Schlanker Staat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff schlanker Staat bezeichnet eine möglichst kleine, effizient arbeitende, „gestraffte“ Staatsverwaltung, die vor allem von Wirtschaftsliberalen befürwortet wird.

Definition[Bearbeiten]

Inhaltlich (wie begrifflich) lehnt sich der Terminus eng an das Konzept des schlanken Managements (engl. lean management) an. Hierbei wird dessen Anwendungsgebiet vom Wirtschaftsunternehmen – in angepasster, modifizierter Form – auf die staatliche Verwaltung verlagert (Lean Government).[1]

Dabei soll im Mittelpunkt ein verändertes Selbstverständnis des Staates weg vom bürokratischen Verwaltungsstaat, hin zum bürgerorientierten Dienstleistungsstaat stehen.

Im Gegensatz zum Konzept des Minimalstaats werden beim schlanken Staat die Kompetenzen des Staates an sich grundsätzlich nicht angetastet, sondern es werden Konzeptionen entwickelt, die eine effizientere Verwaltung, hohe Leistungsfähigkeit und bessere Aufgabenerfüllung im Sinne dieser Kompetenzen ermöglichen sollen.

Elemente dieses Konzeptes sind dabei u.a.:

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dirk Bösenberg, Renate Hauser: Der schlanke Staat. Lean- Management statt Staatsbürokratie. Econ, Düsseldorf 1994. ISBN 3430114128

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b dhv-speyer.de: Positionspapier des Sachverständigenrats "Schlanker Staat", abgerufen am 1. Mai 2014.