Schlaube
| Schlaube | ||
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Die Ragower Mühle im Schlaubetal |
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| Daten | ||
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| Lage | Brandenburg, Deutschland | |
| Flusssystem | Oder | |
| Abfluss über | Oder-Spree-Kanal → Oder → Stettiner Haff → Ostsee | |
| Quelle | Wirchenberge, östlich von Groß Muckrow, südlich des Wirchensee 52° 4′ 5″ N, 14° 29′ 20″ O52.06806666666714.488991 |
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| Quellhöhe | 91 m ü. NHN | |
| Mündung | in Müllrose in den Kleinen Müllroser See52.24889814.41280541Koordinaten: 52° 14′ 56″ N, 14° 24′ 46″ O 52° 14′ 56″ N, 14° 24′ 46″ O52.24889814.41280541 |
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| Mündungshöhe | 41 m ü. NHN | |
| Höhenunterschied | 50 m | |
| Länge | 20 km | |
| Kleinstädte | Müllrose | |
Die Schlaube ist ein Fluss im Osten Brandenburgs und durchfließt die Schlauberinne. Urkundlich wurde die Schlaube bereits 1275 und 1336 als Slube erwähnt.[1] Weitere Schreibweisen finden sich: 1370 Slûbe, 1471 Inn der Slawenn, 1516 schlube und 1570 auff der Schlaube oder 1751 die Schlubbe. Vermutlich stammt die Grundform des Namens von dem niedersorbischen Slubníca. Allerdings ist nicht klar, ob es einen Einfluss in der Namensgebung durch ein Fließ gegeben hat, das heute als Alte Schlaube bezeichnet wird.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Entstehung
Das Schlaubetal entstand aus einer Schmelzwasserrinne unter dem Inlandeis vor etwa 21.000 Jahren in der Weichseleiszeit. Zahlreiche in der Rinne bleibende Toteisblöcke führten mit ihrem Ausschmelzen am Ende der Eiszeit zum Entstehen der Seenkette, die das heutige Schlaubetal prägt.
[Bearbeiten] Verlauf
In den südlich des Wirchensees gelegenen Wirchenbergen entspringen aus 2 Quellen kleine Rinnsale, die sich in den Wirchenwiesen vereinigen. Als Schlaube windet sich der Fluss auf einer Länge von etwa 14 Kilometer durch teilweise steile, bis zu 30 Meter tiefe Schluchten.
In ihrem insgesamt 20 Kilometer langen Lauf durchfließt sie den Wirchensee, östlich des Ziskensee vorbei in den Großen Treppelsee, den Hammersee, den Kleinen Schinkensee, den Großen Schinkensee, den Langesee, das Schulzenwasser, am Belenzsee vorbei, zu dem eine Verbindung besteht. Dann erreicht die Schlaube den Großen Müllroser See und mündet schließlich im Müllroser Kiez in den Kleinen Müllroser See.[3]
[Bearbeiten] Umgebung
Entlang des Flusslaufes gibt es einige Mühlen, die heute überwiegend dem Tourismus dienen. Fast der gesamte Flusslauf bis Müllrose ist Naturschutzgebiet und gehört zum 1995 ausgerufenen Naturpark Schlaubetal.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Klaus-Dieter Gansleweit: Eisenhüttenstadt und seine Umgebung: Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme im Gebiet zwischen Oder, Neisse und Schlaubetal um Eisenhüttenstadt und Neuzelle, Werte unserer Heimat Ausgabe 45, Akademie-Verlag, 1986, S. 3, 68, 70, 107
- ↑ Klaus-Dieter Gansleweit: Untersuchungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte der nordöstlichen Niederlausitz: die Flur- und Ortsnamen im Bereich des früheren Stiftes Neuzelle, Band 34 von Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte, Akademie-Verlag, 1982, S. 18, 217 ff
- ↑ Brandenburg Viewer