirol kommt zu Bayern.

1809 - In Schlanders ruft Martin Theimer (1778-1838) zum Aufstand gegen die bayrisch-französische Besatzung auf. Matthias Purtscher, Lehrer in Schlanders, wird Adjutant des Oberbefehlshabers Andreas Hofer. Joseph Daney (1782-1826), Priester aus Schlanders, beteiligt sich an den Aufständen, wenn auch mit einem eher distanzierten Verhältnis zu den Führungspersönlichkeiten des Aufstandes.

1811 - Der Deutsche Orden wird von der bayerischen Besatzung aus Schlanders vertrieben. Die Kommende wird Gerichtssitz.

1812 - Schlanders wird Sitz des Dekanates.

1825 - Die Gerichte Schlanders und Kastelbell werden zusammengelegt.

1826 - Zum k.k. Landgericht Schlanders erhoben.

1859 - Schlanders wird Garnisonsort.

1860 - Die frühere Deutschordenskommende wird Pfarrwidum, das Gericht wird in die Schlandersburg verlegt. Gründung des Männergesangsvereines Schlanders.

1873 - Gründung der ersten Gemeindesparkasse von Tirol in Schlanders.

1875 - Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schlanders.

1901 - Mit Erlass des Kaisers Franz Joseph I. wird Schlanders zum Sitz der Bezirkshauptmannschaft.

1906 - Bau der Vinschgaubahn. Der Obstanbau gewinnt an Bedeutung. Schlanders bekommt das Marktrecht.

1915 - Das Standschützenbataillon von Schlanders zieht mit 1.050 Mann und Offizieren in den Krieg an die Ortlerfront.

1918 - Nach dem Waffenstillstand marschieren italienische Truppen in Schlanders ein und besetzen die Kaserne des hier bis 1914 stationierten II. Bataillons des Böhmischen Infanterie-Regiments "Viktor Emanuel III. König v. Italien" Nr. 28. Inzwischen wurde der Standort aufgegeben.

1923 - Schlanders wird zur faschistischen Unterpräfektur erhoben.

1928 - Schlanders wird Sitz der Großgemeinde, die neben dem Hauptort die Fraktionen Kortsch, Göflan, Nördersberg, Sonnenberg und Vetzan umfasst. Die Gemeinde bekommt ein eigenes Wappen verliehen. Bau von Kasernen.

1939 - Option in Südtirol

1946 - Gründung der Obstgenossenschaft GEOS.

1952 - Gemeinderatswahlen. Josef Benedikter wird Bürgermeister.

1958 - Bau des Krankenhauses Schlanders. Gründung der Freiwilligen Blutspendervereinigung Vinschgau.

1962 - Gründung der Talgemeinschaft Vinschgau (später Bezirksgemeinschaft Vinschgau) mit Sitz in Schlanders. Gründer ist der Schlanderser Bürgermeister Dr. Erich Müller.

1966/67 - Errichtung von Oberschulen: Realgymnasium und Handelsschule.

1973 - Ausweisung der Industriezone Vetzan, einer "Produktionszone von Landesinteresse".

1996 - Errichtung der Fußgängerzone Schlanders, die Hauptstraße im Dorfkern ist nun verkehrsfrei. Neueröffnung des Kulturhauses „Karl Schönherr“, dem Kultur- und Veranstaltungszentrum von Schlanders.

2005 - Wiederinbetriebnahme der Vinschgerbahn am 5. Mai.

2009 - Die Gemeinde Schlanders hat 6.014 Einwohner, im Hauptort Schlanders leben 3.445 Menschen.

[Bearbeiten] Gesellschaft und Arbeitstradition

Gemeindegebäude von Schlanders
Kulturhaus von Schlanders

Das kulturelle Leben von Schlanders ist stark von alten Traditionen geprägt. Diese wiederum stammen aus der bäuerlichen Vergangenheit und von geschichtlichen Abläufen, die zur Entwicklung von Schlanders und zur Orientierung auf eine selbstbewusste und aufgeschlossene Gesellschaft beigetragen haben. Zur Aufgeschlossenheit haben auch die vielen Touristen beigetragen, die seit rund fünfzig Jahren in Schlanders und Umgebung Erholung suchen.

[Bearbeiten] Landwirtschaft

Schlanders und sein Umland waren und sind agrarisch geprägt: Die Schlanderser Bauern vollzogen den Wandel von einfachen Viehbauern zu Obstbauern, die sich 1946 zu einer der größten Genossenschaften Europas (Genossenschaft der Obsterzeuger Schlanders, „GEOS“) zusammengeschlossen haben. In einer Kurzcharakterisierung des Bezirkes Schlanders aus dem Jahre 1855 finden Getreide- und etwas Weinbau als Hauptzweige der Landwirtschaft Erwähnung, während vom Obstbau keine Rede ist. Erst in den Jahrzehnten nach 1860 begann sich der Anbau von Steinobst auszudehnen. Gründe dafür waren zum einen die sinkenden Getreidepreise und zum anderen machte die kleinbäuerliche Betriebsstruktur neue Betriebszweige und eine Intensivierung der Landnutzung erforderlich. Nach dem Stand von 1896 betrug die Fläche der Gemüse- und Obstkulturen in Kortsch 20 ha, in Schlanders 16 ha, wobei die Areale der Edelkastanienhaine und der Hausgärten einbezogen wurden. Auf der Obst- und Gemüseausstellung im Jahre 1908 waren nicht weniger als 83 Apfel- und Birnensorten vertreten. Der Verkauf der Ernte wurde anfangs über Händler, welche diese mittels Pferdefuhrwerken verfrachteten, gemacht. Mit der Eröffnung der Vinschgaubahn wurde der Export wesentlich erleichtert. Ab etwa 1960 setzte der intensive Obstbau ein. Inzwischen ist die gesamte landwirtschaftlich nutzbare Fläche mit Obst besetzt, wobei die Apfelsorte Golden Delicious dominiert. In den Hanglagen am Sonnenberg wird Wein angebaut, während die Bauern am Sonnenberg und Nördersberg Milchwirtschaft betreiben. Vereinzelt wachsen an den Hängen Kastanien und Marillen. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche der in der GEOS zusammengeschlossenen Bauern beträgt 986 ha. Darauf wurden im Jahre 2007 insgesamt 6487 Waggons Äpfel produziert, davon 4550 Waggons der Sorte Golden Delicious. Außerdem wurden von den bäuerlichen Mitgliedsbetrieben 12 Waggons Aprikosen (Marillen) angeliefert.

[Bearbeiten] Dienstleistungen

Schlanders ist das Zentrum der Vinschgauer Dienstleitungseinrichtungen. Das Krankenhaus, drei Basisärzte, sowie ein Sitz des Weißen Kreuzes sorgen für eine gute Versorgung im Sanitäts- und Gesundheitsbereich. Im Bürgerheim „Nikolaus von Flüe“ werden Senioren betreut. Auch der Sitz des Sozial- und Gesundheitssprengels liegt in Schlanders. Es gibt Kindergärten, Grundschulen, die Mittelschule „Fritz Ebner“, eine Handelsoberschule, eine Gewerbeoberschule, ein Realgymnasium und eine Berufsschule.

[Bearbeiten] Handwerk

Noch bis in das 20. Jahrhundert war das Handwerk eng mit der Landwirtschaft verbunden. Das hatte zum einen seinen Grund im Streben der Landwirte nach Selbstversorgung auch bei gewerblichen Erzeugnissen, Wirtschaftsgeräten oder Kleidung. Das veranlasste die Bauern zu einer vielfältigen handwerklichen Tätigkeit. Zum anderen war es speziell für die Kleinbauern wichtig, durch ein Handwerk oder hausgewerbliche Arbeiten eine zusätzliche Existenzbasis zu schaffen. Heute gibt es eigens ausgewiesene Handwerkerzonen in Kortsch und Vetzan, also in der unmittelbaren Umgebung von Schlanders. Die Industriezone von Vetzan zu den größten im Vinschgau.

[Bearbeiten] Handel

Im Jahre 1930 gab es in Schlanders 29 Groß- und Einzelhandelsbetriebe, deren Zahl in den Folgejahren kaum anstieg. Nach dem II. Weltkrieg begann eine rasche Belebung des Handelsbereiches. Heute bieten über 100 Geschäfte mit einer Gesamtfläche von 12.422 m² ihre Waren in Schlanders an.

[Bearbeiten] Brauchtum

[Bearbeiten] Scheibenschlagen

Zu den ältesten Bräuchen zählt das Scheibenschlagen. Am ersten Fastensonntag des Jahres werden Scheiben aus Birken- oder Föhrenholz in der Größe von einem kleinen Teller auf eine Anhöhe hinaufgetragen. Bei Anbruch der Dämmerung wird dort ein Feuer entzündet. Die Holzscheiben, die in der Mitte ein Loch besitzen, werden an eine Haselrute gesteckt, und anschließend in das Feuer gehalten, bis sie glühen. Mit großem Geschrei und Aufsagen bestimmter Reime wird nun die Scheibe über die Kante in das Tal geschleudert. Mit dem Scheibenschlagen soll der Winter vertrieben werden.

[Bearbeiten] Herz–Jesu–Sonntag

Dieser Brauch geht auf das späte 18. Jahrhundert zurück. 1796 versprachen die Tiroler Landstände angesichts der drohenden Gefahr durch die Truppen Napoleons I feierlich, das Land dem "Heiligsten Herzen Jesu" anzuvertrauen und dessen jährlich zu gedenken. Als Herz–Jesu-Sonntag wurde der erste Sonntag nach dem Fronleichnamfest gewählt. Andreas Hofer erneuerte 1809 das Gelöbnis vor der Schlacht am Berg Isel gegen die Franzosen und Bayern. Als Andreas Hofers Truppen überraschend siegten, wurde der Herz Jesu Sonntag zum Feiertag gemacht. In Erinnerung daran werden Feuer auf den Bergen entzündet. Auch die Bergfeuer selbst haben einen geschichtlichen Hintergrund, denn in den Kriegszeiten wurden Bergfeuer als Zeichen für einen abgesprochenen Kampfbeginn entzündet. Am Herz–Jesu–Sonntag brennen die Höhenfeuer am Nördersberg und am Sonnenberg über Schlanders.

[Bearbeiten] Maria-Namen-Prozession

Im Jahre 1799 leisteten die Schützen und die gesamte Bevölkerung ein Gelöbnis an Maria, da das Land Tirol von den Franzosen bedroht wurde. Man gelobte, das Gnadenbild „Unserer lieben Frau am Rein“ jedes Jahr in einer feierlichen Prozession durch den Ort zu tragen, falls Maria ihnen helfen würde. Tatsächlich konnten die Franzosen wenige Tage danach vertrieben werden. Die Maria Namen-Prozession findet am zweiten Sonntag im September statt. An diesem Tag wird das Patroziniumsfest und der weltliche Kirchtag gefeiert.

[Bearbeiten] Krampus

Der 5. Dezember ist der „Tuifltog“ (Teufeltag). Am Nachmittag laufen junge Männer in Horden als wilde Teufel verkleidet durchs Dorf. Die „Tuifl“ sind in einem Verein organisiert, sie arbeiten monatelang an ihren Kostümen und Masken. Die Kostüme bestehen aus Schafwolle und die Masken werden entweder aus Holz oder Latex hergestellt, außerdem hat jeder Krampus eine große Kuhschelle um die Lenden gebunden. Ungefähr 85 Krampusse treiben an diesem Tag einzeln oder in Gruppen ihr Unwesen im Dorf. Anschließend erfolgt am Abend ein wilder Umzug durch das Dorf, wobei auch der Nikolaus und der Knecht Rupprecht dabei sind. Sobald der Umzug zu Ende ist, zieht der Nikolaus mit mehreren Krampussen von Haus zu Haus und bringt den Kindern kleine Geschenke.

[Bearbeiten] Schützen

Das Schützenwesen besteht in Tirol und somit auch in Schlanders schon seit rund fünfhundert Jahren. Zur Zeit der Gründung (Tiroler Landlibell von 1511) hatten die Schützen noch die Aufgabe der Landesverteidigung zu erfüllen. Während des italienischen Faschismus wurde das Schützenwesen verboten. Seit rund 50 Jahren gibt es nun wieder in nahezu jedem Dorf Schützenkompanien, jedoch zählt die Landesverteidigung nicht mehr zu ihren Aufgaben. Die Schützen haben sich die Pflege von Religion, Tradition und des Brauchtums zur Aufgabe gemacht. Auch die Schützenkompanie von Schlanders, im Jahre 1959 wieder gegründet, nimmt diese Aufgaben wahr. Sie ist mit der Schützenkompanie von St. Anton am Arlberg (Österreich) freundschaftlich verbunden und hält rege Kontakte zu den Tiroler Siedlungen in Südamerika.

[Bearbeiten] Kultur

Das Kulturhaus „Karl Schönherr“ ist das Zentrum für kulturelle Veranstaltungen. Es hat einen Theatersaal mit großer, schön ausgebauter Bühne. Dieser Saal wird auch als Kino genutzt. Außerdem gibt es einen großen Vortragssaal, Ausstellungsräume, Vereinssäle, Café am Platzl, Küche, Kegelbahn, sowie Spielautomaten- und Billard-Zimmer, Geschäfts- und Büroräume, Dienstwohnungen, Freiflächen und Tiefgarage.

Die Bürgerkapelle Schlanders wurde 1804 gegründet. Es gibt außerdem einen Männergesangsverein, einen Kirchenchor, eine Jagdhornbläsergruppe „St. Hubertus“, einen Theaterverein in Schlanders und einen Theaterverein in Kortsch.

[Bearbeiten] Historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten

Schlanders ist reich an historischen Bauten, die zur Besichtigung einladen. Sie begleiten die Entwicklung des Dorfes vom 13. bis zum 20. Jahrhundert und geben Zeugnis von der Geschichte des Vinschgauer Hauptortes. Erbaut wurden viele dieser Bauwerke vom Deutschen Ritterorden oder von örtlichen Adelsgeschlechtern, wie den Schlandersbergern oder den Grafen Hendl. Im ausgehenden 20. Jahrhundert treten auch das Land Südtirol, die Bezirkgemeinschaft Vinschgau und die Gemeinde Schlanders als Bauherrn auf.

Blick auf die Pfarrkirche Schlanders
Krankenhaus von Schlanders

[Bearbeiten] Vinschgauer Sonnenberg

Schlanders liegt am Fuße des Sonnenberges. Der Vinschgauer Sonnenberg erstreckt sich von Meran bis nach Mals. Er ist wegen seiner Steppenvegetation und seinem trockenen und submediterranen Klima einmalig im gesamten Alpenraum. An vielen Standorten, vor allem in der Nähe des Talbodens, wo die Bewirtschaftung durch den Menschen noch lohnend ist, befinden sich Weinterrassen und Kastanienhaine. In den höheren Lagen ist vorwiegend Steppenvegetation (Gräser, Hartblattgewächse, Sträucher, trockenliebende Bäume) anzutreffen. Zahlreiche Tierarten, darunter die Smaragdeidechse, die Gottesanbeterin und verschiedener Schmetterlinge haben hier ihre Heimat gefunden. Am Sonnenberg befinden sich zudem besonders viele Schalensteine. Das sind Steinblöcke mit größeren und kleineren Vertiefungen und Symbolen, die von Menschenhand geschaffen wurden. Sie sind ab der Jungsteinzeit nachweisbar.

[Bearbeiten] Waale

Der Köschtenwaal

Vor der Zeit der Mechanisierung haben die Bauern zum Teil sehr lange künstliche Wasserkanäle, sogenannte Waale, angelegt, in denen das Wasser aus den meist wasserreichen Seitentälern in die Hangwiesen des Haupttales geleitet wurde. Dies war notwendig, da es im Vinschgau eine hohe Niederschlagsarmut gab und gibt und somit die Hangwiesen künstlich bewässert werden. Seit circa 40 Jahren werden die Waale durch Beregnung ersetzt. Viele Waale sind inzwischen verfallen und werden nicht mehr genutzt. Allerdings werden einige Waale im Vinschgau instand gehalten und dienen als Wanderwege für Einheimischen und Touristen. In Schlanders gibt es noch mehrere Waale, wobei die meisten auch noch genutzt werden. Einer dieser Waale ist der Ilzwaal. Die Wasserfassung des Ilzwaales befindet sich am Schlandraunbach in der Nähe von Schloss Schlandersberg und führt gegen Westen entlang des Sonnenberges bis nach Kortsch. Unterhalb des Ilzwaales verläuft der „Köschtenwaal“. Der „Roppenwaal“, auch Vetzaner Waal genannt, hat seine Wasserfassung ebenfalls im Schlandrauntal und führt gegen Osten nach Vetzan.

[Bearbeiten] Politik

Der Gemeinderat von Schlanders besteht aus 20 Mitgliedern und setzt sich folgendermaßen zusammen (Wahl 2005): 14 Sitze SVP, 3 Sitze Für Schlanders - Per Silandro, 2 Sitze Bürger für Bürger, 1 Sitz Schlanderser Bürgerhilfe - Aiutiamo i cittadini.

[Bearbeiten] Ehrenbürger

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Wirtschaft und Entwicklung

Schlanders hat sich durch die zentrale Lage und die vielseitigen Angebote zum Zentrum der Wirtschaft im Vinschgau entwickelt.

Die Ausgewogenheit der Wirtschaftszweige Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Handel und Tourismus erweisen sich als Vorteil für Produktion und Beschäftigungslage. Die ausgeglichene Sektorenstruktur und die vielen kleinen und mittleren Betriebe bilden ein stabiles Wirtschaftsgefüge. Auch die Verwaltungsstrukturen und die Schulen tragen zur zentralen Bedeutung von Schlanders bei.

Der markanteste Wirtschaftszweig in der Marktgemeinde Schlanders ist der Obstbau. Die gesamte Tallage des Vinschgaus ist mit Apfelbäumen, in der großen Mehrheit mit Golden Delicious, bepflanzt. Hauptgründe für die besondere Qualität des Vinschger Apfels sind:

• die geringen Niederschläge,

• die hohe Anzahl an Sonnentagen (über 200 im Jahr), besonders wichtig für Zuckergehalt und Farbe des Apfels.

• die frische Luft, natürlicher Feind der Schädlinge, und die großen Temperaturschwankungen, die einen natürlichen "Kühlhaus-Effekt" entstehen lassen, verlangsamen die Zellteilung und somit das Wachstum von Obst und Gemüse.

Um den Apfel wird eine Kultur aufgebaut, an der mit den Bauern auch der Tourismus beteiligt ist. Sichtbares Zeichen dafür ist das mehrtägige Apfelfest, das alljährlich im Frühjahr gefeiert wird.

GEOS- Genossenschaft der Obsterzeuger in Schlanders - Zehn zukunftsorientierte Bauern aus Schlanders gründen am 2. März 1946 die Geos. Die Obstgenossenschaft hat bis heute in entscheidendem Maß die wirtschaftliche Entwicklung von Schlanders beeinflusst. Von Beginn an zeichneten sich die Äpfel, Birnen und Marillen der Geos durch ihren Geschmack und ihre Qualität aus. Hauptsächlich vertreibt die Geos Golden Delicious. Die Genossenschaft GEOS zählt 345 Mitglieder die insgesamt 870 Hektar Anbaufläche bearbeiten. Es sind ca. 150 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr werden 56.597 Tonnen Ernte exportiert.

Fußgängerzone Schlanders - Die Fußgängerzone bildet das Herzstück von Schlanders und lädt zu Bummeln und Flanieren ein. Zahlreiche Gastbetriebe bieten traditionelle Südtiroler Küche, aber auch italienische und internationale Gerichte an. Lebensmittelgeschäfte mit einer vielseitigen Auswahl garantieren die Nahversorgung.

Industriezone Vetzan Die industrielle Entwicklung von Schlanders erfuhr durch die Ausweisung der Industriezone von Vetzan 1973 einen großen Aufschwung. Durch diesen Ausbau konnten sich bereits vorhandene Betriebe weiterentwickeln und neue ansiedeln. Einige davon sind:

Marx Hoch- und Tiefbau AG Die Firma Marx wurde als Einzelfirma im Jahre 1957 gegründet. Stetiges Wachstum und konstante Erweiterung von den anfänglichen LKW-Transporten, Baggerarbeiten und Rohrverlegungsarbeiten führten die Firma bis hin zu der im Jahr 1991 bzw. 1994 begonnen Produktion, Verkauf und Lieferung von Schottermaterial und Fertigbeton. Heute versorgt sie den gesamten Vinschgau und den oberen Teil des Burggrafenamtes.

Recla GmbH Die Wurzeln der Familie Recla reichen zurück bis ins Jahr 1620. Die Tradition, Wurstwaren zu produzieren, wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Ihr bekanntestes Produkt ist der Ortler-Speck. 2004 exportierte die Firma Recla erstmals Speck in die USA und 2005 nach Japan. Daraufhin wurde 2008 die Produktionsstätte verdoppelt, um der stetigen Nachfrage nach Südtiroler Markenspeck Folge zu leisten.

Kunstdünger GmbH Die K&D GmbH, gegründet 1995, arbeitet mit rund 30 Beschäftigten im Bereich der visuellen Kommunikation. Sie produziert und vertreibt Beschilderungssysteme, Prospektständer und Displays zur Präsentation von Werbung. Eine weitere Produktschiene ist die Entwicklung von Personenleitsystemen.

Göflaner Marmor GmbH In Schlanders ist eine neue Marmorindustrie in Aufbau. Seit dem Jahre 2005 baut die Göflaner Marmor GmbH den weißen Göflaner Marmor am Bergmassiv der Jennwand im Mitterwantlbruch (2.200 Meter Höhe, Tagbau) über der Ortschaft Göflan ab. Den Abtransport der Marmorblöcke besorgt die Gemeinde Schlanders bzw. die Fraktion Göflan. Jährlich werden 2.000 Kubikmeter Marmor abgebaut, in Schlanders gelagert und teilweise verarbeitet.

Mair Josef & Co. KG Das Hoch- und Tiefbauunternehmen ist in der Handwerkerzone Kortsch angesiedelt. Es führt Erdbewegungs- und Begrünungsarbeiten durch. Es stellt Asphalt her, macht Asphaltierungsarbeiten und verkauft Asphalt.

[Bearbeiten] Sport

Schlanders ist auch ein wichtiges Zentrum des Sports, der vor allem auf Vereinsbasis organisiert ist. Die Angebote reichen von Fußball über Yoseikan Budo bis Tennis und Snowboard. Es gibt eine große Sportzone in Schlanders mit zwei Fußballplätzen, einer Großraum-Turnhalle, drei Tennisplätzen, einem Freischwimmbad, einer Minigolfanlage und einem Beachvolleyballfeld.

Der vereinsorganisierte Sport in Schlanders:

Alpenverein Südtirol (AVS) Sektion Schlanders - Die Sektion Schlanders des Südtiroler Alpenvereins bietet ein Tourenprogramm und alpine Ausbildung mit fachlich qualifizierten Tourenleitern, Wander- und Jugendführern für Interessierte jeden Alters.

Amateursportverein Schlanders/Raiffeisen - Im Jahre 1953 wurde der Sportclub Schlanders vom damaligen Präsidenten Ernst Moser gegründet. 1964 konnte seine Fußballmannschaft erstmals die Vinschger Fußballmeisterschaft gewinnen. In den 90ern feierten Jugendmannschaften Landesmeistertitel und Pokalsiege im Vinschgau. Mitte der 90er Jahre wurde der ersehnte Aufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Amateurliga sichergestellt. Seit 2005 spielt der Amateursportverein Schlanders/Raiffeisen in der 2. Amateurliga.

Amateurtennis & Freizeitclub Schlanders

Athesis – SUB - Im Jahre 2002 wurde der erste Taucherverein im Vinschgau gegründet. Die erste Vollversammlung fand am 11. April 2002 in der Eurobar statt. Der Tauchverein erhält von der Freiwilligen Feuerwehr Göflan Unterstützung beim Füllen der Tauchflaschen. Diese Unterstützung macht es den Tauchern möglich, Tauchkurse in Zusammenarbeit mit geprüften Tauchlehrern, sowie Exkursionen in die einheimischen Gewässer und darüber hinaus zu organisieren.

Bio-Reiterhof Vill - 2007 gegründete Reitschule mit dem Schwerpunkt der Jugendförderung im Turniersport und der Freizeitreiterei. Die Vereinsgründung ist für Anfang 2009 geplant.

Yoseikan Budo - Im Jahr 1986 wurde der Yoseikan Budo Verein gegründet. Er zählt mittlerweile ca. 100 aktive Mitglieder. Als Hauptanliegen gilt dem Verein die Ausbildung der Kinder.

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen - Der Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen wurde 1997 gegründet und hat 40 Mitglieder, die aus dem gesamten Vinschgau kommen. Er wird von Roland Lechthaler und dem Sektionsleiter Siegmar Trojer geleitet. Der Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen nimmt regelmäßig an Wettkämpfen teil: Landesmeisterschaft, VSS- Wettkämpfe, Kufstein und Wörgl. Zu den größten Erfolgen zählen die Siege von Devid Lechthaler. Die Athleten trainieren viermal pro Woche, wobei dreimal ein Wassertraining und einmal ein Ausdauertraining absolviert werden.

Snowboard-Club Schlanders THE LORDS– Sektion Wintersport

Sportschützen Schlanders/Kortsch - Die Sektionsneugründung der Sportschützen Schlanders/Kortsch war im Jahr 1986. Der Schießstand findet sich im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch.

Vinschger Fanclub TSV 1860 München

Fanclub Bayern München

Kegelclub - 1989 wurde der Kegelclub gegründet, er knüpft am die alte Kegeltradition in Schlanders an. Der Kegelclub bestreitet südtirolweit Kegelwettkämpfe.

Sportfischerverein

Sportkletterverein Schlanders - Am 5. Juni 2008 wurde von Christian Gamper, Karlheinz Telser, Jakob Pedross und Werner Wallnöfer der Sportkletterverein Schlanders (SKS)gegründet. Das Ziel der Vereinigung war es, noch im selben Jahr einen Boulderwettkampf auf Göflaner Marmorblöcken abzuhalten. Nachdem die Veranstaltung relativ guten Zuspruch erhielt, beschäftigt sich der Verein übers Jahr mit aktiver Sportkletterei und organisiert einmal jährlich eine Neuausgabe des Marmor-Cup-Festivals in Zusammenarbeit mit der Alpenvereins-Sektion Schlanders.

Vespaclub - Ziele der Vereinigung sind gemeinsames Vespafahren und Sternfahrten in die weite Welt.

Zwölfkampf - In den 80er und 90er Jahren stattgefundenes offenes Kräftemessen in 12 verschiedenen Disziplinen über das ganze Jahr verteilt und aus allen Sportarten, von Leichtathletik, Schwimmen bis Wintersportarten und Schießen. Leider hat sich die Gruppe aufgelöst.

Amateur-Radsportverein Vinschgau (ARSV) - Gegründet in Schlanders.

Junior Bike Team -

Ferrariclub -

[Bearbeiten] Hobbyvereine

Modelleisenbahnclub Schlanders

Schaumpfeifen-Verein

Freunde der Briefmarke

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Schlanders – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Quellen

Bodini, Gianni: Wege am Wasser. Südtiroler Waale. Ein Bildwanderführer durch eine untergehende Kultur. Lana 1993

Bodini, Gianni/Wielander, Hans: GEOS 1946-1996. 50 Jahre Obstgenossenschaft Schlanders. Schlanders 1996

Hört, Günther: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schlanders 1875-2000. Schlanders 2000

Kofler, Heinrich u. a.: Festschrift zur 100-Jahr-Feier Markterhebung Schlanders. Schlanders 2006

Kulturhaus Karl Schönherr. Lana 1998

Marktgemeinde Schlanders (Hrsg.): Schlanders und seine Geschichte. Bd. I: Von den Anfängen bis 1815. Redigiert von Heinrich Kofler. Lana 1999

Pinggera, Dieter u.a.: 200 Jahre Bürgerkapelle Schlanders 1804-2004. Festschrift. Schlanders 2004

Schlanders 1077-1977. In: Der Schlern. Zeitschrift für Südtiroler Landeskunde. 51. Jahrgang, Heft 8, 1977, S. 393-456

Schützen Schlanders (Hrsg.): Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Schlanders. 175 Jahre Maria Namen Prozession 1799-1974. Schlanders (1974)

Staffler, Richard: Die Hofnamen im Landgericht Schlanders (Vinschgau). Nachdruck der Ausgabe von 1927. Mit einer Biographie Richard Stafflers von Rainer Loose. (= Schlern-Schrift 13). Innsbruck 1996

Wielander, Hans: Bild & Chronik von Alt-Schlanders mit Kortsch, Göflan, Vetzan, Sonnen- und Nördersberg. Mit der Chronik von Peter Gamper. Lana 1984

Wielander, Hans: Sakrale Kunst in Schlanders Kortsch Göflan Vezzan Sonnen- und Nörderberg. Bozen 1994

Weingartner, Josef: Die Kunstdenkmäler Südtirols. Bd. 2: Bozen und Umgebung, Unterland, Burggrafenamt, Vinschgau. 7. Auflage, Bozen 1991

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen